Hybrid House Hamburg
"Grüne" Büroflächen ab 2014 in der Neuen Mitte Wilhelmsburg
28. März 2013 - Als attraktiver Bürostandort ist der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg bisher nicht aufgefallen. Mit der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA) ändert sich das! Neben nachhaltigen Wohngebäuden sind dort auch zukunftsfähige Büroflächen entstanden, zum Beispiel im DGNB-zertifizierten Hybrid House Hamburg.
Es ist das erste Objekt der Ausstellung „Häuser der Zukunft“ innerhalb der Internationalen Bauausstellung und fungiert zur Zeit als Verwaltungszentrale der internationalen gartenschau hamburg (igs). Ab 2014 stehen die Flächen im Hybrid House zur Anmietung zur Verfügung. Detaillierte Infos über das Objekt erfahren Sie hier.
Architekturkonzept wegweisend für die Zukunft des Wohnens
25. Mai 2012 - Im Rahmen des diesjährigen Hamburger Architektursommer werden einige der zukunftsweisenden Gebäude der IBA Hamburg vorgestellt. Im Videoclip stellt die Architektin Gudrun Sack, NÄGELIARCHITEKTEN, das Architektur- und Raumkonzept des Hybrid House Hamburg vor. Sie sieht in der hybriden Gebäudekonzeption die Zukunft moderner Wohnformen.
Nachhaltiges Bauen zum Anfassen und Erleben
21. Oktober 2011 - Mehr als 3.000 Besucher nutzten am 9. Oktober 2011 die Gelegenheit, die neuen Ausstellungsräume der igs Hamburg im Hybrid House zu besuchen. Das zukunftsweisende Gebäude ist das erste fertiggestellte Bauprojekt im Rahmen der Bauausstellung in der Bauausstellung der IBA Hamburg in der Neuen Mitte Wilhelmsburg und wurde aufgrund seiner vielen Innovationen mit dem DGNB-Gütesiegel in Silber ausgezeichnet. Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs Hamburg, nahm sich die Zeit, die Funktionsweisen des Hybrid Houses zu erläutern.
Mit Google Street View lässt sich das Gelände übrigens virtuell "erkunden". Da die Aufnahmen bereits einige Jahre alt sind, erlebt der Betrachter jedoch eine Überraschung: Dort wo sich jetzt das Hybrid House Hamburg befindet, standen zuvor Büsche und Bäume. Stadtentwicklung im Zeitraffer des Internets!
Erstes Hybrid House der IBA Hamburg fertig gestellt
8. September 2011 - In Wilhelmsburg Mitte passiert täglich Neues: Jetzt ist dort das erste Gebäude fertiggestellt. Gestern gaben die IBA Hamburg, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG und wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH eine Pressekonferenz zur Einweihung des Gebäudes und freuten sich besonders über die Gäste, Staatsrat Michael Sachs und Bezirksamtsleiter Markus Schreiber. Höhepunkte der Veranstaltung waren die erste Verleihung einer IBA-Plakette durch IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg, mit der sich alle IBA-Projekte nach ihrer Fertigstellung schmücken dürfen sowie die Gebäudebesichtigung mit der Architektin Gudrun Sack.
Das Hybrid House Hamburg, späterer Verwaltungssitz der internationalen gartenschau igs 2013, ist ein einzigartiges Bauwerk mit hybridem Nutzungskonzept: Es macht erlebbar, wie das flexible Wohnen von Morgen aussehen kann, und beweist, dass mehr Flexibilität mehr Energieeffizienz bedeuten kann – gepaart mit innovativen architektonischen Ansätzen.
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„Wir freuen uns, Ihnen heute unser erstes fertiggestelltes Gebäude in dem neu entstehenden Quartier Wilhelmsburg Mitte, dem Schaukasten der IBA Hamburg, vorstellen zu können und sind froh darüber, dass Otto Wulff Bauunternehmungen und die wph Hamburg GmbH sich als Pioniere dieser Herausforderung gestellt haben, mit uns gemeinsam dieses besondere Projekt zu realisieren“, freute sich IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg am Mittwochvormittag. In dem feierlichen Rahmen übergab er dem Bauunternehmer Stefan Wulff und der Architektin Gudrun Sack die erste IBA-Plakette: Das Bronzerelief mit IBA-Logo wird in Zukunft alle fertiggestellten IBA-Projekte zieren.
Das vorgestellte Hybrid House Hamburg soll bald als igs-Verwaltungsgebäude fungieren und wird schon in Kürze bezogen. Eröffnet wird es am 9. Oktober 2011. Entworfen von dem Architekturbüro NÄGELIARCHITEKTEN, Berlin ist das vorgestellte Gebäude das erste von insgesamt drei hybriden Häusern, die in Wilhelmsburg Mitte durch die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg entstehen werden. Staatsrat Michael Sachs sagte: „Dieses Projekt zeichnet die besondere Mischung von Wohnen und Arbeiten aus. Genau das spielt auch in der künftigen Stadtentwicklung eine große Rolle. Das Hybrid House könnte ein Schritt sein auf den Weg zu mehr Nutzungsmischung und lebendigen Quartieren.“
Bezirksamtsleiter Markus Schreiber sagte: „Wieder einmal werden in Wilhelmsburg Trends gesetzt. Die Elbinsel als Innovation für Großstädte mit Wohnungsmangel. Durch die unterschiedlichen Module beim Hybrid House wird es in Zukunft schnell möglich sein, Büroflächen in Wohnungen umzuwandeln oder auch andersherum. Durch diese flexible Gestaltung kann man sich immer schnell den Gegebenheiten anpassen, ohne große bauliche Änderungen vornehmen zu müssen.“
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Die Bewohner von Großstädten verlangen zunehmend nach anpassungsfähigen Bautypologien, nach Häusern, die sich mit den Lebensphasen neu strukturieren und Räumen, die sich verändern. Hybrid Houses sind anpassungsfähige Häuser, die sich mit den Lebensphasen ihrer Nutzer neu strukturieren und ihnen Räume bieten, die sich verändern. Das hybride, multifunktionale Konzept des Hauses ermöglicht eine gemischte Nachnutzung aus Wohnen, Arbeiten oder ein generationsübergreifendes Zusammenleben – ressourcenschonend und nachhaltig. Stefan Wulff von der Bauunternehmung Otto Wulff , sagte: „Mit der gemischten Bauweise, der modernen Energieversorgung und seinem flexiblen Nutzungskonzept bringt das Hybrid House gleich drei Innovationen nach Wilhelmsburg – ein guter Start für die Entwicklung des Stadtteils. Wir glauben fest an Wilhelmsburg und freuen uns daher besonders, dass jetzt auch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt endgültig den Sprung über die Elbe wagt und so Maßstäbe für die Aufwertung des Stadtteils setzt.“
Die drei Gebäude, die mit der IBA gebaut werden, zeigen, wie flexibles Wohnen von Morgen aussieht – und wird sich jetzt in Zukunft an seinen gesetzten Zielen in der Praxis messen lassen. Hybrid Houses machen mit ihrem Konzept physisch erlebbar, wie das flexible Wohnen von Morgen aussehen kann, und beweisen damit, dass mehr Flexibilität auch mehr Energieeffizienz bedeuten kann. Paul Vollmer von der wph GmbH sagte: „Es war eine besondere Herausforderung gerade hier in Wilhelmsburg das erste Hybrid House zu entwickeln. Dazu bedurfte es einer sehr engen Zusammenarbeit aller Beteiligten: Mit dem Architekturbüro Nägeliarchitekten, der Firma Otto Wulff sowie der IBA. Schließlich galt es einen Typus zu entwickeln, der nicht nur der IBA gut zu Gesicht steht, damit aber nur eine temporäre Aufgabe erfüllt, sondern der die Nachhaltigkeit langfristig unter Beweis stellt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn das Hybride an diesem Gebäude ist auf dreierlei Weise erlebbar: durch die Mischbauweise aus Holz und Beton, den Rückgriff auf einen Energiemix aus Nah- und Erdwärme und die flexible Nutzung aus Wohnen und Arbeiten.“ Besonders freut die Investoren außerdem das ressourcenschonende Konzept des Gebäudes. Vollmer ergänzte: „Sein nachhaltiges Gesamtkonzept qualifiziert das Hybrid House Hamburg zudem als Green Building. Es ist bereits mit dem Silber-Siegel der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifiziert."
Das Hybrid House feiert Richtfest
Der Rohbau steht: Wilhelmsburgs neue Mitte nimmt Gestalt an
Hamburg
13. April 2011 - Das Hybrid House – erstes Gebäude der internationalen gartenschau (igs) und der Internationalen Bauausstellung (IBA) – feiert Richtfest. Pünktlich zur Fertigstellung des Rohbaus wird heute, knapp neun Monate nach Baubeginn, der traditionelle Richtkranz empor gezogen. Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, die Geschäftsführer der igs 2013 und der IBA Hamburg, Heiner Baumgarten und Uli Hellweg, sowie Investor Stefan Wulff zeigten sich erfreut, dass Wilhelmsburgs neue Mitte nun weiter Gestalt annimmt.
Wo erst im Juli letzten Jahres der erste Spatenstich gesetzt wurde, wird heute bereits der Richtspruch verkündet. Das Hybrid House an der Neuenfelder Straße im Eingangsbereich des neuen Parkgeländes ist nicht nur das erste Gebäude der igs 2013 und IBA Hamburg, sondern markiert auch Wilhelmsburgs neue Mitte. „Das Hybrid House setzt für den ‘Sprung über die Elbe‘ in der Wilhelmsburger Mitte ein erstes sichtbares Zeichen. Und zwar mit einem Gebäude, das zugleich den Sprung in die Zukunft wagt und gleichermaßen für Wohnen und Gewerbe geeignet ist. Die Gartenbaugesellschaft selbst wird das in den nächsten zwei Jahren bis zur Eröffnung der igs zeigen“, so Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter.
Das innovative Bauprojekt, das von dem Berliner Architekturbüro Nägeliarchitekten entworfen wurde, verwirklicht auf rund 2.000 Quadratmetern ein nachhaltiges, ressourcenschonendes und flexibles Wohnkonzept. Durch seine modulare und zentrierte Bauweise passt es sich an die immer kürzeren Nutzungszyklen urbanen Lebens an. So können alle Räumlichkeiten wahlweise als Gewerbe- oder Wohnraum in Anspruch genommen werden. Da Sanitäranlagen, Küchen und Treppen mittig im Gebäude angeordnet sind, lassen sich die einzelnen wabenförmig konzipierten Elemente nach allen Seiten hin erweitern und verbinden. Von außen wird das vierstöckige Gebäude an eine Warft erinnern: die geneigten Fassaden, die bis zur Fertigstellung noch begrünt werden, lassen dies erahnen. Große Glaselemente sorgen außerdem für reichlich Licht im Inneren.
Durch sein nachhaltiges Gesamtkonzept qualifiziert sich das Hybrid House als Green Building. Ressourcenschonende Materialien und ein geringer Primärenergieeinsatz sorgen für einen klimafreundlichen Gebäudebetrieb. Ein Teil seines Energiebedarfs wird das Hybrid House außerdem über Erdwärme beziehen. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Bau des Hybrid House die neue Mitte Wilhelmsburgs sowohl in ästhetischer als auch ökologischer Sicht richtungsweisend mitgestalten. Wir glauben an den Stadtteil und hoffen, nicht umsonst in seine Zukunft investiert zu haben“, so Bauunternehmer Stefan Wulff. Die Otto Wulff Bauunternehmung ist nicht nur Bauherr, sondern gemeinsam mit der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg auch Investor des 4,8 Millionen Euro Projekts.
Im August wird das Hybrid House bezugsfertig sein und zunächst der igs 2013 als Verwaltungszentrale und Ausstellungsfläche dienen. Im Anschluss daran ist sowohl die gewerbliche als auch die private Nutzung der insgesamt zehn Wohn- beziehungsweise Büroeinheiten möglich. „Mit dem Hybrid House nimmt die Wilhelmsburger Mitte, die aus innovativen Gebäuden, Sportangeboten und Parkanlagen bestehen wird, erste Formen an. Bis 2014 wird das Gebäude der igs 2013 als Verwaltungssitz dienen, danach als attraktiver Wohn- und Arbeitsort“, so igs-2013-Geschäftsführer Heiner Baumgarten.
Das Hybrid House ist neben der igs-Zentrale auch das erste Objekt der ‘Bauausstellung in der Bauausstellung‘, in der die IBA in ihrem Ausstellungsjahr 2013 Häuser der Zukunft vorstellen wird. Neben Hybrid-Häusern stehen hier Wasserhäuser, Niedrig-Preis-Häuser und Häuser aus innovativen Baustoffen im Mittelpunkt. Der IBA-Hamburg-Geschäftsführer Uli Hellweg ist sicher: „Das Hybrid House ist ein Leuchtturmprojekt. Mit seinen flexibel wählbaren Nutzungsmöglichkeiten, seiner architektonischen Ästhetik und dem umweltfreundlichen Energiekonzept setzt es Standards für die weitere Gestaltung der neuen Wilhelmsburger Mitte und nimmt nachhaltig Einfluss auf die IBA Hamburg.“
Spatenstich für das Hybrid House Hamburg
28. Juli 2010 - Im Rahmen der "Bauausstellung in der Bauausstellung" der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA Hamburg) entsteht in Wilhelmsburg ein Gebäude in der zukunftsfähigen Bautypologie der "Hybrid Houses". Neben seiner architektonischen Qualität zeichnet sich das Gebäude durch seine flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und seine nachhaltige Bauweise aus. Das Hybrid Haus ist gleichzeitig ein Green Building, das mit dem Silber-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifiziert ist.
Am 27. Juli 2010 fand der Spatenstich für dieses zukunftsweisende Bauprojekt an der Neuenfelder Strasse 9 in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Ein Stadtteil im Aufbruch!
IBA Hamburg: Baubeginn des ersten Hybrid House und Green Building
23. Juli 2010 - Wer die Neue Wilhelmsburger Mitte besucht, traut seinen Augen nicht. Die gesamte Neuenfelder Strasse ist eine einzige Großbaustelle. Der Grund: die Internationale Bauausstellung tut das, wofür sie ins Leben gerufen wurde - sie baut. Besser gesagt, sie fängt an. Mit der jetzigen Realisierung des ersten Hybrid Houses (Siegerentwurf von Nägeli Architekten, Berlin) durch die Projektpartner Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG und wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH nimmt die Bauausstellung in der Bauausstellung im Rahmen der IBA Hamburg konkrete Formen an.
Häuser, die sich den Wünschen ihrer Bewohner anpassen, ist das Motto der Bautypologie. Die sich in immer kürzeren Zyklen ändernden Bedingungen des Zusammenlebens in städtischen Räumen erfordern im Wohnungsbau neue, sich an die Lebenszyklen der Bewohner anpassende Typologien. Arbeitsplätze werden in den Wohnungen der Zukunft wieder mehr Raum einnehmen. Zudem verringert sich das Lebensalter von Standardgebäuden, was die ökologische Gesamtbilanz der Gebäude verschlechtert. Mit dem Projekt Hybrid Houses möchte die IBA das Prinzip der Flexibilität und Nutzungsmischung um das Thema der Nachhaltigkeit erweitern und so zu wirtschaftlich und ökologisch langlebigen sowie anpassungsfähigen Gebäuden zu gelangen. Folgende Zielanforderungen werden an die hybriden Typologien gestellt:
- Nutzungsflexibilität im Gebäudekonzept
- Nachhaltigkeit in Konstruktion und Material
- geringer Primärenergiebedarf im Gebäudebetrieb
- gestalterische Qualität von Gebäude und Fassaden.
Die hybride Nutzung des Gebäudes lässt eine zeitweilige Ausstellungs- und Präsentationsfläche im Erdgeschoss zu, während in den Obergeschossen, die der igs 2013 während des Ausstellungszeitraums als Büroräume dienen, eine gemischte Nachnutzung mit Wohnen und Arbeiten vorgesehen ist.
Das Gebäude verfolgt zudem ein Nachhaltigkeits- und Energiekonzept mit dem Ziel, den Silberstandard nach der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zu erreichen sowie die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) um nochmals 30 Prozent zu unterschreiten.
(Quelle: IBA Hamburg, Broschüre: "Innovative Wohnungsbauprojekte des 21. Jahrhunderts").





