Hybrid House Hamburg

Nachhaltiges Bauen goes online: Hybrid House Hamburg erhält Projektseite im Internet

 

30. August 2010 - Wie funktioniert nachhaltiges Bauen? Welche Beteiligten sind dazu notwendig und welche Arbeitsschritte sind zu machen? Was ist Sinn und Zweck des DGNB-Zertifizierungsprozesses? Und welchen Mehrwert bietet das Hybrid House seinen späteren Bewohnern? Fragen, die die Projektseite zum Hybrid House Hamburg in den kommenden Monaten step-by-step und multimedial beantworten will.

 

Dazu haben sich die beiden Investoren, die Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG und die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH, etwas Besonderes einfallen lassen: Der regelmässige Besucher der Projekt-Webseite nimmt virtuell am Entstehungsprozess des Hybrid House in der Neuen Mitte Wilhelmsburg teil und sieht, entlang der einzelnen Bauphasen, wie ein nachhaltiges Gebäude entsteht.

 

Im Spätsommer 2011 wird aus dem virtuellen Objekt ein "real existierendes" Gebäude geworden sein. Bis dahin möchten die Initiatoren ein möglichst breites Publikum für ihre zukunftsweisende und flexibel nutzbare Immobilie begeistern. Denn wann gibt es das schon: ein Green Building, dessen Entstehung man online als work-in-progress mitverfolgen kann. Außerdem kann sich der Besucher Stück-für-Stück in die kombinierbare Büro- und Wohnimmobilie hineinträumen. Ein Stück Zukunft direkt auf dem PC, Laptop oder Handy! 

 

Zur Projektseite gelangen Sie durch einen Klick auf das Bild.  

Zeitgemässe Projektdarstellung: Internetauftritt des Hybrid House Hamburg

Nachhaltiges Bauen zum Anfassen in Hamburg

 

28. Juli 2010 - Im Rahmen der "Bauausstellung in der Bauausstellung" der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA Hamburg) entsteht in Wilhelmsburg ein Gebäude in der zukunftsfähigen Bautypologie der "Hybrid Houses". Neben seiner architektonischen Qualität zeichnet sich das Gebäude durch seine flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und seine nachhaltige Bauweise aus. Das Hybrid Haus ist gleichzeitig ein Green Building, das mit dem Silber-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifiziert ist.

 

Am 27. Juli 2010 fand der Spatenstich für dieses zukunftsweisende Bauprojekt an der Neuenfelder Strasse 9 in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Ein Stadtteil im Aufbruch!

IBA Hamburg: Baubeginn des ersten Hybrid House und Green Building

 

23. Juli 2010 - Wer die Neue Wilhelmsburger Mitte besucht, traut seinen Augen nicht. Die gesamte Neuenfelder Strasse ist eine einzige Großbaustelle. Der Grund: die Internationale Bauausstellung tut das, wofür sie ins Leben gerufen wurde - sie baut. Besser gesagt, sie fängt an. Mit der jetzigen Realisierung des ersten Hybrid Houses (Siegerentwurf von Nägeli Architekten, Berlin) durch die Projektpartner Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co. KG und wph Wohnbau und Projektent-

wicklung Hamburg GmbH nimmt die Bauausstellung in der Bauausstellung im Rahmen der IBA Hamburg konkrete Formen an.

 

In der "Neuen Mitte Wilhelmsburg" entsteht das igs Verwaltungsgebäude, Hamburgs erstes Hybrid House und Green Building. Das Objekt ist vorzertifiziert mit dem DGNB-Gütesiegel in Silber. | Bild: © greenIMMO

Häuser, die sich den Wünschen ihrer Bewohner anpassen, ist das Motto der Bautypologie. Die sich in immer kürzeren Zyklen ändernden Bedingungen des Zusammenlebens in städtischen Räumen erfordern im Wohnungsbau neue, sich an die Lebenszyklen der Bewohner anpassende Typologien. Arbeitsplätze werden in den Wohnungen der Zukunft wieder mehr Raum einnehmen. Zudem verringert sich das Lebensalter von Standardgebäuden, was die ökologische Gesamtbilanz der Gebäude verschlechtert. Mit dem Projekt Hybrid Houses möchte die IBA das Prinzip der Flexibilität und Nutzungsmischung um das Thema der Nachhaltigkeit erweitern und so zu wirtschaftlich und ökologisch langlebigen sowie anpassungsfähigen Gebäuden zu gelangen. Folgende Zielanforderungen werden an die hybriden Typologien gestellt:

  • Nutzungsflexibilität im Gebäudekonzept
  • Nachhaltigkeit in Konstruktion und Material
  • geringer Primärenergiebedarf im Gebäudebetrieb
  • gestalterische Qualität von Gebäude und Fassaden.

 

Die hybride Nutzung des Gebäudes lässt eine zeitweilige Ausstellungs- und Präsentationsfläche im Erdgeschoss zu, während in den Obergeschossen, die der igs 2013 während des Ausstellungszeitraums als Büroräume dienen, eine gemischte Nachnutzung mit Wohnen und Arbeiten vorgesehen ist.

 

Das Gebäude verfolgt zudem ein Nachhaltigkeits- und Energiekonzept mit dem Ziel, den Silberstandard nach der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zu erreichen sowie die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) um nochmals 30 Prozent zu unterschreiten.

 

(Quelle: IBA Hamburg, Broschüre: "Innovative Wohnungsbauprojekte des 21. Jahrhunderts").

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