Green Buildings
Fraunhofer-Datenbank zeigt europaweiten Energieverbrauch von Gebäuden
21. Mai 2013 - Im Rahmen des Projekts ENTRANZE hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI zusammen mit seinen Projektpartnern eine Datenbank entwickelt, die Gebäudedaten aus der Europäischen Union graphisch aufbereitet zur Verfügung stellt. Diese aktuellen Informationen zum Energieeinsatz in Wohn- und Geschäftsgebäuden liefern eine Grundlage für die Entwicklung politischer Instrumente zur Förderung von Niedrigstenergie-Gebäuden sowie Wärme und Kälte aus Erneuerbaren Energien.
Im Rahmen des Projekts werden Gebäudeexperten aus der europäischen Forschungscommunity mit nationalen Entscheidungsträgern und den wichtigsten Interessengruppen in Workshops und regelmäßigen Treffen zusammengebracht, um gemeinsam fundierte Strategien und Transformationspfade zu erstellen. Dieser Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern und Experten ist auf die neun Länder konzentriert, in denen mehr als 60 Prozent des Gebäudebestands aller EU-Staaten stehen: Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien, Finnland, Rumänien und Bulgarien. Die Berechnungen und die daraus resultierenden Empfehlungen wurden jedoch für alle 27 EU-Staaten sowie Kroatien und Serbien anhand des jeweiligen Gebäudebestands und der klimatischen Bedingungen erarbeitet.
Einsparungs- und Kosteneffekte werden transparent
In der jetzt vom französischen Partner ENERDATA fertiggestellten Datenbank wurden die vom Fraunhofer ISI und von der Projektgruppe erhobenen und recherchierten Daten zu Gebäuden und ihrem Energiebedarf graphisch aufgearbeitet. Dargestellt werden Wohngebäude (Ein- und Mehrfamilienhäuser) ebenso wie öffentliche Gebäude (Bürogebäude, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten, Hotels und Restaurants, Groß- und Einzelhandel). Diese werden hinsichtlich Nutzung, Größe, Alter, Typ, Eigentümerstruktur, thermischer Eigenschaften, Heizung und Kühlung sowie der damit verbundenen Energienutzung abgebildet.
Diese Daten bieten die Grundlage für eine europäische Übersicht über den Gebäudebestand, die Eigentumsstruktur sowie den Energiebedarf. Politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen können hier auf eine breite Palette an für die Entscheidungsfindung relevanten Daten zugreifen. Die Daten liefern die Grundlage für zwei länderspezifische Modellrechnungen, die im Rahmen des Projekts ENTRANZE entstehen: Zum einen wird berechnet, auf welchem Level sich kostenoptimale Mindestanforderungen an die Gesamteffizienz von Gebäuden ansiedeln könnten. Desweiteren werden Szenarien für die Wirkungsabschätzung von Politikmaßnahmenpaketen kalkuliert. Damit werden die Einspar- und Kosteneffekte für die Entscheidungsträger transparent.
Geschäftsmodelle für Green Buildings
8. März 2013 - Der World Green Building Council hat kürzlich die Studie "The Business Case for Green Building: A Review of the Costs and Benefits for Developers, Investors and Occupants," veröffentlicht. Darin werden der ökonomische Mehrwert und die Vorteile von nachhaltigen Gebäuden untersucht. Die Studie zeigt, dass die Kosten für ein Green Building mit denen für ein konventionell errichtetes Gebäude durchaus vergleichbar sind, wobei die Vorzüge für Nutzer, Investoren und Projektentwickler bei einer "grünen" Immobilie langfristig überwiegen. "From risk mitigation across a building portfolio and city-wide economic benefits, to the improved health and well-being of individual building occupants, the business case for green building will continue to evolve as markets mature. Indeed we have already seen this momentum grow globally where in more and more places, green is now becoming the status quo," kommentierte Jane Henley, CEO des WorldGBC.
Hier können Sie die Studie downloaden.
Green Building-Label keine Selbstverständlichkeit
26. Februar 2013 - Der Anteil der zertifizierten* Flächen in den fünf deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München bewegt sich zwischen 2,5% und 9,1 %. Im ersten CESAR, dem Certification and Sustainability Radar von Jones Lang LaSalle, wurde das jeweilige Bestands-Büroflächenvolumen der Top 5 in Bezug zum Status quo der zertifizierten Objekte gesetzt – mit besonderem Fokus auf den CBD (Central Business District). „Das Ergebnis unseres CESAR ist ernüchternd. Aber wir sind überzeugt, dass die Mieter für Fragen der Nachhaltigkeit zunehmend sensibilisiert werden und die Zertifizierung von Objekten, in denen sie Flächen belegen oder belegen wollen, zu einem Anforderungsmerkmal machen werden. Dieser Forderung werden die Vermieter sich nicht entziehen können, wollen sie im Wettbewerb die besseren Karten haben“, so Ingo Weiss, Leiter Real Estate Advisory Services Jones Lang LaSalle Deutschland.
Die Entwicklung der Zertifizierungssituation in den wichtigsten Büromärkten Deutschlands wird zukünftig zweimal pro Jahr im CESAR dokumentiert.
Frankfurt Spitzenreiter
Der Vergleich der Top 5 Büromärkte zeigt einen deutlichen Unterschied in der aktuellen Zertifizierungssituation. Klarer Spitzenreiter in Bezug auf zertifizierte, vorzertifizierte und registrierte Objekte ist Frankfurt/Main mit einem Anteil von 9,1 % am Büroflächenbestand. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Düsseldorf (4 %) sowie München und Hamburg (jeweils rund 3 %). Berlin kommt momentan auf 2,5 %. „Insgesamt zeigen diese Zahlen, dass es in den deutschen Immobilienhochburgen noch ein immenses Nachhaltigkeitspotential gibt, das im Zuge der Energiewende aktiviert werden muss", so Ingo Weiß. Und weiter: „Ein an den Vorgaben der Energiewende orientiertes Nahziel könnten 25 Prozent des Bestands bis 2020 sein."
Bezogen auf den jeweiligen CBD punktet die Hauptstadt
Die Zahlen machen deutlich, dass sowohl in Frankfurt/Main (50 %) als auch Berlin (42 %) eine deutliche Mehrheit der zertifizierten Büroflächen im CBD zu finden sind, nicht zuletzt durch den hohen Anteil von Neubauprojekten in diesem Teilbereich eines Marktes. Das wird vor allem - nicht überraschend - im Büromarkt der Hauptstadt deutlich. Deutlich darunter bewegen sich die Anteile der Zertifizierungsvorhaben und zertifizierten Flächen am jeweiligen Gesamtbestand im Hamburger (19 %) und Düsseldorfer CBD (12,2 %). Schlusslicht ist München, dessen CBD nur auf einen Anteil von 2 % kommt. „Zertifizierungen sind augenscheinlich insbesondere in Märkten mit hohem Leerstand ein entscheidender Faktor, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und stellen ein zusätzliches „Verkaufsargument“ für die angebotenen Flächen dar“, so Weiß. Während die Büromärkte in Berlin, München und Hamburg - gemessen am Umsatzvolumen - relativ konstant seien und die Leerstandsquote sich mit 8,2 bis 8,5 % auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau bewege, müsse in Frankfurt und Düsseldorf deutlich mehr um Mieter gekämpft werden. Hier bewege sich die Leerstandsquote bei fast 12 % bzw. 11,0 %. „In schwächeren Märkten ist eine Zertifizierung als Qualitätsmerkmal umso wichtiger“, so Weiß. Und weiter: „In Zukunft werden sich vermutlich lediglich Vermieter von Flächen in Top-Lagen den Luxus leisten können, auf eine Zertifizierung zu verzichten."
Anmerkungen:
* Der Begriff „zertifiziert“ bezieht sich immer auf zertifizierte, vorzertifizierte und zur Zertifizierung registrierte Objekte
In den Top-5 Märkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) werden alle Büroflächen unter Anwendung der Jones Lang LaSalle Datenbasis analysiert. Als zertifizierte Flächen werden alle Flächen mit angemeldetem Zertifizierungsvorhaben sowie die bereits zertifizierten Flächen erfasst. Dabei werden alle gängigen Zertifikate berücksichtigt (DGNB, LEED, BREEAM).
Deutsche Hypo präsentiert aktuelle Studie zur Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
26. März 2012 - Die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen wird die Wettbewerbsfähigkeit der Immobilienwirtschaft zukünftig stärker beeinflussen als andere Wirtschaftszweige. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Deutsche Hypothekenbank heute mit dem Titel ‚Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft‘ veröffentlicht hat. „Die Studie gibt einen grundlegenden Überblick über ein Thema, das sich von einem Trend immer stärker zu einer festen Größe in der Unternehmenssteuerung entwickelt“, erklärt Andreas Pohl, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo. Dabei biete speziell die Immobilienwirtschaft „enorme Potenziale zur Optimierung nachhaltigen Wirtschaftens.“ Es bedürfe allerdings der Bereitschaft zu investieren und eines langen Atems.
Die Studie der Deutschen Hypo zeigt auf, dass Nachhaltigkeit die Modernisierung und Sanierung von Immobilien signifikant ankurbeln wird. Kritisch wird angemerkt, dass für die sogenannten Green Buildings derzeit verschiedene Zertifikate auf dem Markt sind, deren Vergleichbarkeit nur teilweise gegeben ist. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, einen Standard zu schaffen, der sich schnell länderübergreifend etabliert und als internationales Gütesiegel anerkannt wird.
Green Buildings sind allerdings nur ein Aspekt: Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich die Immobilienwirtschaft insgesamt weiterhin intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen muss. Transparenz und Kontinuität, insbesondere bei Kosten und Nutzen, sind dabei Voraussetzung: Nur wenn offen kommuniziert wird, können Rückschlüsse auf die Ernsthaftigkeit eines Nachhaltigkeitsmanagements gezogen und im Zeitverlauf Fortschritte erkannt werden.
Die Studie finden Sie hier zum Download.
Wie kostenoptimiert sind Green Buildings, Herr Prof. Rotermund?
19. März 2012 - Green Buildings sind auf einem guten Weg, sich in der Immobilienwirtschaft und am Markt durchzusetzen und als Gebäudestandard zu etablieren. Wie verhält es sich nun mit ihrer
Wirtschaftlichkeit? Der von rotermund.ingenieure herausgegebene Benchmarking-Bericht 2011/2012 bietet Vergleichszahlen mit konventionell erstellten Immobilien, die Rückschlüsse auf die
ökonomische Performance von Green Buildings zulassen.
Wie kostenoptimiert Green Buildings sind, haben wir Prof. Rotermund anlässlich des 5. Green Building Summit am 13. März 2012 in Berlin gefragt. Außerdem wollten wir von ihm wissen,
ob sich Gebäudezertifikate auf die Immobilienbewertung und -finanzierung auswirken? Entstanden ist ein aufschlussreiches Interview, das Sie hier sehen können.
Wie entsteht ein Green Building?
10. Januar 2012 - Nachhaltige Gebäude zu erstellen, ist Teamarbeit. Man benötigt Architekten, Ingenieure, verschiedene Gewerke, Projektmanager, Finanzierer ... - und einen engagierten Bauherrn. Sie alle bilden das "grüne" Team. Doch wie funktioniert der Arbeitsprozess in der Praxis?
Um das herauszufinden, hat das National Building Museum zwölf Monate lang die Entstehung des PNC Place mit der Videokamera begleitet. Für das Green Building, das sich in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus befindet, wurde das Gebäudezertifikat bzw. Green Building Label nach LEED Platin angestrebt. In 15 unterhaltsamen Minuten wird gezeigt, wie das "grüne" Team aus unterschiedlichen Bau- und Immobilienexperten vorgegangen ist, um aus der nachhaltigen Idee ein nachhaltiges Gebäude werden zu lassen.
Nachhaltigkeitsstudien auf einen Klick
15. September 2011 - Zu den Auswirkungen von Nachhaltigkeit auf alle Aspekte der Immobilienwirtschaft stehen inzwischen eine Reihe von Studien und Reports zur Verfügung. Nachstehend haben wir einige, die in den vergangenen Monaten erschienen sind, zusammengestellt. Per Mausklick sind sie zu erreichen und können teilweise auch downgeloadet werden.
November 2011
August 2011
Ernst & Young Analyse – Nachhaltigkeitsaspekte bei Immobilieninvestitionen
http://ht.ly/6pxp4
Juli 2011
Sarasin-Nachhaltigkeitsstudie – Nachaltige Länder mit höheren Renditen bei Staatsanleihen
http://ht.ly/6pxCA
Juni 2011
Savills Reseach Analyse – Nachhaltige Büroimmobilien
http://ht.ly/6pxli
April 2011
KPMG-Nachhaltigkeitsstudie – Fortschritt im Nachhaltigkeitsmanagement
http://ht.ly/6pxLN
März 2011
Union Investment – Büronutzerumfrage
http://ht.ly/6pxtq
RICS-Report – Sustainability and the Dynamics of Green Building
http://ht.ly/6pxyH
RICS: Nachhaltige Immobilien wertbeständiger
Nachhaltige Immobilien haben sich während der Finanzkrise 2008/2009 besser entwickelt - RICS veröffentlicht „Sustainability and the Dynamics of Green Building“-Report.
28. März 2011 - Nachhaltige Immobilien haben sich während der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 besser entwickelt und einen größeren Wertbestand verzeichnet als herkömmliche Immobilien. Ebenso sind
Eigentümer dieser Immobilien mit hoher Wahrscheinlichkeit besser für die Zukunft gerüstet als ihre Kollegen, die nicht über Immobilien dieser Art verfügen. Dies ist das Ergebnis des aktuell
vorgestellten „Sustainability and the Dynamics of Green Building“-Reports der RICS.
In der Untersuchung wurde die Performance nachhaltiger Immobilien während der Finanzkrise 2008/2009 in den USA untersucht und mit den Ergebnissen nicht-nachhaltiger Immobilen verglichen. Dabei
basieren die Ergebnisse auf Daten von Gebäuden aus Nordamerika, die alle mit dem EOA Energy Star-Programm zertifiziert sind. Demnach haben nachhaltige Immobilien in der Zeit zwischen 2007 und
2009 sowohl höhere Mieten als auch niedrigere Leerstände verzeichnet als herkömmliche Gebäude.
Rüdiger Hornung MRICS, Vorsitzender der Professional Group (PG) Sustainability der RICS Deutschland: „Obwohl die Ergebnisse rein auf Daten aus den Vereinigten Staaten basieren, sind sie auf
internationaler Basis wichtig, da es bisher nur eine geringe Anzahl von Untersuchungen zu diesem Thema gibt.“
RICS Research Green Building 2010.pdf
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HypoVereinsbank und FINANCE-Research stellen Studie "Green Building" vor
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28. Februar 2011 - Die HypoVereinsbank hat eine neue
Studie zur Zukunft nachhaltigen Bauens – "Green Building" - in Deutschland erstellen lassen. Im Auftrag der Bank hat FINANCE-Research hierzu eine Expertenbefragung zu den
Themen Bewertung, Finanzierung und Zukunftstrends unter Investoren, Projektentwicklern, Zertifizierern und Banken durchgeführt. Maria-Teresa Dreo, Leiterin Real Estate Germany der HypoVereinsbank: "Grün liegt im Trend – grünes Bauen ist sogar angesichts der Energieeinsparpotenziale unbedingt geboten. Aber ist es auch ökonomisch sinnvoll? Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach. Sie liefert einen Überblick über die aktuelle Entwicklung von Green Building in Deutschland und beantwortet die Frage nach den Kosten und finanziellen Vorteilen grünen Bauens. Wir als HypoVereinsbank sehen uns als verlässlicher und innovativer Partner nachhaltigen Bauens. Für uns ist Green Building kein Trend mehr, sondern ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells." Bastian Frien von FINANCE-Research: "Green Building lohnt sich doppelt. Wie hoch die Renditen auf das zusätzlich eingesetzte Kapital sind, lässt sich derzeit noch kaum seriös kalkulieren, aber die Rendite ist positiv. Der soziale Faktor der Nachhaltigkeit ist im Segment Corporate Real Estate aber vielleicht sogar noch wichtiger. Nachhaltigkeit dürfte zukünftig zu einem bedeutenden Imagefaktor und einer Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen werden. Ähnlich wie im Fall der Qualitätsmanagement-Zertifizierung oder bei dem Verzicht auf Kinderarbeit könnte der Druck von Kunden groß genug werden, um Unternehmen in großer Zahl zu Investitionen in Green Building zu bewegen. Dass sich die Investitionen auch ökonomisch nach einiger Zeit rechnen, ist dann eher ein willkommenes Zubrot. Für die Anbieter von Immobilien heißt das, dass 'Green' schlicht Pflicht wird." Die wichtigsten Studienergebnisse in Thesenform: 1. Der Markt treibt die Entwicklung. Die Politik kann sich diesen Trend aber zunutze machen und lenken, indem sie Richtlinien aktualisiert und beispielsweise Dämmvorschriften verschärft. Insbesondere große Unternehmen setzen heute schon ganz gezielt auf Green Building, zum einen weil damit langfristig wirtschaftliche Vorteile verbunden sind, und zum anderen wegen der Möglichkeit, das eigene Image aufzupolieren. Die allgemeine Entwicklung hin zu mehr Green Building fußt aber nur sekundär auf politischen Vorschriften, wichtigster Treiber ist die Nachfrage. 2. Nachholbedarf bei Banken und der Bewertung. Im Grunde sind die Banken bereit, Nachhaltigkeit in den Finanzierungsgesprächen zu berücksichtigen, man legt derzeit aber immer noch Wert darauf, dass das "einzelfallbezogen" geprüft werden muss. Viele Investoren und Bauherren vermissen hier einen Automatismus, der ihnen mehr Planungssicherheit bringen würde. 3. Belastbare Zahlen für Deutschland fehlen. Die Grundgesamtheit grüner Immobilien in Deutschland ist derzeit noch zu gering und die gesamte Entwicklung zu jung, um wirklich eine statistisch sinnvolle Aussage zu Bewertung, Auslastung und Wirtschaftlichkeit machen zu können. Gerade Mehrmiete, höhere Verkaufserlöse und bessere Auslastung lassen sich zwar anhand erster Zahlen vermuten, Beweise fehlen aber noch. |
Abstract Green Building.pdf
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CB Richard Ellis veröffentlicht Studie über LEED-zertifizierte US-Green Buildings
20. Dezember 2010 - "Do Green Buildings Make Dollar And Sense?", so lautet der Titel der Studie, in der die amerikanischen Experten des Immobiliendienstleisters CD Richard Ellis, der Frage nachgehen, ob und wodurch Green Buildings zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg werden - eine Frage, die auch deutsche Investoren beschäftigt.
Werden "grüne Immobilien" hierzulande meistens unter technischen Aspekten gesehen, mit dem sich Architekten und Ingenieure auseinandersetzen sollen, zeigt die Studie, dass Green Buildings vor allen aus der Nutzerperspektive zu betrachtet sind. Denn der Nutzer ist es, der die "grünen" Annehmlichkeiten bezahlen soll bzw. muss. Demzufolge sollte sich der monetäre Mehrwert aus den Gebäudequalitäten ergeben, die auch entsprechend kommuniziert werden müssen - oder anders ausgedrückt: Ein Gebäudezertifkat allein bringt noch keine Rendite. Hier kann die Studie hilfreiche Informationen liefern.
Denn auch wenn das DGNB-Gütesiegel inhaltlich nicht mit dem LEED-Zertifikat vergleichbar ist, so können deutsche Investoren und Projektentwickler von der langjährigen Markterfahrung mit dem US-Gebäudelabel LEED (eingeführt 1998, cirka 1.800 zertifizierte Objekte) profitieren. So gesehen ist die Studie, mit ihren 63 Seiten, ein wichtiger Implusgeber.
DoGreenBuildingsMakeDollarsAndSense.pdf
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Deutsche Bank Research zur Marktentwicklung von nachhaltigen Immobilien
12. Mai 2010 - Die gestern von der Deutsche Bank Research veröffentlichte Marktstudie zur Relevanz von nachhaltigen Immobilien für die Gesamtwirtschaft ist Pflichtlektüre für alle Entscheider der Bau- und Immobilienbranche. Auf kompakten 24 Seiten wird das Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft von allen Seiten ausführlich dargestellt und in den Kontext einer ökonomischen Gesamtbetrachtung gestellt. Prognosen über gesetzliche Maßgaben, die zukünftige Rolle von Gebäudezertifikaten und die zu erwartende steigende gesellschaftliche Bedeutung von Nachhaltigkeit bieten gute Grundlagen, eine eigene Bewertung des Themas vornehmen zu können.
Investmentchancen durch Green Buildings bleiben ungenutzt
5. Mai 2010 - Die weltweit erste Untersuchung zum Umweltmanagement börsennotierter Immobilien-
unternehmen zeigt die Defizite deutscher Immobilienfirmen beim nachhaltigen Bauen im internationalen Vergleich auf. Die Studie der Universität Maastricht verdeutlicht, dass die meisten Immobilieninvestoren sich des Wertschöpfungspotenzials durch Energieeffizienz oder Umweltinvestitionen in Gebäude noch nicht bewusst sind. Anders als im Ausland, akzeptieren Anleger nachhaltige Immobilien noch nicht, weil sie auf Baukosten und Warmmiete schauen und mögliche höhere Kaltmieten nicht im Blick haben. Die Mieternachfrage nach Green Buildings steigt jedoch, da sich viele Unternehmen, wie etwa Adidas, Henkel und die Deutsche Post AG zur Einhaltung von Richtlinien zur Corporate Social Responsibility (CSR) verpflichtet haben. Wer künftig nachhaltige Immobilien nicht zu gleichen Renditen anbieten kann, wird bei Investoren das Nachsehen haben.
RICS veröffentlicht Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die Immobilienwirtschaft
19. Oktober 2009 – Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) hat Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die Immobilienwirtschaft vorgestellt, die in einem Bericht mit dem Titel „Sustainability and the Property Life Cycle“ zusammengefasst sind. Damit unterstreicht die RICS die Bedeutung des Themas und stellt konkrete Handlungsempfehlungen für ihre Mitglieder auf.In erster Linie geht es darum, dem Thema Nachhaltigkeit schon beim Entwurf und der Planung von Immobilien eine große Bedeutung beizumessen. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der RICS Deutschland, Hermann Horster MRICS, kommentiert: „Wir sind uns der Verantwortung, die wir bei der Unterstützung des Themas Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft haben, sehr bewusst. Mit dem Sustainability and the Property Life Cycle Bericht haben wir für unsere Mitglieder konkrete, professionelle Handlungsrichtlinien entworfen.“ (Quelle: RICS Deutschland)





