• News
  • Nachhaltigkeit
  • Gebäudezertifikate
  • Green Buildings
  • Green Office
  • Nachhaltige Stadtquartiere
  • Sonderimmobilien
    • Flughäfen
    • Hotelimmobilien
    • Krankenhäuser
    • Laborgebäude
    • Rechenzentren
  • Zukunftsfähige Wohnimmobilien
  • Immobilienberatung
  • Immobilienbewertung
  • Immobilieninvestment
  • Immobilienmanagement
  • Projektmanagement + Baucontrolling
  • Grüne Mietverträge
  • Grüne Architekten + Bauingenieure
  • Energiekonzepte
  • Nachhaltige Bauprodukte
  • Web 2.0 in der Immobilienwirtschaft
  • greenIMMO TV
  • greenEssays
  • greenEvents
  • greenIMMO Porträt
  • Kontakt
Newsletter

Jedes Quartal Neuigkeiten aus der "grünen" Immobilien- und Bauwirtschaft

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

Durchblick mit greenIMMO TV

"Wie kostenoptimiert sind Green Buildings, Herr Prof. Rotermund?" und  weitere Clips für grüne Immobilisten:

Interviewpartner gesucht!

greenIMMO TV sucht zum Thema "Nachhaltige Geldanlage" Privatanleger als Interviewpartner! 

 

Mehr Infos finden Sie hier.

green Events

News: Immobilien

Vermieter muss nach Verbrauch abrechnen, wenn überall Zähler sind
Sind alle Wohnungen und Gemeinschaftsräume mit Wasserzählern ausgestattet, muss der Vermieter nach Meinung des AG Köln die Wasserkosten nach Verbrauch umlegen, auch wenn im Mietvertrag ein anderer Verteilungsschlüssel vereinbart ist.
>> mehr lesen

Wölbern Invest startet ersten Fonds mit flexibler Laufzeit
Mit dem Holland 72 des Hamburger Emissionshauses Wölbern Invest geht erstmals ein Fonds mit flexibler Laufzeit in den Vertrieb: Geplant sind rund sechs Jahre. Fondsobjekt ist ein neues Green Building an der Rotterdamer Waterfront.
>> mehr lesen

BGH: Eigentümerbeschluss über Pflicht zum Winterdienst ist nichtig
Die einzelnen Wohnungseigentümer können nicht durch Mehrheitsbeschluss verpflichtet werden, im Wechsel den Winterdienst zu leisten. Hierfür bedarf es einer Vereinbarung.
>> mehr lesen

News: Nachhaltigkeit

„Bildung für nachhaltige Entwicklung braucht mehr Verbindlichkeit“ – Interview mit dem Berliner Erziehungswissenschaftler Gerhard de Haan
Wer Nachhaltigkeit will, muss dieses auch zum Leitbild erklären. Um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Handeln nahe zu bringen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den Bildungssystemen zu verankern, haben die Vereinten Nationen schon vor rund zehn Jahren den Zeitraum von 2005 bis 2014 zur Weltdekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerufen. Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt für darüber hinaus gehende Folgeaktivitäten ausgesprochen. Was das bedeutet, was die Dekade bislang erreicht hat und was noch nicht, erklärt der an der Freien Universität Berlin lehrende Zukunfts- und Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard de Haan im Interview.
>> mehr lesen

Nachhaltigkeitsrat warnt vor politischer Verzettelung bei der Energiewende
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat auf seiner Frühjahrstagung Anfang Mai die vielfältigen Aktivitäten von Kommunen, Bürgern und Unternehmen zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland begrüßt und gleichzeitig der Bundesregierung erheblichen Nachbesserungsbedarf beim Management des „Megaprojekts Energiewende“ attestiert. Ohne stringenteres politisches Engagement drohe dem vor rund einem Jahr eingeleiteten Umbau des deutschen Energiesystems in Richtung Nachhaltigkeit eine Verzettelung.
>> mehr lesen

Netzwerkpartner

Rechenzentren

Autor: T. Grüschow | Quelle: TÜV SÜD

Ein Rechenzentrum, das sich rechnet

 

Autor: Dipl.-Ing. Thomas Grüschow, TÜV SÜD Industrie Service

 

6. Dezember 2011 - Aufgrund des verstärkten Wettbewerbs zwischen Rechenzentren werden Energieeffizienz und Nachhaltigkeit immer umfassender gedacht. Einsparungen und Verbesserungen schließen neben den Servern zunehmend auch die Gebäude ein. Charakteristisch bei Sonderimmobilien wie Rechenzentren ist das auf das spezifische Nutzungskonzept hin ausgerichtete Raumkonzept. Ein Beispiel sind Doppelböden, die Raum für die Verkabelung schaffen. Nachhaltigkeit heißt dabei auch, die erzielten Erfolge zu dokumentieren und so das Vertrauen der Kunden zu erhalten und auszubauen.

 

Für Betreiber, Eigentümer und Facility Manager von Spezialimmobilien wie Rechenzentren muss Nachhaltigkeit im Bestand immer auch praktikabel und von konkretem Nutzen sein. Bei Rechenzentren sind die Bewirtschaftungskosten einschließlich des Betriebs, der Instandhaltung und des Energieverbrauchs ein Schlüsselfaktor. Denn das Kerngeschäft ist die zuverlässige, wirtschaftliche und ökologische Bereitstellung von Serverkapazitäten. Vor dem Hintergrund des Wettbewerbs um den Kunden sind die erzielte Nachhaltigkeit und auch deren Dokumentation von wachsender Bedeutung. Das Beispiel eines Rechenzentrums zeigt die Chancen und Herausforderungen.

Fallbeispiel aus München

 

Bis zu 40 Prozent der Betriebskosten eines Rechenzentrums entfallen auf den Energiebedarf. Neben Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit besitzt damit die Energieeffizienz einen hohen Stellenwert. Diese Chancen hat auch ein führender Anbieter von IT-Lösungen für die Reisebranche wahrgenommen und unabhängige Experten von TÜV SÜD beauftragt, sein Rechenzentrum bei München zu zertifizieren.

 

In einem ersten Schritt wurden verschiedene Bereiche bewertet: Dazu zählten das Facility Management, Storage Management und Capacity Planning sowie Mitarbeiter-Leitlinien für einen energieeffizienten Umgang mit den IT-Systemen und gebäudetechnischen Anlagen. Dabei haben die TÜV SÜD-Experten den Ist-Zustand hinsichtlich Energieeffizienz ermittelt und wirtschaftlich sinnvolle Optimierungen aufgezeigt. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag auf der Stromversorgung, den Prozessen zur Kühlung und Klimatisierung des Rechenzentrums, der IT-Ausstattung sowie den Verfahren zur Beschaffung, Installation und De-Installation von Software. Positiv hat sich ausgewirkt, dass der Betreiber des Rechenzentrums schon früh die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeit verfolgt hat wie die permanente Modernisierung und Virtualisierung der Server. Ein weiterer wesentlicher Ansatzpunkt für mehr Energieeffizienz war zudem die Optimierung der Klimatisierung der Rechnerräume.

In einem zweiten Schritt wurde die Energieeffizienz des Rechenzentrums durch unabhängige TÜV SÜD-Auditoren eines anderen Geschäftsbereichs von TÜV SÜD zertifiziert. Im Folgenden konnte das TÜV SÜD-Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen – Rechenzentrum“ erfolgreich vergeben werden.

Amadeus Rechenzentrum | Quelle: Amadeus

Virtualisierung und Klimatisierung

 

Die so genannte Virtualisierung ermöglicht, die bestehenden Kapazitäten noch besser auszunutzen. Durch die Umverteilung von Daten lässt sich gering ausgelastete Hardware abschalten, was den Strombedarf zusätzlich reduziert.

 

Die Stromkosten für die Kühlung sind umso höher, je stärker ein Serverraum heruntergekühlt wird. Dabei sind moderne Server für den Einsatz bei höheren als den heute noch üblichen 22 Grad Celsius geeignet und bis zu 25 Grad möglich. Pro erhöhtem Grad Celsius lassen sich oft bis zu vier Prozent der Stromkosten für die Klimatisierung einsparen. Weitere Potentiale bietet in vielen Fällen die sorgfältige Trennung von angesaugter Kalt- und abgeführter Warmluft. Besonders wichtig ist es, die Kabeleinlässe und -führungen im Doppelboden sorgfältig abzudichten, damit keine Kaltluft entweicht bevor sie die Server erreicht.

Entscheidende Stellschrauben für die Nachhaltigkeit von Rechenzentren liegen also vor allem in den Bereichen Klimatisierung und IT-Management. Für den größtmöglichen Effekt ist dabei das Gebäude weiterzuentwickeln und die Gebäudetechnik und -konzeption einzubeziehen.

 

Kontakt:

TÜV SÜD Industrie Service GmbH

Westendstraße 199

80686 München

Telefon: +49 (0)89 / 5791-2447

E-Mail: energieeffizienz@tuev-sued.de

www.tuev-sued.de/is

Impressum | Datenschutz | druckversionDruckversion | Sitemap | Diese Seite weiterempfehlen
© greenIMMO
Jimdo-Logout | Bearbeiten