KlimaGut Immobilien AG: Neue Aktien für den Klimaschutz
Pionier-Unternehmer machen klimafreundliche Gebäudesanierung zur soliden Geldanlage
01.06.2010 - „KlimaGut Immobilien AG“ heißt das Unternehmen, mit dem Pioniere der nachhaltigen Wirtschaft ihr Engagement bündeln, um Wohnen klimaneutral und Gebäudesanierung zur soliden grünen Geldanlage zu machen.
Jetzt bietet die KlimaGut AG weiteren InvestorInnen den Einstieg an und legt 416.000 neue Aktien auf. Das Startup-Unternehmen KlimaGut aus Berlin baut auf erfolgreichen Referenzprojekten seines Vorstands Fabian Tacke auf, der bereits seit 18 Jahren in Berlin Immobilien saniert. Die AG modernisiert typische städtische Mietshäuser und stellt sie auf Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Quellen um. Damit wird der Betrieb der Gebäude vollständig klimaneutral und das zu sozialen, für Mieter leistbaren Bedingungen. Nach der Modernisierung werden die Immobilien als risikoarme Fonds am Kapitalmarkt refinanziert und ermöglichen Privatleuten wie institutionellen Anlegern eine ökologisch und ethisch ausgerichtete Investition. Die Pioniere der KlimaGut AG setzen damit gleich auf zwei positive Trends: Das zunehmende Interesse an grünen Immobilien und den Boom des grünen Geldmarktes. Immobilienent-wickler und KlimaGut-Vorstand Fabian Tacke: „Uns werden laufend interessante Immobilien angeboten, die sich ideal für ökologische Mustersanierungen eignen. Doch meist kommen – der dringend notwendigen Klimaschutzstrategie zum Trotz – Investoren zum Zug, die ganz andere Interessen haben. Gleichzeitig suchen Anleger händeringend nach Möglichkeiten, Geld unter nachhaltigen Gesichtspunkten anzulegen. Gemeinsam mit ausgewiesenen Experten habe ich die KlimaGut AG gegründet, um diese Lücke zu schließen und viele klimaneutrale Immobilien zu verwirklichen. Nachhaltig orientierte Anleger können den Klimaschutz beschleunigen und sollen von der zukunftsorientierten und ökologischen Stadterneuerung profitieren.“ Jetzt will die KlimaGut AG 832.000 Euro frisches Kapital aufnehmen, um ihr erstes Objekt umzusetzen. Dazu werden ab 1. Juni 412.000 neue Aktien zum Preis zwei Euro angeboten. „Wir haben nun unser Konzept ausgefeilt und mehrere spannende Stadthäuser zur Auswahl. Jetzt laden wir weitere Mitstreiterinnen und Mitinvestoren ein, sich an der KlimaGut AG zu beteiligen“, erläutert Fabian Tacke. „Gemeinsam bündeln wir zwei brandheiße Trends zu einem Gewinn für das Klima und für den nachhaltigen Investmentmarkt.“
Über die Pioniere Einige der Gründungsaktionärinnen und Gründungsaktionäre der KlimaGut AG gehören bereits seit Jahren zu den Pionieren auf Ihren Gebieten der Nachhaltigkeit: Fabian Tacke – Initiator und Vorstand der KlimaGut AG – ist bereits seit 18 Jahren in der Berliner Stadterneuerung tätig. Er hat ökologische und behutsame Stadterneuerung bereits vorangetrieben, als „Green Building“ noch ein Nischenprodukt war. Zusammen mit der UmweltBank hat er bereits 2003 einen der ersten grünen Immobilienfonds aufgelegt. Heute leitet er mit seinen Mitarbeitern erfolgreich große und kleine Immobilienprojekte; immer mit einem Fokus auf nachhaltige Kriterien. Max Deml – Gründungsaktionär und Aufsichtsrat – hat sich bereits Anfang der 1980er Jahre mit den ethischen und ökologischen Dimensionen des Geldes beschäftigt, als die meisten grünen Banken noch nicht mal gegründet waren.
Seit 1990 macht er das „Jahrbuch Grünes Geld“ und ist heute als Herausgeber des ÖKO-INVEST Börsenbriefes einer der renomiertesten Publizisten und Spezialisten für ethisches Investment. Dr. Sabine Weiland – Gründungsaktionärin – arbeitet seit über zehn Jahren in der sozial-ökologischen Forschung und war an diversen Projekten zu Themen wie nachhaltige Landnutzung, Biodiversität und Ressourcenmangement beteiligt. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie eine Gesellschaft nachhaltiger gestaltet werden kann. Derzeit arbeitet sie an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der FU Berlin. Dr. Paul Grunow – Gründungsaktionär – erforscht seit Mitte der 1980er Jahre die technischen Möglichkeiten der Photovoltaik und war 1996 in einer Baracke in Berlin-Friedrichshain Mitgründer der SOLON AG für Solartechnik und später der Q-Cells AG, die heute weltweit zu den größten Anbietern von Photovoltaik-Systemen gehören. Heute leitet er das Photovoltaik Institut in Berlin. Mag. Ulfert Höhne – Gründungsaktionär – hat bereits Anfang der 1990er Jahre für Greenpeace in Österreich Klima- und Energiekampagnen geleitet. Mit der Liberalisierung der Strommärkte gründete er 1999 die oekostrom AG in Wien, deren Vorstand er bis 2008 war. Heute berät er Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien bei der Umsetzung ihrer Geschäftskonzepte. Weitere Gründer der KlimaGut AG finden Sie auf der Internetseite der Gesellschaft.
Die Kapitalerhöhung der KlimaGut Immobilien AG läuft vom 01.06.2010 bis 19.11.2010. Es werden 416.000 junge Aktien zu je 2,00 € angeboten. Etwa 40% der CO2-Emisionen in Deutschland stammen aus dem Betrieb von Gebäuden, die Erneuerungsquote der Gebäude liegt jedoch unter 2% pro Jahr. Das Volumen nachhaltiger Fonds ist in zehn Jahren auf das 50-fache gewachsen. Der grüne Geldmarkt verzeichnet im letzten Jahr Zuwachsraten von 30 bis 40%.
HafenCity Impression, Hamburg
Grün aus der Finanzkrise: Erster nachhaltiger Immobilienfonds
Autorin: Dagmar Hotze
16. September 2009 - Die Diskussion in der Immobilienbranche um Green Buildings zeigt auch in der Finanzwelt Wirkung. Die Schweizer Fondsgesellschaft Sarasin hat ihren Immobilienfonds Sarasin Real Estate Equity neu ausgerichtet und umbenannt. Damit ist der jetzige Sarasin Sustainable Equity Real Estate Global der erste nachhaltige Immobilienfonds auf dem deutschen Markt.
"Wir haben die Nachhaltigkeit im weltweiten Immobiliensektor in den letzten zwölf Monaten eng verfolgt und sind der Meinung, dass dieses Thema heute ganz oben auf der Agenda vieler Real Estate Investment Trusts und Unternehmen des Immobiliensektors in der westlichen Welt steht. Ebenso sicher sind wir, dass die Bedeutung der Nachhaltigkeit auch in Asien weiter wachsen wird", so Sarasin-Fondsmanager Jakes Ferguson im Juli 2009 zum Fachmagazin Das Investment. Der Manager rechnet damit, dass sich die Nachhaltigkeit positiv auf die Wertentwicklung seines Fonds auswirkt. Auch Mieter würden die Vorteile eines nachhaltigen Baustils erkennen, was sich in geringeren Leerständen und wegen geringerer Nebenkosten in der Akzeptanz höherer Mieten äußere. Zudem würden nachhaltige Gebäude auf dem Immobilienmarkt höhere Preise erzielen.
Bisher war "grünes Investment" lediglich in andere Branchen möglich, allen voran in die Clean Tech-Industrie und in die nachwachsender Rohstoffe. Der Markt für derartige ökologische Geldanlageformen ist aktuell überschaubar, aber mit steigender Tendenz. Die Zunahme lässt sich insbesondere durch die Verunsicherung der Anleger in Folge der Finanzkrise erklären und mangels detaillierter Informationen bei konventionellen Anlageformen. "Grünes Investment" verfolgt eine andere Strategie. Ein wichtiges Kriterium für die Akzeptanz und damit das Funktionieren einer "grünen Geldanlage" sind die nachvollziehbaren Informationen über die im Fonds befindlichen Unternehmen, ihre strategische Ausrichtung und auch die unternehmerischen Persönlichkeiten. Erst wenn diese Parameter schlüssig sind, folgt die Abwägung der Renditeaussichten - nicht umgekehrt, wie es in der Vergangenheit all zu oft der Fall war, siehe Finanzkrise.
Dass nun auch der Immobiliensektor bei der nachhaltigen Geldanlage eine zunehmende Rolle spielt, ist im Zuge von Green Buildings nur konsequent und logisch. Es wird interessant sein zu beobachten, welche Rolle bei der nachhaltigen Immobilienanlage die internationalen Gebäudezertifikate wie LEED, BREEAM und das DGNB-Siegel spielen werden. Sie bilden eine gute Grundlage für den Anleger - und den Portfoliomanager (!) -, sich ein genaues Bild über das Objekte zu machen. Bleibt abzuwarten, wie die Fondsmanager ihre Portfolios zusammenstellen. Werden auch zertifizierte Green Buildings inkludiert? Wenn ja, in welchem Umfang? Wird es im weiteren Verlauf einen Immobilienfonds geben, der nur zertifizierte Objekte enthält? Zudem könnte man fragen, wie sich die Nachfrage nach nachhaltigen Immobilienfonds auf die Nachfrage nach Green Buildings selbst auswirkt. Über Dynamik werden sich beide Märkte, sowohl der Finanzmarkt als auch der Immobilienmarkt, in den kommenden Jahren nicht beklagen können.
Interesse am ersten Wohnimmobilienfonds von Engel & Völkers übertrifft Erwartungen
30. Juli 2009 - Die neu gegründete Engel & Völkers Capital AG hat beim Vertrieb ihres ersten Fondsprodukts „Deutscher Wohnfonds 01: Metropolregionen“ beachtliche Platzierungserfolge erzielt:
Nach nur drei Wochen sind rund 50 Prozent des Eigenkapitals von insgesamt rund 20 Mio. Euro bei Anlegern eingeworben.
Ralph Viereck, Mitglied des Vorstands der Engel & Völkers Capital AG: „In einem schwierigen Marktumfeld, in dem manche Anbieter ihre aufgelegten Fonds sogar rückabwickeln müssen, haben wir
gemeinsam mit unserem Vertriebspartner Berenberg Private Capital Platzierungserfolge erzielt, die unsere Erwartungen übertreffen.“
Sven Odia, Mitglied des Vorstands der Engel & Völkers Capital AG: „Anleger bevorzugen zur Zeit Kapitalanlagen, die Inflationsschutz und geringe Renditeschwankungen aufweisen. Das große Interesse
bestätigt unser Bemühen, mit der Beteiligung an Mehrfamilienhäusern eine attraktive Kapitalanlage anbieten zu können. Die ausgewählten Standorte zählen zu den derzeit aussichtsreichsten Märkten
Deutschlands mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil.“
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Trau! Schau! Wem? - Immobilienbewertung auf dem Prüfstand
6. Juli 2009 - Die deutsche und internationale Immobilienbranche erlebt derzeit ihre vielleicht größte Umbruchphase seit der Nachkriegszeit. In vielen Unternehmen kommt nun die Diskussion um die anzuwendende Bewertungsmethode für die Portfolios hinzu. Aber welche Vorgehensweise ist geeignet, die schwankungsanfällige Marktwertmethode (fair value) oder das stabile Anschaffungskostenprinzip (at cost)? Kaum berücksichtigt werden zudem die (energetischen) Bewirtschafts- und Instandhal-tungskosten, ganz zu schweigen von Bilanzierungsmethoden, die den Lebenszyklus eines Gebäudes monetär bewerten. Wenn sich die Experten schon nicht einig sind, wie soll dann ein Anleger den Fonds-Dschungel durchblicken?
Es mangelt eindeutig an Transparenz. Ob die zahlreichen am internationalen Markt befindlichen Gebäudezertifikate als wertsteigerndes Merkmal eingesetzt werden können, wird sich in den kommenden Jahren herausstellen. Sicher ist, dass verbindliche und nachvollziehbare Kriterien - auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit - gefunden werden müssen, die eine Investition in Immobilien langfristig lohnenswert machen. Die Branche tut gut daran, hier Offenheit zu signalisieren und damit ihr Image zu stärken.
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