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News: Immobilien

Vermieter muss nach Verbrauch abrechnen, wenn überall Zähler sind
Sind alle Wohnungen und Gemeinschaftsräume mit Wasserzählern ausgestattet, muss der Vermieter nach Meinung des AG Köln die Wasserkosten nach Verbrauch umlegen, auch wenn im Mietvertrag ein anderer Verteilungsschlüssel vereinbart ist.
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Wölbern Invest startet ersten Fonds mit flexibler Laufzeit
Mit dem Holland 72 des Hamburger Emissionshauses Wölbern Invest geht erstmals ein Fonds mit flexibler Laufzeit in den Vertrieb: Geplant sind rund sechs Jahre. Fondsobjekt ist ein neues Green Building an der Rotterdamer Waterfront.
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BGH: Eigentümerbeschluss über Pflicht zum Winterdienst ist nichtig
Die einzelnen Wohnungseigentümer können nicht durch Mehrheitsbeschluss verpflichtet werden, im Wechsel den Winterdienst zu leisten. Hierfür bedarf es einer Vereinbarung.
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News: Nachhaltigkeit

„Bildung für nachhaltige Entwicklung braucht mehr Verbindlichkeit“ – Interview mit dem Berliner Erziehungswissenschaftler Gerhard de Haan
Wer Nachhaltigkeit will, muss dieses auch zum Leitbild erklären. Um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Handeln nahe zu bringen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den Bildungssystemen zu verankern, haben die Vereinten Nationen schon vor rund zehn Jahren den Zeitraum von 2005 bis 2014 zur Weltdekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerufen. Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt für darüber hinaus gehende Folgeaktivitäten ausgesprochen. Was das bedeutet, was die Dekade bislang erreicht hat und was noch nicht, erklärt der an der Freien Universität Berlin lehrende Zukunfts- und Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard de Haan im Interview.
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Nachhaltigkeitsrat warnt vor politischer Verzettelung bei der Energiewende
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat auf seiner Frühjahrstagung Anfang Mai die vielfältigen Aktivitäten von Kommunen, Bürgern und Unternehmen zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland begrüßt und gleichzeitig der Bundesregierung erheblichen Nachbesserungsbedarf beim Management des „Megaprojekts Energiewende“ attestiert. Ohne stringenteres politisches Engagement drohe dem vor rund einem Jahr eingeleiteten Umbau des deutschen Energiesystems in Richtung Nachhaltigkeit eine Verzettelung.
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Passivhaus-Projekt Möckernkiez

Größtes Passivhaus-Projekt in Berlin geht an den Start

 

24. März 2011 - Das Projekt Möckernkiez geht an den Start. Der Planungsstart für das Modellprojekt im Sinne des Berliner Demografiekonzepts und des European Concept for Accessibility (Europäischen Konzept für Zugänglichkeit) ist im April. Daran beteiligt ist ein Team aus fünf im Rahmen eines Architekturwettbewerbs ausgewählten Architekturbüros: Baumschlager Eberle Berlin GmbH, Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH, die auch den städtebaulichen Entwurf für den Möckernkiez erarbeitet haben, Rolf Disch SolarArchitektur, roedig.schop Architekten GbR sowie Schulte-Frohlinde Architekten. Drees & Sommer Berlin übernimmt die Projektsteuerung für das 70-Millionen-Projekt. Bereits im Vorfeld des Architektenwettbewerbes untersuchte und bewertete Drees & Sommer mögliche Energiekonzepte.

 

Der Möckernkiez soll generationsübergreifendes, barrierefreies und ökologisches Wohnen ermöglichen. Es entsteht auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal an der Yorckstraße, Ecke Möckernstraße in Berlin-Kreuzberg und grenzt an den Gleisdreick-Park an. Hier sollen rund 400 Wohnungen sowie 7.000 Quadratmeter gewerbliche Flächen für die wohnungsnahe Versorgung der Bewohner im Kiez entstehen. Die Häuser werden im Passivhausstandard gebaut und benötigen daher so gut wie keine Heizenergie. Das setzt eine optimale Wärmedämmung des Gebäudes sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung voraus. Der Heizenergiebedarf eines Passivhauses liegt bei maximal 15 KWh – das entspricht etwa 1,5 Liter Heizöl – pro Quadratmeter und Jahr.

 

Oliver Beck, Geschäftsführer bei Drees & Sommer Berlin: „Das Projekt Möckernkiez entspricht im besten Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Passivbauweise, der Einsatz erneuerbarer Energien sowie der gesamtheitliche Planungsansatz, nicht nur im technischen Sinne sondern auch unter soziokulturellen Aspekten, machen dieses Projekt so besonders. Daneben bietet die Genossenschaft im Rahmen von Partizipationsverfahren ihren Mitgliedern die Beteiligung am Planungs- und Bauprozess. Aber auch das Gesamtkonzept ist beispielhaft: Die konsequent barrierefreie Gestaltung des Areals sowie die Tatsache, dass das Quartier autofrei sein wird, die macht das Areal für Menschen aller Generationen gleichermaßen attraktiv.“ 

 

Die Baugenehmigung für den Möckernkiez soll im Herbst 2011 eingereicht werden, so dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2012 beginnen könnten. Die Gesamtfertigstellung wird für Herbst 2013 angestrebt.

 

Das Projekt Möckernkiez ist aus bürgerschaftlichem Engagement heraus in der Initiative Möckernkiez entstanden. 2009 wurde die Möckernkiez eG zur Realisierung des Vorhabens gegründet, die 2010 das Projekt verwirklicht und künftig verwaltet.

 

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