Green Buildings
Wie entsteht ein Green Building?
10. Januar 2012 - Nachhaltige Gebäude zu erstellen, ist Teamarbeit. Man benötigt Architekten, Ingenieure, verschiedene Gewerke, Projektmanager, Finanzierer ... - und einen engagierten Bauherrn. Sie alle bilden das "grüne" Team. Doch wie funktioniert der Arbeitsprozess in der Praxis?
Um das herauszufinden, hat das National Building Museum zwölf Monate lang die Entstehung des PNC Place mit der Videokamera begleitet. Für das Green Building, das sich in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus befindet, wurde das Gebäudezertifikat bzw. Green Building Label nach LEED Platin angestrebt. In 15 unterhaltsamen Minuten wird gezeigt, wie das "grüne" Team aus unterschiedlichen Bau- und Immobilienexperten vorgegangen ist, um aus der nachhaltigen Idee ein nachhaltiges Gebäude werden zu lassen.
Es grünt so grün ... am Hamburger Gewerbeimmobilienmarkt
29. November 2011 – Es beginnt zu grünen auf Hamburgs gewerblichem Immobilienmarkt. Denn unter Deutschlands Immobilienhochburgen hinter München bundesweit trendsettend ist die Hansestadt in punkto „Green Buildings“. Vergleichbar den anderen deutschen Immobilienhochburgen ist in Hamburg das Nachhaltigkeitszertifikat DGNB dominierend, gefolgt von LEED. Als Besonderheit gönnt sich die Hansestadt darüber hinaus das Umweltzeichen HafenCity, ein Zertifikat, das ausschließlich an nachhaltige Gebäude in der HafenCity vergeben wird. Ein finales Zertifikat haben in Hamburg bislang lediglich drei Gebäude, die restlichen sind vorzertifiziert oder registriert.
Unilever-Zentrale in der HafenCity, prämiert mit DGNB-Gold | © greenIMMO
Bürogebäude dominieren dabei deutlich die „Nachhaltigkeitsszene“, Bildungsbauten, Wohngebäude und Immobilien mit anderen Nutzungen sind weit abgeschlagen.
Am Thema Nachhaltigkeit kommen auch Bestandshalter nicht mehr vorbei
War die Nachhaltigkeitszertifizierung über die letzten Jahre verstärkt ein Thema für den Neubau, so wurde in diesem Jahr die erste zertifizierte Sanierung fertig gestellt – im nächsten Jahr folgen weitere. Vom gesamten Fertigstellungsvolumen an Büroflächen der Jahre 2009 bis (prognostiziert) 2014 sind derzeit rund ein Drittel der Fläche zertifiziert bzw. zur Zertifizierung vorgesehen. Dabei gibt es einen deutlichen Anstieg in 2011 und 2012 – d.h. das Thema gewinnt an Relevanz für Bauherren.
Die Statistik weist zwar für fertiggestellte Büroimmobilien lediglich 1% vom Bestand und damit rund 160.000 m² Fläche als „zertifiziert“ bzw. „vorzertifiziert“ aus, bei eindeutig steigender Tendenz, wie Andreas Wende, Niederlassungsleiter von Jones Lang LaSalle in Hamburg, notiert: „Am Thema Nachhaltigkeit kommen auch Bestandshalter zukünftig nicht mehr vorbei. ‚Grün’ ist ein nicht zu unterschätzendes Vermietungs-Argument, das in Mietverhandlungen immer schwerer wiegt.“ Etabliert hat sich eine grüne Offensive bereits bei den Entwicklungen. 32% der Fertigstellungen seit 2009 wurden zertifiziert und für 47% der bis 2013 geplanten Fertigstellungen sind Zertifizierungen vorgesehen. „Eine bemerkenswerte Entwicklung“, betont Wende.
Das mittlerweile fertiggestellte Spiegel-Headquarter, zertifiziert mit DGNB-Gold | © greenIMMO
Rund Dreifünftel der Zertifizierungen bzw. Zertifizierungsvorhaben (inkl. Umweltzeichen HafenCity) konzentrieren sich dabei in Deutschlands nördlichster Immobilienhochburg auf das DGNB-Siegel. Vergleichsweise bescheiden dagegen der Anteil an LEED-Zertifikaten. BREEAM konnte sich in Hamburg sogar noch überhaupt nicht positionieren. Für das Umweltzeichen HafenCity sind elf Immobilien (darunter u.a. SPIEGEL-Verlag, Unilever-Zentrale, HafenCity-Universität) verschiedener Nutzungen für eine Goldzertifizierung vorgesehen.
„Völlig unabhängig vom Zertifizierer und der damit verbundenen Marke wird das Thema Nachhaltigkeit am Hamburger Immobilienmarkt an Bedeutung weiter zulegen. Denn mit der Farbe ‚grün’ wächst auch die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte“, so Wende. Primär in zentralen Lagen (Teilmärkte Innenstadt und HafenCity) sei dies deutlich erkennbar: „Hier erhöht eine Zertifizierung für spekulativ errichtete Gebäude deren Wettbewerbsfähigkeit. Ein Zertifikat hat somit eine wichtige Signalwirkung für Nutzer.“ Wende weiter: „In Nebenlagen dominieren Eigennutzer / single tenants, oder die öffentliche Hand den Einfluss über grüne Stadtentwicklungsmaßnahmen, wie etwa in Wilhelmsburg.“
IPD-Studie: Bessere Performance durch Energieeffizienz
7. November 2011 - Die Energieeffizienz eines Gebäudes hat Einfluss auf die Immobilienperformance. Allerdings bestehen zwischen den einzelnen Nutzungsklassen Wohnen, Büro und Handel noch deutliche Unterschiede. Das sind nur zwei von mehreren Erkenntnissen, die sich aus der IPD-Studie „Immobilienperformance und Energieeffizienz“ gewinnen lassen. Die Untersuchung enthält zudem erstmals detaillierte Angaben dazu, in welcher Stärke ein Zusammenhang zwischen der Immobilienperformance und der Energieeffizienz von Gebäuden besteht und ob sich dadurch Anreize für Investoren ergeben, die Energieeffizienz ihrer Objekte zu steigern.
„Das Thema Energieeffizienz ist in der Immobilienwirtschaft angekommen. IPD kann auf Basis von Primärdaten identifizieren, dass es einen Zusammenhang zwischen der Energieperformance und dem Total Return einer Immobilien gibt“, so Elaine Wilke, Leiterin des IPD-Geschäftsbereichs „Occupiers / Sustainability“. In die Analyse sind Daten von insgesamt 929 Wohnimmobilien und 193 Nicht-Wohnimmobilien eingeflossen. Der Untersuchungszeitraum umfasst drei Jahre. Dazu Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD: „In den Jahren 2008 und 2009 wird die Immobilienperformance noch maßgeblich durch andere Aspekte, wie z.B. die Folgen der Finanzkrise beeinflusst. Jedoch zeigt sich 2010, dass die jeweilige Energieeffizienz der Gebäude auf die einzelnen Performancekomponenten einen deutlichen Einfluss hat. Besonders klar fällt der Zusammenhang zwischen der Energieratingklasse einer Immobilien und der Netto-Cash-Flow-Rendite aus, da ein effizientes Gebäude niedrige Bewirtschaftungskosten verursacht.“
Weitere Infos zur Studie finden Sie hier.
Nachhaltigkeitsstudien auf einen Klick
15. September 2011 - Zu den Auswirkungen von Nachhaltigkeit auf alle Aspekte der Immobilienwirtschaft stehen inzwischen eine Reihe von Studien und Reports zur Verfügung. Nachstehend haben wir einige, die in den vergangenen Monaten erschienen sind, zusammengestellt. Per Mausklick sind sie zu erreichen und können teilweise auch downgeloadet werden.
November 2011
August 2011
Ernst & Young Analyse – Nachhaltigkeitsaspekte bei Immobilieninvestitionen
http://ht.ly/6pxp4
Juli 2011
Sarasin-Nachhaltigkeitsstudie – Nachaltige Länder mit höheren Renditen bei Staatsanleihen
http://ht.ly/6pxCA
Juni 2011
Savills Reseach Analyse – Nachhaltige Büroimmobilien
http://ht.ly/6pxli
April 2011
KPMG-Nachhaltigkeitsstudie – Fortschritt im Nachhaltigkeitsmanagement
http://ht.ly/6pxLN
März 2011
Union Investment – Büronutzerumfrage
http://ht.ly/6pxtq
RICS-Report – Sustainability and the Dynamics of Green Building
http://ht.ly/6pxyH
RICS: Nachhaltige Immobilien wertbeständiger
Nachhaltige Immobilien haben sich während der Finanzkrise 2008/2009 besser entwickelt - RICS veröffentlicht „Sustainability and the Dynamics of Green Building“-Report.
28. März 2011 - Nachhaltige Immobilien haben sich während der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 besser entwickelt und einen größeren Wertbestand verzeichnet als herkömmliche Immobilien. Ebenso sind
Eigentümer dieser Immobilien mit hoher Wahrscheinlichkeit besser für die Zukunft gerüstet als ihre Kollegen, die nicht über Immobilien dieser Art verfügen. Dies ist das Ergebnis des aktuell
vorgestellten „Sustainability and the Dynamics of Green Building“-Reports der RICS.
In der Untersuchung wurde die Performance nachhaltiger Immobilien während der Finanzkrise 2008/2009 in den USA untersucht und mit den Ergebnissen nicht-nachhaltiger Immobilen verglichen. Dabei
basieren die Ergebnisse auf Daten von Gebäuden aus Nordamerika, die alle mit dem EOA Energy Star-Programm zertifiziert sind. Demnach haben nachhaltige Immobilien in der Zeit zwischen 2007 und
2009 sowohl höhere Mieten als auch niedrigere Leerstände verzeichnet als herkömmliche Gebäude.
Rüdiger Hornung MRICS, Vorsitzender der Professional Group (PG) Sustainability der RICS Deutschland: „Obwohl die Ergebnisse rein auf Daten aus den Vereinigten Staaten basieren, sind sie auf
internationaler Basis wichtig, da es bisher nur eine geringe Anzahl von Untersuchungen zu diesem Thema gibt.“
RICS Research Green Building 2010.pdf
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HypoVereinsbank und FINANCE-Research stellen Studie "Green Building" vor
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28. Februar 2011 - Die HypoVereinsbank hat eine neue
Studie zur Zukunft nachhaltigen Bauens – "Green Building" - in Deutschland erstellen lassen. Im Auftrag der Bank hat FINANCE-Research hierzu eine Expertenbefragung zu den
Themen Bewertung, Finanzierung und Zukunftstrends unter Investoren, Projektentwicklern, Zertifizierern und Banken durchgeführt. Maria-Teresa Dreo, Leiterin Real Estate Germany der HypoVereinsbank: "Grün liegt im Trend – grünes Bauen ist sogar angesichts der Energieeinsparpotenziale unbedingt geboten. Aber ist es auch ökonomisch sinnvoll? Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach. Sie liefert einen Überblick über die aktuelle Entwicklung von Green Building in Deutschland und beantwortet die Frage nach den Kosten und finanziellen Vorteilen grünen Bauens. Wir als HypoVereinsbank sehen uns als verlässlicher und innovativer Partner nachhaltigen Bauens. Für uns ist Green Building kein Trend mehr, sondern ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells." Bastian Frien von FINANCE-Research: "Green Building lohnt sich doppelt. Wie hoch die Renditen auf das zusätzlich eingesetzte Kapital sind, lässt sich derzeit noch kaum seriös kalkulieren, aber die Rendite ist positiv. Der soziale Faktor der Nachhaltigkeit ist im Segment Corporate Real Estate aber vielleicht sogar noch wichtiger. Nachhaltigkeit dürfte zukünftig zu einem bedeutenden Imagefaktor und einer Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen werden. Ähnlich wie im Fall der Qualitätsmanagement-Zertifizierung oder bei dem Verzicht auf Kinderarbeit könnte der Druck von Kunden groß genug werden, um Unternehmen in großer Zahl zu Investitionen in Green Building zu bewegen. Dass sich die Investitionen auch ökonomisch nach einiger Zeit rechnen, ist dann eher ein willkommenes Zubrot. Für die Anbieter von Immobilien heißt das, dass 'Green' schlicht Pflicht wird." Die wichtigsten Studienergebnisse in Thesenform: 1. Der Markt treibt die Entwicklung. Die Politik kann sich diesen Trend aber zunutze machen und lenken, indem sie Richtlinien aktualisiert und beispielsweise Dämmvorschriften verschärft. Insbesondere große Unternehmen setzen heute schon ganz gezielt auf Green Building, zum einen weil damit langfristig wirtschaftliche Vorteile verbunden sind, und zum anderen wegen der Möglichkeit, das eigene Image aufzupolieren. Die allgemeine Entwicklung hin zu mehr Green Building fußt aber nur sekundär auf politischen Vorschriften, wichtigster Treiber ist die Nachfrage. 2. Nachholbedarf bei Banken und der Bewertung. Im Grunde sind die Banken bereit, Nachhaltigkeit in den Finanzierungsgesprächen zu berücksichtigen, man legt derzeit aber immer noch Wert darauf, dass das "einzelfallbezogen" geprüft werden muss. Viele Investoren und Bauherren vermissen hier einen Automatismus, der ihnen mehr Planungssicherheit bringen würde. 3. Belastbare Zahlen für Deutschland fehlen. Die Grundgesamtheit grüner Immobilien in Deutschland ist derzeit noch zu gering und die gesamte Entwicklung zu jung, um wirklich eine statistisch sinnvolle Aussage zu Bewertung, Auslastung und Wirtschaftlichkeit machen zu können. Gerade Mehrmiete, höhere Verkaufserlöse und bessere Auslastung lassen sich zwar anhand erster Zahlen vermuten, Beweise fehlen aber noch. |
Abstract Green Building.pdf
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CB Richard Ellis veröffentlicht Studie über LEED-zertifizierte US-Green Buildings
20. Dezember 2010 - "Do Green Buildings Make Dollar And Sense?", so lautet der Titel der Studie, in der die amerikanischen Experten des Immobiliendienstleisters CD Richard Ellis, der Frage nachgehen, ob und wodurch Green Buildings zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg werden - eine Frage, die auch deutsche Investoren beschäftigt.
Werden "grüne Immobilien" hierzulande meistens unter technischen Aspekten gesehen, mit dem sich Architekten und Ingenieure auseinandersetzen sollen, zeigt die Studie, dass Green Buildings vor allen aus der Nutzerperspektive zu betrachtet sind. Denn der Nutzer ist es, der die "grünen" Annehmlichkeiten bezahlen soll bzw. muss. Demzufolge sollte sich der monetäre Mehrwert aus den Gebäudequalitäten ergeben, die auch entsprechend kommuniziert werden müssen - oder anders ausgedrückt: Ein Gebäudezertifkat allein bringt noch keine Rendite. Hier kann die Studie hilfreiche Informationen liefern.
Denn auch wenn das DGNB-Gütesiegel inhaltlich nicht mit dem LEED-Zertifikat vergleichbar ist, so können deutsche Investoren und Projektentwickler von der langjährigen Markterfahrung mit dem US-Gebäudelabel LEED (eingeführt 1998, cirka 1.800 zertifizierte Objekte) profitieren. So gesehen ist die Studie, mit ihren 63 Seiten, ein wichtiger Implusgeber.
DoGreenBuildingsMakeDollarsAndSense.pdf
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IKT-Industrie als treibende Kraft für nachhaltigen Klimaschutz
Auszug der SMART 2020 Studie jetzt in deutscher Sprache erschienen
19. Oktober 2010 - Im Jahr 2008 publizierte The Climate Group, eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, Lösungen gegen den Klimawandel und hin zu einer „Low Carbon“-Wirtschaft voranzutreiben, im Auftrag der Global eSustainability Initiative die globale Studie SMART 2020: Enabling the low carbon economy in the information age, um den möglichen Beitrag der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Erreichung der globalen Klimaschutzziele zu belegen und exakt mit Zahlen nachzuweisen.
Ein Version dieser Studie, die sich speziell mit den deutschen Belangen beschäftigt, ist vor kurzem in deutscher Sprache erschienen. Da sich die Studie u.a. mit der "intelligenten" Energieversorgung von Gebäuden und der "smarten" Gebäudeinfrastruktur beschäftigt, Grund genug für uns, Ihnen die Studie zur Verfügung zu stellen.
Union Investment: Nachhaltigkeit wird zum Teil des Geschäftsmodells
21. Juli 2010 - Untersuchung von Union Investment zeigt steigendes Interesse an nachhaltigen Gebäuden in Europa. Nachhaltigkeit rechnet sich – davon zeigen sich auch Immobilieninvestoren in Europa zunehmend überzeugt. Der Anteil nachhaltiger Gebäude in den Portfolios der europäischen Profianleger dürfte sich demnach auf mittlere Sicht signifikant erhöhen. Neben der Neuentwicklung von „Green Buildings“ wird dabei die nachhaltige Sanierung des Immobilienbestandes an Bedeutung gewinnen. Zu diesem Er-gebnis kommt Union Investment in ihrer Studie „Immobilieninvest-ments in Europa“, für die 185 Investitionsentscheider von Immobilienunternehmen und institutionellen Anlegern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien repräsentativ vom Marktforschungsinstitut Ipsos befragt wurden.
Deutsche Bank Research zur Marktentwicklung von nachhaltigen Immobilien
12. Mai 2010 - Die gestern von der Deutsche Bank Research veröffentlichte Marktstudie zur Relevanz von nachhaltigen Immobilien für die Gesamtwirtschaft ist Pflichtlektüre für alle Entscheider der Bau- und Immobilienbranche. Auf kompakten 24 Seiten wird das Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft von allen Seiten ausführlich dargestellt und in den Kontext einer ökonomischen Gesamtbetrachtung gestellt. Prognosen über gesetzliche Maßgaben, die zukünftige Rolle von Gebäudezertifikaten und die zu erwartende steigende gesellschaftliche Bedeutung von Nachhaltigkeit bieten gute Grundlagen, eine eigene Bewertung des Themas vornehmen zu können.
Investmentchancen durch Green Buildings bleiben ungenutzt
5. Mai 2010 - Die weltweit erste Untersuchung zum Umweltmanagement börsennotierter Immobilien-
unternehmen zeigt die Defizite deutscher Immobilienfirmen beim nachhaltigen Bauen im internationalen Vergleich auf. Die Studie der Universität Maastricht verdeutlicht, dass die meisten Immobilieninvestoren sich des Wertschöpfungspotenzials durch Energieeffizienz oder Umweltinvestitionen in Gebäude noch nicht bewusst sind. Anders als im Ausland, akzeptieren Anleger nachhaltige Immobilien noch nicht, weil sie auf Baukosten und Warmmiete schauen und mögliche höhere Kaltmieten nicht im Blick haben. Die Mieternachfrage nach Green Buildings steigt jedoch, da sich viele Unternehmen, wie etwa Adidas, Henkel und die Deutsche Post AG zur Einhaltung von Richtlinien zur Corporate Social Responsibility (CSR) verpflichtet haben. Wer künftig nachhaltige Immobilien nicht zu gleichen Renditen anbieten kann, wird bei Investoren das Nachsehen haben.
Green Buildings rechnen sich laut FondsMedia-Studie
27. April 2010 - Im Auftrag des Hamburger Initiators Hesse Newmann Capital hat das Analysehaus FondsMedia eine Studie zur Wirtschaftlichkeit nachhaltig gebauter und bewirtschaftlicher Immobilien erstellt.
Fazit: Green Buildings rechnen sich sowohl für Investoren wie für Mieter, da sie im Vergleich zu konventionellen Immobilien kontinuierliche Kostenvorteile, höhere Mieterträge und höhere Immobilienwerte erzielten. Investments in die Energieeffizienz von Gebäuden seien daher nicht nur ökologisch sinnvoll. Aufgrund der positiven betriebswirtschaftlichen Auswirkungen, hätten Green Buildings eine zukunftsweisende Bedeutung in der Immobilienökonomie.
RICS veröffentlicht Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die Immobilienwirtschaft
19. Oktober 2009 – Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) hat Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die Immobilienwirtschaft vorgestellt, die in einem Bericht mit dem Titel „Sustainability and the Property Life Cycle“ zusammengefasst sind. Damit unterstreicht die RICS die Bedeutung des Themas und stellt konkrete Handlungsempfehlungen für ihre Mitglieder auf.In erster Linie geht es darum, dem Thema Nachhaltigkeit schon beim Entwurf und der Planung von Immobilien eine große Bedeutung beizumessen. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der RICS Deutschland, Hermann Horster MRICS, kommentiert: „Wir sind uns der Verantwortung, die wir bei der Unterstützung des Themas Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft haben, sehr bewusst. Mit dem Sustainability and the Property Life Cycle Bericht haben wir für unsere Mitglieder konkrete, professionelle Handlungsrichtlinien entworfen.“ (Quelle: RICS Deutschland)