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News: Immobilien

Warburg investiert 27 Millionen Euro in Den Haag
Warburg-Henderson hat das Bürogebäude Haagsche Hof im niederländischen Den Haag für 27 Millionen Euro erworben. Die Immobilie ist für den Spezialfonds European Core Property Fund No. 1 bestimmt.
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Vermieter darf Winterdienst nicht ohne Grund umstellen
Will der Vermieter den Winterdienst nach vielen Jahren von Selbstvornahme der Mieter auf Fremdausführung durch eine Firma umstellen, muss er hierfür erhebliche Gründe darlegen.
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Hochtief zieht Projektmitarbeiter von Elbphilharmonie-Bau ab
Hochtief hat NDR Info zufolge rund ein Drittel seiner Projektmitarbeiter von der Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg abgezogen. Es soll sich um 40 bis 50 Mitarbeiter, vor allem Ingenieure handeln.
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News: Nachhaltigkeit

Präsident des Bauernverbands will mehr Forschung für Öko-Landbau
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat sich für die Aufstockung der Forschungsmittel für die ökologische Landwirtschaft ausgesprochen. Dies sei nötig, um dessen Produktivität zu erhöhen. Sonnleitner wies Mitte Februar auf der Branchenmesse Biofach in Nürnberg darauf hin, dass sich der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren zwar verdreifacht hat. Die Anbaufläche für Öko-Betriebe habe sich im selben Zeitraum jedoch nur verdoppelt. Die Inlandsnachfrage wird deswegen zunehmend durch Importe gedeckt. Das, sagte der Bauernpräsident, gefalle den deutschen Landwirten überhaupt nicht: „Wir wollen einen möglichst großen Anteil am Öko-Wachstum.“ Dazu sei mehr Forschung nötig.
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Deutscher Nachhaltigkeitskodex: erste Entsprechenserklärungen vorgelegt
Mit dem Handelskonzern Rewe Group und dem Prüfdienstleister TÜV Rheinland, beide mit Sitz in Köln, haben die ersten Unternehmen Entsprechenserklärungen zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK vorgelegt. Der DNK macht die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen und Organisationen mess- und vergleichbar und trägt so zu einer stärkeren Nachhaltigkeitsorientierung der Kapitalmärkte bei. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden ersten Bericht erstattenden Unternehmen bescheinigen dem neuen Transparenzstandard klaren Nutzen – für Wirtschaft, Gesellschaft und Nachhaltigkeit.
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Netzwerkpartner

Energiekonzepte

HOCHTIEF Solutions bietet Unternehmen dezentrale Energieversorgung

 

14. Februar 2012 - HOCHTIEF Energy Management, ein Unternehmen von HOCHTIEF Solutions, bietet ab sofort mobile und dezentrale Stromerzeugung an. Für den flexiblen Einsatz der Blockheizkraftwerke in Containerbauweise entwickelte HOCHTIEF gemeinsam mit den Partnern AL Augsburger Leasing und 2GEnergietechnik eine leistungsstarke Full-Service-Lösung. Zielgruppe für diese schnell umsetzbare und kostengünstige Strom- und Wärmeproduktion sind unter anderem Unternehmen aus dem Handel, der Industrie, dem produzierenden Gewerbe, Rechenzentren oder medizinischen Einrichtungen. Mit der neuen Lösung erzeugen die Kunden ihren Strom bedarfsgerecht direkt vor Ort.

 

HOCHTIEF Energy Management plant, errichtet und betreibt als Energie-Contractor die dafür notwendigen Blockheizkraftwerke in Containerbauweise. AL Augsburger Leasing entwickelt die Finanzierungslösung, während 2G-Energietechnik die leistungsstarken, mobilen technischen Anlagen produziert. Durch diese Zusammenarbeit der drei Partner erhalten die Kunden eine optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung, senken Ihre Energiekosten und erhöhen Ihre Kalkulationssicherheit.

 

Blockheizkraftwerke in Containerbauweise sind hinsichtlich Flexibilität und Mobilität einzigartig. Sie lassen sich schnell installieren und direkt nutzen. Es fällt kein zusätzlicher Planungs- und Errichtungsaufwand sowie Raumbedarf an. Auch können die Anlagen schnell zwischen einzelnen Versorgungsstandorten hin und her transportiert werden. Durch die eingesetzte und staatlich geförderte Kraft-Wärme-Kopplung profitieren die Kunden in doppelter Hinsicht. Das Prinzip der Anlagen beruht auf dem kostengünstigen Erzeugen elektrischer Energie und dem gleichzeitigen Nutzen der dabei entstehenden Wärme für den Geschäftsbetrieb des Kunden. Mit diesem Geschäftsmodell senkt HOCHTIEF gemeinsam mit seinen Partnern die Energiekosten der Kunden, leistet einen wertvollen Beitrag zur Energiewende und trägt außerdem zur Klimaentlastung bei.

Pionierprojekt in Indien: Infosys setzt auf Betonkerntemperierungssystem von REHAU

 

21. November 2011 - Indien ist der siebtgrößte Staat der Welt und neunmal größer als Deutschland. Seine Bevölkerung zählt über 1,2 Milliarden Menschen und wächst jedes Jahr um weitere 18 Millionen. Neben China gehört das Land zu den wirtschaftlichen Aufsteigern der vergangenen Jahre. Und auch Themen wie Greenbuilding oder nachhaltiges Wassermanagement sind längst dort angekommen.

 

REHAU ist bereits seit einigen Jahren in Indien aktiv. So hat das Unternehmen beispielsweise ein Konzept für effizientes Heizen und Kühlen in den Tropen/Subtropen erarbeitet und es aufgrund dieses Knowhows geschafft, den Infosys IT-Park in Hyderabad mit einer Betonkerntemperierung auszustatten. Im Endausbau werden dort mehr als 30.000 Mitarbeiter auf mehr als 200.000 Quadratmetern gekühlter Bürofläche arbeiten. Nicht nur der Komfort spielt dabei eine große Rolle, sondern es werden jährlich mehr als 200 Tonnen CO2 eingespart und die Umwelt nachhaltig entlastet.

Der neue IT-Campus von Infosys in Hyderabad | Bildrechte: Infosys Limited

Der Pionier der indischen IT-Industrie wächst

 

Das Unternehmen Infosys gilt als Pionier der indischen IT-Industrie. Seit den Anfängen in den frühen Achtzigerjahren in einem kleinen Wohnzimmer in Pune ist der Konzern bis heute auf rund 130.000 Mitarbeiter angewachsen. Zu seinen Kunden zählen beispielsweise Apple oder Microsoft. Während sich die Aktivitäten des IT-Dienstleisters bislang insbesondere auf Nordamerika erstreckten hat er nun auch Europa verstärkt im Blick. Diese Wachstumsstrategie erfordert hohe Investitionen und die Einstellung von etwa 30.000 neuen Mitarbeitern.

 

Um diese vielen Mitarbeiter auch räumlich unterbringen zu können, müssen neue Arbeitsflächen geschaffen werden. Hierbei spielen vor dem Hintergrund des heißen Klimas ausgeklügelte Gebäudetechnikkonzepte zur Kühlung eine bedeutende Rolle. Denn einerseits sollen die verbrauchsgebundenen Kosten für elektrische Energie für Kühlzwecke niedrig gehalten werden. Andererseits soll eine weitestgehende Unabhängigkeit vom instabilen Stromnetz Indiens erzielt werden, das für seine häufigen Stromausfälle bekannt ist.

 

Standort Hyderabad als Modellprojekt

 

Eine effiziente Lösung für diese Herausforderungen ist der Einsatz einer Betonkerntemperierung. REHAU, seit Jahrzehnten Spezialist auf diesem Gebiet, konnte dank seiner umfassenden Erfahrung in enger Zusammenarbeit mit Infosys diese Technologie am neuen IT-Campus in Hyderabad implementieren. Das Besondere: Während in einem Gebäudeteil die REHAU Systeme in Kombination mit einer kleinen unterstützenden Klimaanlage für eine Klimatisierung sorgen, wird der andere, baugleiche Gebäudeteil des symmetrisch angelegten Gebäudes unter Verwendung einer konventionellen Vollklimaanlage gekühlt. Ziel dieses in Indien einzigartigen Modellprojekts ist es, in einem laufenden Vergleich den Energieverbrauch und den thermischen Komfort der konkurrierenden Systeme direkt miteinander zu vergleichen.

Effizienz-Wettstreit: Ein Gebäudeteil wurde mit REHAU Systemen, der andere, baugleiche Gebäudeteil mit einer konventionellen Vollklimaanlage ausgestattet | Bildrechte: REHAU

Umfassende Betreuung vor Ort

 

Insgesamt wurden 70.000 Meter des RAUTHERM S Rohres aus dem Werkstoff PE-Xa in die massiven Betondecken integriert. Hierfür wurden vorgefertigte BKT-Module vor Ort unter fachmännischer Anleitung von REHAU hergestellt. Hierdurch konnten die ambitionierten Bauzeiten eingehalten werden. Verbunden wurden die Rohrleitungen mit der dauerhaft dichten und einfach zu verlegenden Verbindungstechnik Schiebehülse. Schließlich wurden die einzelnen Kühlkreise an REHAU Heizkreisverteiler mit Durchflussmengenmessern angeschlossen.

 

Um die in Indien noch relativ unbekannte Betonkerntemperierung erfolgreich einzusetzen, unterstützte Systemspezialist REHAU umfassend vor Ort. Neben umfassender Verlegeplanung stand vor allem die Betreuung und Anleitung der baulichen Umsetzung im Fokus. So war während der Betonierarbeiten stets ein REHAU Mitarbeiter auf der Baustelle, um für Fragen zur Verfügung zu stehen und in anspruchsvollen Situationen eingreifen zu können. Aber auch bei der wissenschaftlichen Betreuung stand REHAU in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig hilfreich zur Seite.

Rund 70.000 Meter RAUTHERM S Rohre aus PE-Xa wurden in die massiven Betondecken integriert und sorgen für eine besonders effiziente Klimatisierung | Bildrechte: REHAU

Überzeugende Ergebnisse

 

Die vergleichende Leistung der beiden konkurrierenden Systeme wurde unabhängig durch die Technische Universität Braunschweig beurteilt. Es zeigte sich, dass durch den Einsatz der REHAU Betonkerntemperierung im Vergleich zur Vollklimaanlage der jährliche Energieverbrauch um 35 Prozent reduziert wird. Damit ergibt sich rechnerisch eine Einsparung von etwa 21.000 Euro pro Jahr. Im Hinblick auf den thermischen Komfort konnte ebenfalls die Betonkerntemperierung punkten: So empfanden die dort tätigen Mitarbeiter die Raumlufttemperaturen als kühler – obwohl in der Tat um 2° Celsius höher – als unter Verwendung der Vollklimaanlage. Dieser typische Effekt lässt sich darauf zurückführen, dass sich die Oberfläche des menschlichen Körpers in einem Strahlungsaustausch mit den großflächig kühlen Oberflächen der Gebäudestruktur befindet. Zudem sind lästige Nebenerscheinungen, wie Zugluft oder laute Geräusche ausgeschlossen.

 

Stolz auf diese Pionierleistung geht Infosys sehr offensiv mit dem Gebäudetechnikkonzept unter Verwendung der REHAU Betonkerntemperierung um. Neben der Präsentation auf Messen sollen die Ergebnisse der Messung über das Internet zur Verfügung gestellt werden, um weitere Konzerne und Firmen in Indien zur Verwendung dieser Technologie zu bewegen. Infosys jedenfalls hat bereits entschieden, bei weiteren Bauabschnitten in Hyderabad und Pune erneut auf die effiziente Technik aus dem Hause REHAU zu setzen.

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