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"Wie entsteht ein Green Building?" und weitere Clips für "grüne" Immobilisten:

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NEU: Google Street View integriert

Ab Januar 2012 versehen wir die in der Rubrik Green Buildings vorgestellten nachhaltigen Immobilien mit Google Maps und Google Street View. So lassen sich die Gebäude und ihre Umgebung virtuell "besuchen".

green Events

ImmobilienWissen kompakt: Nie mehr hilflos allein zu Haus!  

Bauliche + elektrotechnische Wohnkomfort-Lösungen für jedes Alter, 23. Februar 2012, Hamburg

News: Immobilien

Institutionelle Investoren in Europa meiden Risiken
Invesco Real Estate geht in einem Zwischenausblick für das 1. Quartal 2012 davon aus, dass die Risikobereitschaft unter institutionellen Investoren gering bleiben wird. Schwächere Märkte der Eurozone werden gemieden.
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Individueller Verbrauch ist kein „Allgemeinstrom“
Die Kosten für die Beleuchtung einzeln zugewiesener Kellerabteile fallen nicht unter die Betriebskostenposition „Allgemeinstrom“.
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TAG Immobilien veräußert Estavis-Anteile
Die TAG Immobilien AG hat ihre Anteile an der Estavis AG in Höhe von 20 Prozent veräußert. Die Transaktion wurde Ende Januar abgeschlossen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
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News: Nachhaltigkeit

Kommunale Spitzenpolitiker fordern mehr Hilfe für Energiewende vor Ort
Ohne die tatkräftige Unterstützung durch Deutschlands Städte und Gemeinden wird die Bundesregierung die Umsetzung der Energiewende nicht stemmen können. Das machten zehn Oberbürgermeister am 30. Januar während einer gemeinsamen Arbeitssitzung mit dem Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung deutlich. Die Stadtoberen engagieren sich mit weiteren kommunalen Spitzenpolitikern aus ganz Deutschland in dem vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) initiierten „Dialog ‚Nachhaltige Stadt’“. Große Sorgen bereitet ihnen, dass die energetische Gebäudesanierung finanziell im Stich gelassen wird: Hier fehle es an finanzieller Förderung durch den Bund und an politischem Mut zu ergänzenden ordnungsrechtlichen Maßnahmen.
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Vor Rio: Hochrangiges UN-Gremium will „neues politisches Wirtschaftsmodell“
Ein von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon berufenes hochrangiges Beratergremium hat am 30. Januar seine Blaupause für mehr globale Nachhaltigkeit vorgelegt. Ban hatte das „High-level Panel on Global Sustainability“ im Sommer 2010 eingesetzt. Seine 22 Mitglieder sollten unter Vorsitz Bans, der Präsidentin Finnlands, Tarja Halonen, und des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma praktikable Ideen für mehr Nachhaltigkeit ausarbeiten, rechtzeitig zum im Juni in Rio de Janeiro stattfindenden Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung der UN („Rio+20“). In seinem Bericht fordert das international besetzte Expertengremium eine Neuausrichtung gängiger ökonomischer Praktiken. Die Stärke einer Volkswirtschaft müsse sich künftig an ihrer Nachhaltigkeit messen lassen.
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Abilis Energieeffizientes Rechenzentrum

Green Building für Green IT: Freyler Industriebau realisiert für Abilis ein energieeffizientes Rechenzentrum

 

18. Februar 2010 - In nur sechs Monaten Bauzeit ist in Stutensee die neue Zentrale des IT- und Software-Dienstleisters Abilis entstanden. Rund drei Millionen Euro hat das Unternehmen in ein energieeffizientes Gebäude investiert, das perfekt zur eigenen strategischen Ausrichtung passt: zur Green IT. Der Industriebauspezialist Freyler hat das Bauvorhaben integral und gemäß nachhaltiger Kriterien geplant, mit Blick nicht nur auf die Gebäudehülle und Einrichtung, sondern vor allem auf den effizienten Betrieb. Denn langfristig betrachtet geht es um die Reduzierung der Betriebskosten und die optimale Nutzung der eingesetzten Energie. Nach nur einem halben Jahr Bauzeit konnte Freyler das "Green Building" schlüsselfertig an den Software-Dienstleister übergeben.

In nur sechs Monaten Bauzeit realisierte Freyler ein neues Rechenzentrum für Abilis. | Foto: Freyler Industriebau GmbH

Bereits jetzt verursachen sämtliche Rechenzentren auf der Welt genauso viel CO²-Emission wie der gesamte Flugverkehr. Daher ist Green IT unter ökolologischen

wie ökonomischen Aspekten ein zentrales Zukunftsthema. Abilis benötigt für sein Rechenzentrum unter Vollauslastung circa 120 - 150 kWh Strom,etwa die Hälfte davon entfällt auf die Kühlung, der Rest auf Heizung in den Büros, Licht, PCs und sonstige Geräte. Hochgerechnet macht das etwa 210 - 240 kWh Stromverbrauch, was Kosten von circa 600 Euro pro Tag oder  18.000 Euro pro Monat entspricht. In partnerschaft-

licher Zusammenarbeit haben Freyler und Abilis verschiedene Maßnahmen identifiziert und umgesetzt, um diesen enormen Energiebedarf zu reduzieren. "Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass das Rechenzentrum ungeheuer viel Abwärme produziert, die wir nicht ungenutzt lassen wollten", erklärt der verantwortliche Bauleiter, Oliver Gärtner von Freyler. Die gesamte Gebäudeheizung erfolgt daher mittels Energierückgewin-

nung, ergänzt durch die Nutzung regenerativer Energiequellen: Über die Wärmetau-

scher in Warmwasserpuffern wird die Abwärme des Rechenzentrums gespeichert. Die Abwärmetemperaturen können direkt für die Gebäudeheizung genutzt werden, in den Büros wurden dafür durchgehend eine Fußbodenheizung installiert. Im Idealfall kommt es hier zu einer Wärmeleistung von 75 kWh. Zusätzlich besitzt das Gebäude zur Sicherheit eine Luft-Wärmepumpe, da nicht von Anfang an mit einer Vollauslastung des Rechenzentrums gerechnet werden konnte. Gleichzeitig klimatisiert diese wiederum die Räumlichkeit im Sommer.

Rund drei Millionen Euro hat das Unternehmen in ein energieeffizientes Gebäude investiert, das perfekt zur eigenen strategischen Ausrichtung passt: zur Green IT | Foto: Freyler Industriebau GmbH
In nur sechs Monaten Bauzeit realisierte Freyler ein neues Rechenzentrum für Abilis. | Foto: Freyler Industriebau GmbH

Auf dem Dach des Gebäudes - das Freyler in klassischer Süd-West-Lage ausrichtet - wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die den Primärenergiebedarf an Strom zu- sätzlich senkt. Ihr Ertrag wird ins Stromnetz eingespeist, die maximale Leistung pro Stunde beträgt 25 kW. Mittels eines LON-Bussystems lassen sich die Gebäudetechnik und der Energieverbrauch überwachen und intelligent nach Bedarf steuern. Tageslicht-sensoren dimmen die Beleuchtung optimal und alle rot gekennzeichneten Steckdosen im Haus lassen sich nachts auf Knopfdruck abschlaten. Damit werden Stand-by-Kosten und ebenso die Brandschutzgefahr reduziert. Durch die Umsetzung der verschiedenen baulichen und technischen Maßnahmen sowie durch eine optimale Hardwarenutzung im Tagesgeschäft mittels spezieller Server- und Speichervirtualisierung ergibt sich für das gesamte Rechenzentrum ein Energieeinsparvolumen von 30-50 Prozent, je nach Blickwinkel. Damit trägt das neue Gebäude von Abilis aktiv zum Klimaschutz bei, ist aber neben dem ökologischen Faktor ebenso unter wirtschaftlichen Aspekten zukunftsfähig.

Verbunden sind die beiden Büroflügel mittig durch einen zur Vorder- und Rückseite vollflächig verglasten Erschließungstrakt mit einem hellen Foyer und einem Treppenhaus. | Foto: Freyler Industriebau GmbH
Verbunden sind die beiden Büroflügel mittig durch einen zur Vorder- und Rückseite vollflächig verglasten Erschließungstrakt mit einem hellen Foyer und einem Treppenhaus. | Fotos: Freyler Industriebau GmbH

Die ganzheitliche und nachhaltige Konzeption von Freyler berücksichtigte auch, dass die Mitarbeiter sich jederzeit wohlfühlen sollen. In klassischer Massivbauweise wurden zwei Gebäudeflügel V-förmig angeordnet. Verbunden sind sie mittig durch einen zur Vorder- und Rückseite vollflächig verglasten Erschließungstrakt mit einem hellen Foyer und einem Treppenhaus. Spannbeton-Hohlkörperdecken überspannen die Büros in der kompletten Breite. Zusätzliche Stützen und tragende Wände konnten dadurch entfal-   len, die Räumlichkeiten lassen sich flexibel nutzen und offen gestalten. Die außen-  liegende Verschattung reduziert den Wärmeeintrag im Sommer, für den automatischen Betrieb ist sie mit einem Lichtsensor gekloppelt.

Beide Büroflügel bieten derzeit eine Gesamtfläche von knapp 1.400 m², lassen sich aber gen Westen erweitern. Die zwei Vollgeschosse sind zudem in der Höhe um ein weiteres Geschoss aufstockbar. Damit könnte Abilis seine Fläche bei Bedarf glatt verdoppeln. Dem internen Wachstum des jungen Unternehmens steht zumindest von baulicher Seite nichts im Wege.

Auskünfte zur Freyler Unternehmensgruppe erhalten Interessenten bei Freyler Industriebau GmbH, Draisstrasse 6, 79341 Kenzingen, Telefon 07644 805-217, Frau Sabine Ruth, e-Mail: s.ruth@freyler.de. Weitere Infos: www.freyler.de

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