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Bauliche + elektrotechnische Wohnkomfort-Lösungen für jedes Alter, 23. Februar 2012, Hamburg
News: Immobilien
Warburg investiert 27 Millionen Euro in Den Haag
Warburg-Henderson hat das Bürogebäude Haagsche Hof im niederländischen Den Haag für 27 Millionen Euro erworben. Die Immobilie ist für den Spezialfonds European Core Property Fund No. 1 bestimmt. >> mehr lesen
Vermieter darf Winterdienst nicht ohne Grund umstellen
Will der Vermieter den Winterdienst nach vielen Jahren von Selbstvornahme der Mieter auf Fremdausführung durch eine Firma umstellen, muss er hierfür erhebliche Gründe darlegen. >> mehr lesen
Hochtief zieht Projektmitarbeiter von Elbphilharmonie-Bau ab
Hochtief hat NDR Info zufolge rund ein Drittel seiner Projektmitarbeiter von der Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg abgezogen. Es soll sich um 40 bis 50 Mitarbeiter, vor allem Ingenieure
handeln. >> mehr lesen
News: Nachhaltigkeit
Präsident des Bauernverbands will mehr Forschung für Öko-Landbau
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat sich für die Aufstockung der Forschungsmittel für die ökologische Landwirtschaft ausgesprochen. Dies sei nötig, um dessen
Produktivität zu erhöhen. Sonnleitner wies Mitte Februar auf der Branchenmesse Biofach in Nürnberg darauf hin, dass sich der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren
zwar verdreifacht hat. Die Anbaufläche für Öko-Betriebe habe sich im selben Zeitraum jedoch nur verdoppelt. Die Inlandsnachfrage wird deswegen zunehmend durch Importe gedeckt. Das, sagte der
Bauernpräsident, gefalle den deutschen Landwirten überhaupt nicht: „Wir wollen einen möglichst großen Anteil am Öko-Wachstum.“ Dazu sei mehr Forschung nötig. >> mehr lesen
Deutscher Nachhaltigkeitskodex: erste Entsprechenserklärungen vorgelegt
Mit dem Handelskonzern Rewe Group und dem Prüfdienstleister TÜV Rheinland, beide mit Sitz in Köln, haben die ersten Unternehmen Entsprechenserklärungen zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK
vorgelegt. Der DNK macht die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen und Organisationen mess- und vergleichbar und trägt so zu einer stärkeren Nachhaltigkeitsorientierung der Kapitalmärkte bei. Die
Vorstandsvorsitzenden der beiden ersten Bericht erstattenden Unternehmen bescheinigen dem neuen Transparenzstandard klaren Nutzen – für Wirtschaft, Gesellschaft und Nachhaltigkeit. >> mehr lesen
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Immobilieninvestment
Nur wer sich weiterentwickelt, bleibt sich treu
13. Februar 2012 - Bange machen gilt nicht, lautet ein Sprichwort, das vielleicht auch das Motto der Anbieter geschlossener Immobilienfonds sein kann. Denn entgegen aller Unkenrufe, verlief das
Jahr 2011 für sie äußerst zufriedenstellend. Keine andere Assetklasse konnte ein derart enormes Plus verzeichnen, als die der geschlossenen Immobilienfonds: Ein Zuwachs von 1,9 Milliarden Euro an
privaten Einlagen im Vergleich zum Vorjahr. Immobilienfonds sind tot?! Lang lebe der Immobilienfonds! Es fragt sich nur, welcher.
Auf dem kürzlich abgehaltenen Branchentreff VGF-Summit war die Stimmung dementsprechend gut. Man sieht 2012 gelassen entgegen, von Vogel-Straus-Politik oder gar Panik keine Spur. Im Gegenteil.
Dynamische Häuser wie die Hesse Newman Capital AG nutzen die anstehenden Änderungen (AIFM-Richtlinie, Einkaufspreise, Rendite, Kosten) zur Erarbeitung konzeptioneller Alleinstellungsmerkmale:
Fungibilität, zukunftssichere Immobilienprodukte und Transparenz. Es scheint also ein spannendes Jahr zu werden, glaubt man dem neu in den VGF-Vorstand gewählten Marc Drießen, Vorstand Hesse
Newman Capital AG, der vor wenigen Tagen im Videointerview mit dem Anleger- und Bankenmagazin Cash seine Pläne erläuterte:
Hesse Newman-Vorstand Marc Drießen im Interview mit Thomas Eilrich, Cash Redaktion | Bildquelle: Cash Magazin
Die Eigentumswohnung als zusätzliche Rente
9. Januar 2012 - Gute Gründe für den Kauf einer Eigentumswohnung: Die Eigentumswohnung als Kapitalanlage bietet ein finanzielles Polster und sichert die Rente! Durch die Finanz-
und Wirtschaftskrise hat sich bei 68 Prozent der Berufstätigen in Deutschland die Einstellung zur privaten Altersvorsorge geändert.
Die Skepsis gegenüber den meisten Vorsorgeformen ist weiter gewachsen. Sehr viele Berufstätige, die eigentlich ihre Vorsorge ausbauen wollten, haben bestehende Vorsorgeverträge gekündigt
oder gekürzt. „Riester Rente Produkte“ werden genau nachgefragt oder sogar gemieden. Gleichzeitig befürchten 37 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland, dass der Staat wegen der
stark gestiegenen Verschuldung die Renten zukünftig kürzen muss. 28 Prozent vermuten überdies, dass ihre eigenen Ersparnisse durch stark steigende Preise wegen der hohen Staatsschulden
entwertet werden. Die stabilste Altersvorsorge ist laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos für 83 Prozent der Bundesbürger eine eigene Immobilie.
Nachholbedarf bei der Vermögensbildung
Keine andere private Vorsorgeform ist in Deutschland so angesehen. Zwei Drittel aller Berufstätigen sehen hierin heute eine „ideale Form der Alterssicherung“. Dabei geht es nicht nur um die
selbstgenutzte Immobilie. Viele Gründe sprechen dafür, eine vermietete Eigentumswohnung als Kapitalanlage zu kaufen und so im Alter sichere Einnahmen zu generieren. Wie man eine sichere Rendite
erwirtschaftet zeigt das Rendite-Modell der Hausmann Hausverwaltung aus Hamburg und Norderstedt auf.
Die Wertstabilität ergibt sich aus der seit Jahren geringen Neubautätigkeit, der gestiegenen Nachfrage in Deutschland und den immer noch steigenden Haushaltszahlen. Die Mieten in den Trendlagen
Deutschlands verteuern sich übermäßig stark. Bei derzeit immer noch sehr niedrigen Bauzinsen ist eine Eigentumswohnung gut zu finanzieren.
Nach Aussagen des BFW, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., besteht in Deutschland Nachholbedarf. Unter dem Gesichtspunkt der privaten Altersvorsorge sei die
Vermögensbildung durch den Erwerb von Wohneigentum besonders sinnvoll. Die Belastungsquote älterer Menschen für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung liegt derzeit mit 29 bis 32 Prozent
deutlich über der von jüngeren Haushalte (22 Prozent). Diese Quote wird aufgrund der sinkenden Einkommen der älteren Bevölkerung weiter steigen. Wohneigentum würde hier eine deutliche
Entlastung schaffen. "Viele Anleger scheuen sich vor der Verantwortung und dem Verwaltungsaufwand, der mit einer vermieteten Eigentumswohnung verbunden ist“, berichtet Thorsten Hausmann,
Geschäftsführer der Hausmann Hausverwaltung. „Vermietern ist zu aller erst ein gutes und stressfreies Mietverhältnis mit regelmäßigen, pünktlichen Mietzahlungen wichtig. Mietausfälle möchten
sie in jedem Fall vermeiden und das Risiko von Mietvandalen und Mietnomaden möglichst nicht eingehen.“
Serviceleistungen rund um die Immobilie
Hausmann Immobilien hat mit verschiedenen Serviceangeboten auf diesen Bedarf reagiert und bietet seinen Kunden Sicherheit durch das Vermieter-Sorglospaket an. Dabei mietet Hausmann Immobilien auf eigenes Risiko Wohnimmobilien an, zahlt den Eigentümern
(Vermietern ) ihre Miete auch bei Leerstand oder Mietausfall und trägt das Kostenrisiko von Räumungsklagen sowie bei Mietvandalismus und Mietnomadentum. Statt zahlreicher Mieterwechsel hat der
Eigentümer für viele Jahre einen verlässlichen Partner als seinen Mieter.
Wer das Vermieterrisiko selber möchte, jedoch die Verwaltung seiner Eigentumswohnung dem Verwalter übertragen möchte, findet hierzu die von der Hausmann Hausverwaltung angebotene
Sondereigentumsverwaltung. Wer ein ganzes Mietshaus als Renditeobjekt zu verwalten hat, dem wird ein Expertenteam für diese Mietverwaltung angeboten. Erklärtes Ziel der Hausmann Hausverwaltung
ist es, allen Eigentümern die Sicherheit zu geben, dass ihre Immobilie in guten Händen ist und so verwaltet wird, als würde man es selber machen.
Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin zur Bankenbranche: Viel Mittelmaß und wenig gelernt – Schweizer Großbanken nicht nachhaltig
13. Dezember 2011 - Das Image der Banken in der Öffentlichkeit ist auf dem Tiefpunkt angelangt. Doch trotz aller Kritik haben Banken eine wichtige und zentrale Rolle für die Lenkung der
Finanzströme als Schmiermittel der Wirtschaft. Für die Zukunft der Branche ist entscheidend, ob es gelingt, diese Funktion mit nachhaltigeren Geschäftsmodellen auszuüben. Die aktuelle
Nachhaltigkeitsstudie «Kredit verspielt oder nachhaltiger Aufbruch?» der Bank Sarasin untersucht, wie weit die Branche auf diesem Weg vorangekommen ist. Zu den drei Nachhaltigkeitsgewinnern unter
den weltweit größten Banken zählen Nordea, Standard Chartered und die Toronto-Dominion Bank. Auf der Verliererseite stehen die beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS.
Wesentliche Kernthemen der Branche aus Sicht der Nachhaltigkeit sind Systemrelevanz, Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in das Kerngeschäft sowie «Compliance» (Rechtskonformität). Der Druck
auf die gesamte Branche zur Änderung von Geschäftsmodellen und internen Kontrollprozessen ist groß und wird weiter bestehen bleiben. Im Kerngeschäft gibt es zwar Ansätze für eine bessere
Kontrolle ökologischer und sozialer Risiken, umfassende Nachhaltigkeitsstrategien für das Kerngeschäft bestehen aber bei keiner der untersuchten Großbanken.
Zudem ist das «too big to fail» Problem trotz der bereits eingeleiteten Regulierungsmaßnahmen noch nicht gelöst. Vielmehr hat es sich mit der Zusammenlegung einiger Banken nach der Finanzkrise in
einigen Ländern sogar noch verschärft. Von einem allgemeinen Aufbruch in Richtung nachhaltigerer Geschäftsmodelle und geringerer Risiken für die Allgemeinheit kann noch nicht die Rede sein.
Was der Anleger schon immer über Finanzinvestments wissen wollten ...
Autorin: Dagmar Hotze
29. September 2011 - ... aber nie gefragt hat, holt er nun nach. Angesichts von Pleiten, Pech und Pannen an den Aktienmärkten, bei Immobilienfonds und der Euro-Krise, fragen sich viele Sparer,
was mit ihrem Geld eigentlich passiert. Worin wird es investiert? Wer legt es an und wie? Die Erklärungsversuche der Verantwortlichen fallen zumeist unbefriedigend bis mangelhaft aus.
Mittlerweile sind Anwälte damit beschäftigt, für Klarheit zwischen Emittenten und Anlegern zu sorgen oder wenigstens das Eingezahlte zu retten. Nein, Vertrauen gewinnt man so nicht.
Auch die Nachhaltigkeitsdebatte hat die Finanzmärkte kalt erwischt: Wie sinnstiftend und mit langfristig positiver Wirkung für Ökologie und Ökonomie ist mein Investment, fragt sich der Anleger.
Bunte Prospekte mit Fotos von Bäumen, Wiesen und grünen Feldern werden kaum reichen, um Transparenz, Glaubwürdigkeit und Integrität einer Branche wieder herzustellen.
Wie kann also eine Beratung aussehen, bei der sich der Anleger Ernst genommen fühlt und nicht den Eindruck hat, hinters Licht geführt zu werden? Vor kurzem hat das Onlineportal dima24.de den Versuch unternommen, sechs häufig gestellte Anlegerfragen zu klären. Ein positiver Ansatz, der
hoffentlich fortgeführt wird und zu transparenten Beratungsstandards für nachhaltige Geldanlagen oder Finanzprodukte generell führt.
Studentisches Wohnen als Nische am Investmentmarkt
12. September 2011 - Der deutsche Markt für Studentenapartments bietet ein vielfältiges Spektrum an Investitionsmöglichkeiten. Dies geht aus einer Untersuchung von Savills Research hervor. Am 8.
September 2011 wurde die Studie im Rahmen des 5. Immobiliennetzwerk-Dialog in Hamburg vorgestellt, initiiert durch die Deutsche Gesellschaft für Immobilienmanagement (DGIM), Europa- Center,
Savills und die Akademie der Immobilienwirtschaft (ADI). greenIMMO hat vor Ort mit dem Senior Consultant Research der Savills Immobilien
Beratungs-GmbH, Matthias Pink, gesprochen.
Soziales Netzwerk für grüne Immobilieninvestments
Hesse Newman initiiert XING-Gruppe für zukunftssicheres Investieren
1. September 2011 – Transparente und schnell zugängige Informationswege zu schaffen, ist für die Immobilien- und Finanzbranche in den vergangenen Monaten zur unbedingten Notwendigkeit geworden.
Mehr noch, Anleger und Investoren erwarten dialogorientierte Kommunikation, auch Wissensvermittlung, um Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie wollen genau wissen, in welche Anlage ihr Geld
fließt. Nachhaltigkeit spielt dabei im ökologischen wie ökonomischen Sinn eine Rolle. Und die gebeutelten Branchen haben verstanden, dass sich ihnen eine Chance bietet, wenn sie die Gelegenheit
nutzen, um ihre nachhaltigen Immobilieninvestments im Dialog mit allen Beteiligten zu kommunizieren.
Mit ihrer kürzlich initiierten XING-Gruppe „Zukunftssicher investieren – von grün bis krisenfest“ macht die Hesse Newman Capital AG einen offensiven Schritt nach vorn und lädt Interessierte
ein, über grüne Immobilieninvestments zu diskutieren. Ein spannendes Projekt in Zeiten von Social Media.
Wenn Sie auf das Foto klicken, gelangen Sie direkt zur XING-Gruppe.
EBS Real Estate Management Institute präsentiert Studie
3. Mai 2011 - Finanzierungsalternativen werden für die deutsche
Immobilienwirtschaft immer wichtiger. Dies ist das Ergebnis einer Studie des WGF Competence Centre Immobilien und Finanzinnovationen am EBS Real Estate Management Institute.
In zwei Umfragen wurden rund 200 führende Anbieter und Nachfrager alternativer Finanzierungsformen in Deutschland befragt, darunter führende Immobilien-Competence Centre 2009 gestiftet, um die
Forschung im Bereich Immobilienfinanzierungen zu fördern. Professor Dr. Nico B. Rottke, Leiter des EBS Real Estate Management Institute: „Infolge von Basel III könnte die Darlehensvergabe der
Banken für gewerbliche Immobilienfinanzierungen abnehmen. Wird zusätzlich der Fokus wieder verstärkt auf risikoreichere Projekte gelegt oder sollte das Transaktionsvolumen weiter zunehmen, steigt
die Bedeutung alternativer Finanzierungsformen. Gerade vor dem Hintergrund der drohenden Ablösungsprobleme bei großvolumigen Gewerbeimmobiliendarlehen aus den Vorkrisenjahren wird die
herkömmliche Darlehensvergabe mittelfristig in Mitleidenschaft gezogen. Somit ist es sinnvoll, sich mit Ergänzungen zur klassischen Bankenfinanzierung auseinanderzusetzen."
In den letzten zwölf Monaten nutzte die Mehrheit bei Neu-Darlehen und Prolongationen keine alternativen Finanzierungsinstrumente. Für die nahe Zukunft prognostizieren jedoch sowohl Nachfrager als
auch Anbieter wachsenden Bedarf. So gehen immerhin 61 % der Immobilienunternehmen davon aus, dass die Bedeutung von Finanzierungsalternativen bei Großprojekten über 50 Mio. € in den
kommenden zwölf Monaten steigen wird. 50 % der Anbieter machen dieselbe Prognose. 11 % der Anbieter erwarten sogar einen „deutlichen“ Zuwachs. Insbesondere Real Estate Private Equity, stille
Beteiligungen, Nachrangdarlehen, Immobilien-Verbriefungen sowie Leasing und Factoring werden demnach an Bedeutung gewinnen.
26. April 2011 - Anleger, die Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen, können das Risiko in ihren Portfolios deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Risklab, einer auf
Kapitalanlagestrategien und Risikomanagement spezialisierten Tochter von Allianz Global Investors.
In der Analyse mit dem Titel “ESG Portfolio Risk Reloaded” zeigen die Risikomanagement-Experten, dass die Portfolioeffizienz entscheidend verbessert werden kann, wenn Umwelt-, Sozial- und
Unternehmensführungsfaktoren einbezogen werden. Insbesondere, um die sogenannten Extrem-Verlustrisiken zu minimieren, sollten diese Kriterien ein integraler Bestandteil der Anlageentscheidung
sein, so die Studie.
ESG RiskFactors in a PortfolioContext.pd
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Rendite ohne Reue reloaded.pdf
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Institutionelle nutzen keinen einheitlichen Risikobegriff bei Investments
11. Januar 2011 - Institutionelle Investoren nutzen bei ihren Anlageentscheidungen in Immobilien keinen einheitlichen Risikobegriff, sondern definieren diesen zum Teil sehr unterschiedlich. Das
ergab eine Befragung, die im Auftrag von AXA Investment Managers durchgeführt wurde. Knapp ein Viertel der institutionellen Anleger, die bei der Umfrage eine Risikodefinition abgaben, nennen den
Verlust von Vermögenswerten oder den Ausfall von Zahlungsströmen als zentrales Element ihres Risikoverständnisses. Weitere 18 Prozent der Befragten sehen die Abweichung von Ziel- beziehungsweise
Erwartungswerten als Risiko an. In der offenen Befragung gaben zudem etwa 16 Prozent der Investoren an, dass sie Risiken vor allem als Chance begreifen. „Diese große Breite unterschiedlicher
Risikoauffassungen überrascht schon ein wenig. Angesichts der ausgiebigen Diskussion über Risiken im Zuge der jüngsten Finanzmarktkrise haben wir erwartet, dass es hier ein einheitlicheres
Verständnis gibt. Aber obwohl das Risikomanagement zunehmend durch die Wissenschaft als auch durch regulatorische Rahmenbedingungen geprägt wird, zeigt die Praxis hier klar ein anderes Bild“,
sagt Frank Richter, Head of Institutional Business Germany & Austria bei AXA Investment Mangers. Sieben Investoren räumten sogar ein, dass es überhaupt kein einheitliches Risikoverständnis
bei ihren Anlageentscheidungen gibt.
Erwartungen an das Risikomanagement
Beim Risikomanagement eines Immobilienfondsmanagers erwarten institutionelle Anleger vor allem Offenheit und Transparenz. 21 Prozent stellten diese Forderung auf. Dabei solle die Transparenz bis
auf Ebene des einzelnen Objektes vorhanden sein. An zweiter Stelle folgt das frühzeitige Erkennen und Managen von Risiken (14 Prozent). Die Immobilienfondsmanager sollen beim Auftreten
unerwarteter Ereignisse zeitnah handeln und über ein funktionierendes Frühwarnsystem verfügen. Elf Prozent setzen außerdem ein systematisches Monitoring der Immobilienmärkte voraus.
Aus der Risikoeinschätzung von direkten und indirekten Immobilieninvestments sowie deren Risikobeurteilung im Vergleich zu anderen Asset-Klassen ermittelten die Marktforscher im Auftrag von AXA
Investment Managers einen Immobilien-Risiko-Index. Auf einer Skala von null (geringes Risiko) bis 100 (hohes Risiko) betrug er im vierten Quartal des vergangenen Jahres 38. Dieser Index soll
künftig regelmäßig erhoben werden.
AXA IM Immobilien-Risiko-Barometer
AXA_10.01.11_Immobilienrisiko Barometer.
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