10. Bergedorfer Bautage

"Häuslebauer" legen Wert auf moderne Elektroinstallation:

Q-Data Service GmbH war Publikumsmagnet

 

29. März 2010 - Über mangelndes Interesse konnten sich die Aussteller der 10. Bergedorfer Bautage nicht beklagen. Trotz wechselhaftem Frühlingswetter fanden viele Besucher den Weg in die Zelte, wo vor allem die Zünfte des Handwerks ihr Können zeigten. Denn auf sie kommt es an, wollen "Häuslebauer" und Modernisierer sinnvoll, das heißt nachhaltig, in ein Haus investieren. "Wir möchten so bauen, dass wir uns das Haus auch in zehn Jahren noch leisten können und es unseren Vorstellungen dann immer noch entspricht", so die Begründung einer Besucherin, warum sie die Veranstaltung besucht. Und sie gab den Bautagen indirekt ein Motto: Wer vorausschauend bauen will, informiert sich frühzeitig!

 

Dass sich die Prioritäten zunehmend ändern, zeigt sich darin, dass der Stand des Informations- und Elektrotechnikunternehmens Q-Data Service (QDS) einer der Anziehungspunkte während der Wochenendveranstaltung war. Nicht mehr die Einbauküche scheint alleiniger Interessensmittelpunkt für Bauherren und Anhang zu sein, wenn es darum geht, über Wohnkomfort zu entscheiden. Mittlerweile ist es für viele genauso wichtig, sich über Energieeffizienz, Sicherheit und allgemeinen Komfort Gedanken zu machen. Die dazu notwendige moderne und auch intelligente Elektroinstallation präsentierte das Team von Geschäftsführer Reinhard Heymann den Besuchern hautnah. "Seit fünf Jahren stellen wir nun auf den Bergedorfer Bautagen aus. Anfangs waren wir hier die Exoten und wurden für verrückt gehalten", schmunzelt Heymann. "Unter einer modernen Elektroinstallation konnte sich keiner etwas vorstellen. Auch heute ist das Wissen darüber keine Selbstverständlichkeit. Doch wenn Sie sich umschauen, spielt energiebewusstes Bauen und Wohnen auch bei den Gewerkekollegen mehr und mehr eine Rolle", blickt er in die Runde. "Und wenn es uns hier gelingt, den Besuchern zu vermitteln, dass sie gewerkeübergreifend planen sollen und dabei auch an eine zeitgemässe Elektroinstallation zu denken, in die sich alle haustechnischen Funktionen integrieren lassen, dann haben sich die Bergedorfer Bautage aus unserer Sicht gelohnt".

Heymann weiss, wovon er spricht. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit Informations- und Elektrotechnik. Als das "schlaue Haus" vor einigen Jahren die beiden Technologiezweige zusammenführte, war er einer der Ersten in Hamburg, der erkannt hatte, welche komplexen Arbeitsprozesse sich daraus für die Handwerkerschaft und die Bauindustrie ergeben würden. "Wir kämpfen an zwei Fronten, wenn Sie so wollen", erläutert er. "Einerseits müssen wir die privaten Bauherren, die zu uns kommen, umfassend informieren, andererseits müssen wir die Kollegen und Architekten beraten. Erst durch das Thema Energieeinsparung konnten wir uns bei allen gleichermaßen Gehör verschaffen. Komfortaspekte kommen langsam hinzu, wenn es um eine Elektroinstallation geht", hellt sich seine Miene auf. "Aber mir scheint es nach wie vor ein langer Weg, bis die Elektroinstallation den Stellenwert erhält, den sie eigentlich haben müsste, soll zukunftssicher gebaut und auch nachgerüstet werden". Heymann sieht sich und sein Unternehmen als Schnittstelle zwischen den Baubeteiligten. Seit einem Jahr dient sein Showroom im Störtebekerhaus in Hamburg-Hamm als Anlaufstelle für ratsuchende Architekten, Planer, Gewerke und Bauinteressierte. Damit möchte er die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Ein Angebot, das  von vielen bereits genutzt wird und das er weiter ausbauen will.

 

Der Stand von QDS ist am Samstag nachmittag gut besucht. Ein Bauherr hat sich bereits gezielt nach intelligenten elektrotechnischen Lösungen für sein Bauprojekt erkundigt und möchte einen Beratungstermin im Showroom wahrnehmen. Ein anderer Besucher interessiert sich für eine funkbasierte Vernetzung seines Hauses. Fred Kuhn und Markus Müller, Mitarbeiter von QDS, haben alle Hände voll zu tun, die verschiedenen Funktionen auf den Touchpanels zu erläutern. Das Panel anschließend selbst zu bedienen, stelht bei allen hoch im Kurs. Dann plötzlich erscheint auch noch ein Film-Team, will Heymann interviewen. "Ich weiss auch nicht, was die alle wollen", lächelt er verschminzt. "Eigentlich machen wir hier das Normalste von der Welt". Auf Normalität muss Heymann wohl warten, denn er hat sein Portfolio um Energiemonitoring für gewerbliche Immobilienobjekte erweitert. Ein Thema, das die Immobilienbranche sehr interessiert, besonders auch die Gellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB). Ruhezeiten wird das Team von QDS so schnell nicht haben - auch wenn die Messe gerade vorbei ist. 

 

Kontakt:

Q-Data Service GmbH

Informations- und Elektrotechnik

Borstelmannsweg 145, Störtebekerhaus

20537 Hamburg

T.: 040.7010140

e-Mail: info@qds.de

www.qds.de

greenIMMO WebTV Channel

greenIMMO Social Web

greenIMMO Netzwerk

News: Immobilien

Karstadt ist gerettet
Nach monatelangem Tauziehen ist die insolvente Warenhauskette Karstadt gerettet. Nachdem die Higstreet-Gläubiger Mietsenkungen zugestimmt haben, hat das Amtsgericht Essen den Insolvenzplan abgesegnet.
>> mehr lesen

Städtebauförderung: Ramsauer für Abmilderung der Kürzungen
Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hat sich für eine Abmilderung der geplanten Kürzung bei der Städtebau-Förderung ausgesprochen. Die Bauminister der Länder forderten heute in Berlin die Rücknahme der Kürzungspläne.
>> mehr lesen

Offene Immobilienfonds sammeln wieder mehr ein
Deutlicher Anstieg der Mittelzuflüsse bei den Offenen Immobilienfonds: Im Juli haben die OIF mehr als doppelt so viel eingesammelt als im Juni.
>> mehr lesen

Berliner Mietrechtsvorschläge realitätsfern (Berlin, 27. August 2010)

>> mehr lesen

BFH-Urteil bereitet Weg zur Reform der Grundsteuer (Berlin, 12. August 2010)

>> mehr lesen

ZIA wächst weiter: Vier neue Mitglieder (Berlin, 2. August 2010)

>> mehr lesen

News: Nachhaltigkeit

Bundesregierung ruft zu Bürgerdialog über ihre Nachhaltigkeitsstrategie auf
Die Bundesregierung will die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickeln und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Online-Dialog über deren Fortschreibung ein. Zwischen dem 27. September und dem 14. November können sie unter www.dialog-nachhaltigkeit.de Stellung zur Strategie nehmen und über Deutschlands Weg in die Zukunft diskutieren. Die Ideen, Forderungen und Standpunkte der Bürger will die Bundesregierung auswerten und in ihren geplanten Entwurf für einen Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie einfließen lassen. Mögliche Themenschwerpunkte für diesen Bericht wird Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung des Online-Dialogs am 27. September auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin vorschlagen.
>> mehr lesen

Rohstoffexperten: Deutschland kommt bei Ressourceneffizienz nicht voran
Deutschland kommt beim effizienteren Einsatz knapper Rohstoffe wie Erdöl, rarer Metalle oder sogenannter „Seltener Erden“ nicht voran: Zwischen 1994 und 2008 legte der für das nationale Nachhaltigkeitsziel maßgebliche Indikator „Rohstoffproduktivität“ laut Statistischem Bundesamt zwar nominell zu. Der von den Wiesbadener Statistikern in ihrem Indikatorenbericht Nachhaltige Entwicklung in Deutschland 2010 errechnete Effizienzzuwachs von rund 40 Prozent entpuppt sich Fachleuten zufolge bei genauerem Blick jedoch als Stillstand. „In absoluten Zahlen“, sagt Johannes Lackmann, Geschäftsführer des Berliner VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE), „stagniert die Rohstoffproduktivität“. Wolle die Bundesregierung das ändern, müsse sie vor allem ihrer Steuerpolitik eine neue Richtung geben.
>> mehr lesen

Newsletter

greenIMMO eMagazin

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.