Zuhause 2.0: Zukunftsfähiger Wohnstandard
Zukunftsfähiger Wohnstandard durch intelligente Gebäudetechnik
Autorin: Dagmar Hotze
2. Januar 2012 - Während sich Autos in den letzten Jahren zu intelligenten Hightech-Vehikeln entwickelt haben, wandelt sich die gebäudetechnische Ausstattung in deutschen Durchschnitts-haushalten seit beinahe vierzig Jahren nur wenig. Jedoch stellen die gestiegenen Ansprüche an den Wohnkomfort, die effiziente Nutzung von Energien, die Kombination von Wohnen und Arbeiten und auch der Wunsch nach selbständigem Wohnen im Alter, den bisherigen Wohnstandard auf den Prüfstand. Wie wollen und werden wir zukünftig wohnen? Eine schwierig zu beantwortende Frage, da die Lebensverhältnisse sehr individuell sind. Unstrittig ist jedoch, dass „intelligente“ Grundfunktionen, die bereits serienmäßig zur Ausstattung eines Autos gehören, in absehbarer Zeit in modifizierter Form in (Neubau)-Wohnungen zu finden sein werden.
Q-Data Service-Chef Reinhard Heymann
Vernetztes Wohnen als Qualitätskriterium
Auf die Frage, wie ein zukunftsfähiger Wohnstandard aussehen könnte, ist das Hamburger Elektro- und Informations-technikunternehmen Q-Data Service bestens vorbereitet. Seit neun Jahren beschäftigt sich das Team um Reinhard Heymann mit vernetztem Wohnen und intelligenter Gebäudetechnik für den Eigenheim- und Wohnungsneubau sowie für den Wohnungsbestand. Eines haben sie im Alltag festgestellt: Ohne die praktische Vermittlung des Mehrwerts von intelligentem Wohnen, ist das Thema schwer zugängig. Darum hat der Geschäftsführer im April 2009 ein Show Office eingerichtet, in dem Interessierte die Funktionalitäten „erleben“ können: Heizung- und Lichtsteuerung, Sicherheitssysteme, automatischer Sonnen- und Sichtschutz, Multi Room-Kommunikationsmöglichkeiten, Ablesen des Stromverbrauchs und sogar altersgerechte Assistenzsysteme. Vieles davon lässt sich auch über das iPhone oder ein Smartphone steuern!
Show Office für Vorführungen und Veranstaltungen | © greenIMMO
Wichtig ist Heymann einen ganzheitliche Lösungsansatz für das Zuhause 2.O in seinen Beratungsgesprächen zu kommunizieren: „Der Nutzer muss immer die Möglichkeit haben, sein Haus oder seine Wohnung später nachrüsten zu können. Das macht gerade im Bereich der Energieeinsparung Sinn, gilt aber auch für den Komfort“. Im Gegensatz zu früheren Jahren, sind die Ratsuchenden mittlerweile gut informiert, weiß der Fachmann: „Durch die Bequemlichkeiten des iPhones sind die Leute an den Umgang mit intelligenten Systemen gewöhnt. Diesen Komfort wollen viele auch in ihrer wohnlichen Umgebung genießen.“
Bei der Baukostenverteilung an die Zukunft denken
Warum auch nicht?! Zeitgemäßes Wohnen bedeutet „Smart á la carte“ statt Elektrotechnik aus den 1970er Jahren mit jeweils einer Steckdose rechts bzw. links vom Ehebett. Wer zeitgemäß bauen möchte, der plant frühzeitig die Installation eines Bussystems in den Kosten- und Ablaufplan ein – und holt dazu Gebäudetechnik-Profis (!) ins Bauteam. Der Vorteil eines solchen Systems, das auf dem Industriestandard EIB/KNX basiert: Es bietet grenzenlose Erweiterungsmöglichkeiten, je nach Vorlieben und Geldbeutel. Die Kosten für Hardware und Installation variieren je nach Größe des Objektes und beginnen für ein 140 Quadratmeter großes Einfamilienhaus bei cirka 10.000 Euro. Wer sein Eigenheim oder seine Wohnung nachrüsten möchte, muss zwar Kompromisse machen. Doch auch hier finden versierte Elektrofachplaner ganzheitliche Lösungen, die sich ebenfalls upgraden lassen. Die Investitionskosten orientieren sind auch hier am Umfang der Installation und liegen zwischen 1.500 und 5.000 Euro.
"Schnuppertouren" durch das Show Office
Um den Einstieg in ein vernetztes Heim zu erleichtern bietet Q-Data Service für interessierte Bauherren und Projektentwickler „Schnuppertage“ im Show Office. Auf Wunsch übernimmt das Team die Beratung, Planung und die spätere Ausführung der gebäudetechnischen Arbeiten. Zuhause 2.0 aus einer Hand – der smarte Weg zum Komfortwohnen.










