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"Das nachhaltige Hotelkonzept des Scandic Hamburg EMPORIO" und weitere Clips für grüne Immobilisten:

NEU: WebTV-Serie

In 6 Folgen beschäftigt sich "Büroimmobilien-Konzepte RELOADED" mit Arbeitswelten der Zukunft und fragt nach den Auswirkungen auf die Büroplanung und Projektentwicklung.

"Grüne" Büroflächen

Die Arbeitswelt von morgen schon heute erleben! Ab sofort können die Büroflächen im Hybrid House Hamburg angemietet werden. 2014 sind sie bezugsfertig. Infos gibt's hier.  

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Die monatlich bundesweit stattfindenden eStammtische bieten "grünen" Immobilisten die Möglichkeit, sich mit Elektromobilisten auszutauschen und zu vernetzen! Hier geht's zu den Terminen.

Energiewende JETZT!

Schlau machen über ganzheitliche Energiekonzepte für eine zukunftsfähige Energieversorgung bei den Haustechnik-Frühstücken und Energiespar-Abenden von Sager & Deus. 

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News: Immobilien

Neuer kanadischer REIT kauft Büroimmobilie
Außerdem wurden mit dem IPO-Erlös drei Objekte in Frankreich - in der Stadt und der Region Paris -...
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Wohnungspaket wechselt Eigentümer
Die Wohnungen haben Sanierungspotenzial.
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BIQ GmbH zieht in der City Süd um
Das Unternehmen war zuvor in der Frankenstraße 12 ansässig.
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Altbau-Wohnensemble in Schöneberg hat neuen Eigentümer
Das Gebäude wurde 1912 errichtet.
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Hamburger Immobiliengesellschaft erwirbt Zinshaus in Ottensen
Der Kaufpreis für die im Jahr 1904 errichtete Immobilie entspricht dem 13,54-fachen der jährlichen...
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News: Nachhaltigkeit

Junge Menschen wollen stärkeres Gewicht für Nachhaltigkeit
Um die Idee der Nachhaltigkeit voranzubringen, wünschen sich junge Menschen mehr unabhängige Expertise aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie ein stärkeres Engagement der Politik. Das war das Fazit einer Diskussion zum Projekt Contemporary Carlowitz bei der Jahrestagung des RNE.
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Nachhaltige Geldanlagen wachsen
Immer mehr Geld fließt in Anlagen, die soziale, ökologische und ethische Kriterien beachten: Laut des jüngsten Marktberichtes des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) betrug das Volumen in Deutschland Ende 2012 73,3 Milliarden Euro, seit 2011 ein Plus von 16 Prozent. Allerdings ist der Anteil am Gesamtmarkt gering – und ein Großteil stammt von einer staatseigenen Bank.
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Ist-Analyse und Bedarfsermittlung

Systematische Portfolioanalyse eröffnet Chancen

 

22. Januar 2013 - Wenn die Immobilienwirtschaft das Unwort des Jahres küren sollte, würde sie sich wahrscheinlich auf “Betongold” einigen. Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Immobilieneigentum nicht unpassender sein könnte. Eine Kapitalanlage in Gold ist passiv, der Barren liegt im Safe. Hingegen muss mit einer Immobilie aktiv gearbeitet werden, andernfalls besteht das Risiko der Wertminderung. Und die Themenfelder, die den Wert einer Immobilie beeinflussen, nehmen ständig zu. Eine energiesparende Bauweise, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, eine altersgerechte Ausstattung - dies sind nur einige Merkmale, die über die Zukunftsfähigkeit und damit die Rendite einer Immobilie entscheiden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

 

Der Eigentümer tut demnach gut daran, genauestens über die Beschaffenheit seiner Gebäude informiert zu sein und außerdem zu wissen, welche Strategie für ihn die gewinnbringenste ist. Was früher einträglich war, kann morgen überholt sein. Und dann? Notwendig ist eine detaillierte Bestandsanalyse, die die Chancen und Risiken, die mit der Immobilien verbunden sind, offenlegt. Auch im Hinblick auf die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum auf den ohnehin geringen Flächen in Großstädten, eröffnet eine Bestandsanalyse dem Eigentümer neue Möglichkeiten. Unter Umständen lassen sich Schätze heben, an die zuvor niemand gedacht hat.

Früher Konversionsfläche, heute beliebtes Wohnquartier: Gartenvillen Alsterdorf | Bild: wph Hamburg
Früher Konversionsfläche, heute beliebtes Wohnquartier: Gartenvillen Alsterdorf | Bild: wph Hamburg

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten werden neu entwickelt

 

Wie sinnvoll eine Ist-Analyse sein kann, zeigt das Projekt “Gartenvillen Alsterdorf” in Hamburg. Die Aufgabe von unzeitgemäßen Bestandsgebäuden auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf durch den diakonischen Dienstleister, gab den Anlaß für eine Neuausrichtung des 20.000 m² großen Grundstücks. Im Rahmen der Hamburger Wohnungsbauoffensive 2006 vergab die Grundstückseigentümerin, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Fläche nach einem Bieterverfahren an die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg. Ausschlaggebend war das städtebauliche und architektonische Konzept zur modernen Weiterentwicklung der angrenzenden historischen Gartenstadt Alsterdorf. 

Möglich aufgrund umfassender Ist-Analyse: Familienfreundliches Wohnen in Hamburg-Alsterdorf | Bild: wph Hamburg
Möglich aufgrund umfassender Ist-Analyse: Familienfreundliches Wohnen in Hamburg-Alsterdorf | Bild: wph Hamburg

“Die Bestandsanalyse fiel eindeutig zugunsten einer Neuentwicklung aus, da die überalterten Gebäude weder kostenverträglich zu modernisieren gewesen wären, noch für die Betreuung der Bewohner benötigt wurden. Demzufolge entschied man sich für die Aufgabe des Grundstücks”, erinnert sich Ole Klünder, Geschäftsführer der wph. Zum Vorteil für das Stadtviertel: Es entstand ein lebendiges Quartier aus 56 grosszügig geschnittenen Wohnungen und 28 hochwertigen Doppelhaushälften für junge Familien. Alle Einheiten waren vor Baufertigstellung Mitte 2011 verkauft bzw. vermietet, was angesichts des knappen Angebots an Mietwohnung kaum überrascht. Die Stiftung profitierte dadurch, dass sie die laufenden Betriebskosten zur Unterhaltung eines ungenutzten Gebäudebestandes reduzieren konnte. Geld, das sinnstiftender eingesetzt werden konnte. 

Ole Klünder | Bild: wph
Ole Klünder | Bild: wph

Neue Chancen für nicht-klassische Immobilieneigentümer

 

Klünder ist davon überzeugt, dass eine systematische Analyse der Immobilienbestände mit dem Augenmerk auf die ökonomische Zukunftsfähigkeit, für viele Eigentümer nicht nur Transparenz, sondern ökonomische Vorteile bringt: “Angesichts der erheblich gestiegenen Anforderungen an Immobilien laufen insbesondere diejenigen Besitzer, die über kein professionelles Immobilien- oder Assetmanagement verfügen, Gefahr, dass ihre Bestände überaltern und an Wert verlieren”, warnt er. “Nehmen Sie karitative und kirchliche Immobilieneigentümer, aber auch Stiftungen mit Vermögen in Immobilien. Für sie ist eine regelmässige Portfolio- bzw. Bestandsanalyse in Zukunft genauso unerlässlich, wie für jedes professionell mit Immobilien befasste Unternehmen.”

Die Überlegungen des Geschäftsführers sind vorausschauend, eröffnen sie doch eine weitere Perspektive: Da soziale Träger, Kirchen und Stiftungen zum Teil über einen erheblichen Grundstücks- und Immobilienbesitz verfügen – oftmals in besten innerstädtischen Lagen -, könnte eine systematische Begutachtung zur Identifikation neu zu entwickelnder Flächen zum Beispiel für Wohnraum beitragen. Ohne teuren Baugrund erwerben zu müssen. Ein Vorteil, der sich zugunsten moderater Mieten auswirken könnte.

 

Noch befinden sich die strategischen Überlegungen bei den nicht-klassischen Immobilienanbietern in den Anfängen. Doch die Marktentwicklung drängt sie zur Eile. “Unzeitgemässe Gebäude zu unterhalten wird auf lange Sicht teurer, als Alternativszenarien zu entwickeln und umzusetzen”, ist sich Klünder sicher. Das nächste Bauprojekt liegt schon auf seinem Schreibtisch: Im citynahen Viertel Rotherbaum weicht das ehemalige Verwaltungsgebäude einer karitativen Einrichtung zwölf Stadtwohnungen – ebenfalls ein Projekt, das aufgrund einer Bestandsanalyse mit anschließender Bedarfsermittlung realisiert wird.

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