Green Office
"future:workspace" erforscht Büroarbeitplatz von morgen
TU Braunschweig entwickelt und erprobt in einem durch das BMWi geförderten Forschungsprojekt die Arbeitswelten für das 21.Jahrhundert / Architekturbüros mit Wurzeln an der TU Braunschweig gestalten architektonische Visionen mit innovativen Technologien
16. November 2011 - Veränderte Arbeitsprozesse und Organisationsformen im Büroalltag haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass neue, moderne Büro-Arbeitswelten einem permanenten Wandel
unterliegen. Mitarbeiter werden zu Projektteams je nach Anlass individuell vernetzt, externe Partner sind unter Umständen in die Bearbeitung zu integrieren. Die Optimierung der Geschäftsprozesse
und die internen Abläufe innerhalb eines Betriebes erfordern ein hohes Maß an Nutzungsflexibilität und Anpassung der räumlichen und
technischen Gestaltung.
Neben der flexiblen Ausstattung der Büroarbeitsplätze und den kommunikativen Transfermöglichkeiten ist ein optimiertes Raumklima für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter entscheidend. Voraussetzung für ein hohes Maß an Behaglichkeit ist eine klimaangepasste Bauweise, die auf die Erfordernisse am Standort reagiert.
Entstanden im Rahmen des Projektes: Büroräume als Forschungsräume | Quelle: IGS - Institut für Gebäude- und Solartechnik
Für die Mitarbeiter zählen behagliche Temperaturen im Sommer und Winter, eine gute Raumluftqualität sowie hervorragende visuelle und akustische Bedingungen. Der Wunsch der Nutzer nach individueller Regelbarkeit des Klimas am Arbeitsplatz macht Neuentwicklungen im Bereich dezentraler Technik bei einfacher Handhabbarkeit notwendig. Ungenügende Raumklimakonditionen hingegen haben negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter. Die verringerte Produktivität kann wirtschaftlich betrachtet die jährlichen Kapital- und Betriebskosten für eine optimierte Gebäudehülle und Anlagentechnik übersteigen.
Expermientierfeld Green Office an der TU Braunschweig | Quelle: IGS - Institut für Gebäude- und Solartechnik
Das Projekt "future:workspace" versteht sich als die Forschungsschnittstelle zwischen Architektur, Komfort und Energieeffizienz und geht folgenden Fragen nach:
- Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?
- Welche Stellenwert haben innovative Technolgien bei der Gestaltung moderner Arbeitswelten?
- Welche Potenziale bieten sich bei der Sanierung?
- Wie wirken sich Arbeitsumfeld und Arbeitsplatzergonomie auf die Produktivität und die Gesundheit der Mitarbeiter aus?
- Wie ändert sich die Infrastruktur durch die Vernetzung technischer Systeme?
- Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch integraler Planung und modularisierte Vorfertigung?
- Welche Technologien und technischen Entwicklungen tragen im besonderen Maße zur verbesserten Energieeffizienz bei?
Blog "Der Flurfunk" beschäftigt sich mit zeitgemäßen Arbeits- und Bürowelten
14. November 2011 - Der Blog “Der Flurfunk” möchte allen Interessierten eine Plattform zu Themen rund um die Arbeits- und Bürowelt bieten. Der Fokus liegt neben Trends in der Immobilienwirtschaft, Mobiliarthemen, technischen Neuerungen und interessanten Projekten insbesondere auf der Beschäftigung mit Aspekten der Veränderung durch Umstrukturierungen, Umzüge oder der Einführung neuer Bürokonzepte in Unternehmen.
Blog-Webseite stellt zeitgemässe Bürokonzepte vor | Quelle: "Der Flurfunk"
Aus seiner Beratungspraxis weiß Dr. Roman Wagner, Inhaber von Wagner & Partner, dass die Mitarbeiter häufig spät oder gar nicht über anstehende Veränderungen informiert werden – wodurch sich für den Veränderungsprozess erklärte Gegner ergeben. Durch eine frühzeitige Einbindung und Information von Mitarbeitern und Ihren Vertretern (Betriebsrat), lässt sich aus Gegnern Promotoren für das Projekt gewinnen und können energieaufreibende Nebenschauplätze vermieden werden. Sein Blog richtet sich daher an alle, die mit Veränderungsprozessen im Büro zu tun haben: Mitarbeiter, Führungskräfte, Betriebsräte, Konzernlenker, Berater und Architekten.
Union Investment-Studie: "Nachhaltiges Büro" wird zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen
Wohlbefinden hat höchsten Wert für Bürobeschäftigte / Komfortaspekte wichtiger als technische Ausstattung oder Erreichbarkeit / Höhere Zufriedenheit der Angestellten mit Büros in Innenstadtlagen / Ausgeprägtes Bewusstsein der Angestellten für Fragen der Nachhaltigkeit
31. März 2011 - Im Wettbewerb der Unternehmen um die Gunst von Arbeitskräften werden die sozio-kulturellen Qualitäten von Bürogebäuden in den nächsten Jahren kräftig an Bedeutung gewinnen. Die Entwicklung ist vorgezeichnet: Nicht die technische Ausstattung oder die Größe des Büro entscheiden über die Zufriedenheit der Büroangestellten mit ihrem Arbeitsumfeld. Die Zufriedenheit und damit auch die Leistungsfähigkeit der Büroangestellten hängen in zunehmenden Masse von Faktoren ab, die Einfluss nehmen auf das subjektive Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Zu diesem Ergebnis kommt Union Investment in ihrer aktuellen Büronutzer-Studie, für die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Februar insgesamt 3.145 Büroangestellte von privatwirtschaftlichen Unternehmen und Institutionen in Deutschland befragt hat








