Altersunabhängiges Wohnen
Demografische Entwicklung und WEG- und Hausverwaltung
12. Mai 2011 - Deutschland wird älter: Im Jahr 2025 wird jeder zweite Bundesbürger älter als 47 sein (Bevölkerungsprognose der Bertelsmann-Stiftung, 2008). Besonders die Gruppe der alten Menschen wächst überproportional: Die Zahl der über 80-Jährigen wird bis 2025 in Deutschland um 70 Prozent zunehmen. Damit verdoppele sich der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung nahezu und steige auf über 8 Prozent, heißt es.
Dass auch die Immobilienwirtschaft von dieser Entwicklung betroffen sein wird, darüber sind sich die Beteiligten zwar im Klaren. Jedoch fehlt es an Szenarien, welche Auswirkungen der demografische Wandel auf die Wohnsituation haben wird. Welche Anforderungen muss eine zukunftsfähige - also altersunabhängige - Wohnung erfüllen? Und wie lassen sich diese im Wohnungsbestand umsetzen? Vor allem die Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und auch Mietobjekten werden sich in den kommenden Jahren mit diesen Fragen beschäftigen müssen.
Auch die Besitzer von Eigenheimen, deren Kinder längst ausgezogen sind, so dass sie alleine mit Haus und Garten in der Vorstadt wohnen, müssen sich überlegen, ob sie diese Wohnsituation weitere 20 Jahre alleine werden werkstelligen können. Oder nicht lieber wieder zurück in die Stadt ziehen möchten, wo eine entsprechende Infrastruktur und Nahversorgung ist.
Noch gibt es mehr Fragen als Antworten. Thorsten Hausmann, Geschäftsführer der Hausmann Immobilien GmbH, hat sich an das Thema "Demografie und Immobilienwirtschaft" herangewagt und sich dazu in einer vierteiligen Videoclip-Serie auf seinem Unternehmens-Videokanal "Hausmann Immobilien TV" Gedanken gemacht.
Teil 1 und Teil 3 können Sie hier bei uns sehen. Oder Sie gehen gleich auf seinen Kanal, wo noch weitere höchst interessante Clips auf Betrachter warten.





