Sonderimmobilien

Sonderimmobilien – Stellschrauben für die Nachhaltigkeit finden

 

31. Oktober 2011 - Nachhaltigkeit im Bestand ist ein grundlegender Faktor für die künftige Nutzungs- und Vermarktungsfähigkeit von Gebäuden. Sonderimmobilien wie Laborgebäude, Rechenzentren, Flughäfen oder Krankenhäuser stellen dabei ganz eigene Anforderungen – bieten aber auch besondere Chancen. Das spricht für modulare Ansätze bei der Analyse, Umsetzung und Dokumentation der Potenziale. Der Wandel hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft mit mehr regulatorischen Anforderungen erfordert zudem, das Vertrauen der Kunden zu erhalten und auszubauen.

 

Laborgebäude: Energieeffizienz messen und verbessern

 

Laborgebäude sind besonders komplex, weil die Gebäudetechnik meist eng mit den Anlagen für die Forschung verzahnt ist. Mit der Zahl der Lüftungsanlagen oder Sicherheitsschleusen steigen auch die Ansprüche an die Belastbarkeit und Verlässlichkeit technischer und betriebswirtschaftlicher Energieanalysen. Im Auftrag eines Forschungszentrums in Sachsen haben TÜV SÜD-Experten einen Energieausweis für ein Hochfeldlabor erstellt und Empfeh-lungen für Modernisierungen gegeben. Die Klimatisierung musste insbesondere auf vergleichsweise hohe innere Wärmelasten eingestellt werden. Empfohlen wurde u. a. Wärmeenergie bei den umfangreichen raumlufttechnischen Anlagen zurück zu gewinnen, was den jährlichen Primärenergiebedarf um über 14 Prozent senkt.

 

Rechenzentren: Energieeffizienz dokumentieren

 

Trends wie das Cloud-Computing fördern den verstärkten Ausbau der Datenkapazitäten von Rechenzentren. Neben der Leistungsfähigkeit der IT rückt die Energieeffizienz in den Blick. Positiv wirkt sich aus, wenn das Gebäude die Abwärme der Server zur Bürobeheizung und für sekundäre Prozesse nutzt. Vor dem Hintergrund des internationalen Wettbewerbs ist es zudem wichtig, die erzielte Nachhaltigkeit auch nach außen zu dokumentieren. Dabei kommt unabhängigen Auszeichnungen ein besonderer Stellenwert zu. Das TÜV SÜD-Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen – Rechenzentrum" wurde u. a. an ein großes deutsches Rechenzentrum vergeben.

 

Flughäfen: Klimaschutzpotenziale umsetzen

 

Ab 2012 soll neben der Industrie auch der Luftverkehr in den europäischen Emissionshandel einbezogen werden. Rund fünf Prozent der Emissionen des Flugverkehrs entfallen auf den Flughafenbetrieb. Für die CO2-Bilanz werden sowohl direkte Emissionen aus flughafeneige-nen Strom- und Wärmerzeugung betrachtet als auch indirekte Emissionen aus dem Betrieb der Infrastruktur (Check-In und Boarding). Gelingt es, die Bestandsaufnahme des CO2-Inventars ins Kerngeschäft zu integrieren, lassen sich Kosten und Umweltrisiken reduzieren. Die internationalen Flughäfen in Mailand haben dies frühzeitig erkannt und ihre Emissionen klimaneutral gestellt. Das hat TÜV SÜD nach der „Airport Carbon Accreditation“ bestätigt.

 

Krankenhäuser: Immissionen managen

 

Immer mehr medizinische Versorgungszentren und der gestiegene Flächenbedarf von Kran-kenhäusern führen zu einer verstärkten Nutzung bestehender Gebäude. Röntgengeräte und nuklearmedizinische Anwendungen erfordern einen durchdachten baulichen Strahlenschutz. Im Gegensatz zu einem Neubau kann dieser nicht im Vorfeld nach dem radiologischen Nut-zungskonzept geplant werden. TÜV SÜD-Experten ermitteln die real vorhandene Abschirmwirkung der Wände und Betondecken – gerade wenn Angaben über die verwendeten Baustoffe und die Architektur fehlen. Denn in der Praxis ist die Baudokumentation älterer Objekte nicht selten unvollständig. Gegenüber Standard-Lösungen ermöglicht der Einsatz neuer Re-chenverfahren zur Konzeption eines qualitativ hochwertigen baulichen Strahlenschutzes deutliche Materialeinsparungen.

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