Web 2.0 in der Immobilienwirtschaft

Dialogorientierte Unternehmenskommunikation durch Web 2.0-Features?


2. September 2014 - Social Media und Web 2.0 verändern die Kommunikation von Immobilienunternehmen gravierend. Auf der EXPO REAL 2011 haben wir Immobilienexperten gefragt, wie sie die Entwicklung einschätzen. In diesem Jahr wollen wir das Projekt fortsetzen, um zu sehen, ob und wie sich beide Themen weiterentwickelt haben. Das Video gibt kurze Einblicke in den Stand der Dinge vor drei Jahren.

Facebook-Seite wird Vermarktungsplattform für Wohnimmobilien

 

10. September 2013 - Nach erfolgreicher Pilotphase baut ICON IMMOBILIEN die von ihr gegründete Facebook-Seite „Hamburg Immobilien“ zur Vermarktungsplattform für Wohnimmobilien aus. Die fast 2.000 Nutzer zählende Seite konzentriert sich auf den Hamburger Wohnimmobilienmarkt und bietet neben fortlaufenden Informationen über aktuelle Offerten, auch Postings zu allgemeinen Immobilienthemen die Hansestadt betreffend. Seit kurzem besteht für Wohnungssuchende die Möglichkeit, über ein speziell programmiertes „Schwarzes Brett“ zielgerichtet nach Angeboten recherchieren zu können. In Anlehnung an die Suchkriterien bekannter Online-Immobilienportale, wurde bei der Programmierung Wert auf einfache Bedienbarkeit gelegt. So lässt sich die Suche mit Hilfe vertrauter Optionen konkretisieren, wie Objektart, Kaufen/Mieten, Lage, Zimmer, Größe und Kaufpreis.

 

Langfristige Social Media-Strategie ist entscheidend für erfolgreiche Facebook-Nutzung

 

Statt dem Hype um Social Media in den vergangenen zwei Jahren zu folgen, setzte ICON IMMOBILIEN konsequent auf die Professionalisierung der Facebook-Seite "Hamburg Immobilien": "Unsere Aktivitäten waren von Beginn an auf eine langfristige und zudem qualifizierte Nutzung von Facebook angelegt, was bedeutete, dass wir strukturierte und zudem komfortable Suchfunktionen bieten mussten, die eine leichte Handhabung erlauben", erinnert sich Oliver Seitner, Geschäftsführer der ICON IMMOBILIEN. Aus diesen Überlegungen ist jetzt das "Schwarze Brett" entwickelt worden. Darüber hinaus sei ein erfolgreicher Einsatz von Facebook zur Immobilienvermarktung davon abhängig, den Wohnungssuchenden ein möglichst breitgefächertes Wohnungsangebot zu bieten, ist er überzeugt: "Der praktische Mehrwert entsteht sowohl für Interessenten als auch für Anbieter erst durch die Angebotsvielfalt, die ein virtueller Marktplatz wie "Hamburg Immobilien" bietet."

 

Kooperationen mit gewerblichen Wohnungsanbietern geplant

 

Der bisherige Erfolg weist den Weg: Ein aktives Community-Management und kontinuierlich steigende Nutzerzahlen machen die Facebook-Seite für gewerbliche Anbieter attraktiv. Mittelfristig verfolgt ICON IMMOBILIEN deshalb mit der Facebook-Seite das Ziel, durch Kooperationen mit Maklerhäusern, Projektentwicklern und Bauunternehmen eine virtuelle Vermarktungsplattform für Wohnimmobilien in Hamburg zu etablieren und so einen zeitgemäßen Kommunikationskanal für den Immobilienvertrieb zu nutzen. "Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien, der guten Resonanz auf unsere bisherigen Aktivitäten und jungen Zielgruppen, für die Social Media wie selbstverständlich zur Information und Kommunikation gehört, wäre es unklug, Facebook zu vernachlässigen", ist sich Seitner sicher. Die Facebook-Seite finden Sie hier.

Checkliste für Green Building-Vermarktung über Social Media

 

12. April 2013 - Wer nachhaltig baut oder an der Erstellung von Green Buildings beteiligt ist, der sollte die Chance nutzen, seine Kompetenz und die Qualitäten des Gebäudes auch dem entsprechend zu präsentieren. Angesichts der Komplexität von nachhaltigen Immobilien, gibt es vieles, was den Stakeholdern aber auch der interessierten Öffentlichkeit vermittelt werden muss. Denn bei allen Vorzügen, die ein Green Building bietet: Leider sieht man sie ihm nicht an. Wie lässt sich ein Green Building präsentieren? Und wie kann die Kompetenz der am Bau Beteiligten gleichzeitig vermarktet werden?

 

greenIMMO Medien, eine auf Nachhaltigkeitsthemen der Immobilienwirtschaft spezialisierte Kommunikationsagentur, hat dazu jetzt eine Checkliste veröffentlicht. „Genauso wie eine ganzheitliche Planung für ein nachhaltiges Gebäude notwendig ist, so ist auch für die Komptenz- und Projektvermarktung eine Strategie erforderlich“, sagt Inhaberin Dagmar Hotze und fügt hinzu: „Mit unserer Ideensammlung möchten wir das Bewusstsein der Verantwortlichen in Immobilien- und Bauunternehmen dahingehend schärfen, dass das Internet mit seinen Medien- und Kommunikationstools als ideale Plattform für die Kompetenz- und Immobilienvermarktung begriffen wird.“

Die Strategie sieht die Zusammenführung sowohl klassischer Formen der Public Relations als auch die Einbindung vielfältiger Funktionen des Web 2.0 vor. Eine Pressemeldung kann durch einen Videoclip ergänzt werden oder aber, die Meldung besteht alleine aus dem Interviewclip, zum Beispiel mit einem Unternehmensverantwortlichen. Rein textliche Veröffentlichungen werden in Zukunft abnehmen. „Wie schon bei der Integration von Nachhaltigkeitsaspekten befindet sich die Immobilienbranche auch bei der Anwendung von zeitgemäßen Kommunikationsmöglichkeiten erst am Anfang“, erläutert die Inhaberin. Hier befinde sie sich in bester Gesellschaft mit vielen anderen Branchen in Deutschland, die ebenfalls erste „Gehversuche“ in sozialen Netzwerken, mit interaktiven Features und Videoclips machen.

 

Ganzheitliche Kommunikationsstrategie entscheidet über Erfolg

  

Insbesondere mittelständische Immobilienunternehmen können von der Projektpräsentation und Kompetenzvermarktung im Internet profitieren. Eine Webseite lässt sich inhaltlich suksessive ausbauen bzw. ergänzen, so dass zum einen der Budgetrahmen überschaubar bleibt, zum anderen lässt sich der Besucher mit Neuigkeiten versorgen und bleibt interessiert. Mit jedem Bauabschnitt wächst auch der Internetauftritt. „Notwendig ist eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie, die Inhalt, Zeit, Budget und Ziel definiert. Hier unterscheidet sich der Prozess nicht von dem eines Bauprojektes“, sagt die Inhaberin von greenIMMO Medien.

  

In Anbetracht des zunehmenden Interesses von Seiten der Öffentlichkeit aber auch der sogenannten Stakeholder an Bauprojekten, ist die Zeit reif für erweiterte kommunikative Mittel. „Sowohl Bürger als auch Geschäftskunden erwarten zukünftig eine dialogorientierte Ansprache. Die Zeiten, in denen man mit Basta durchkam, sind dank Facebook, Twitter und Google + endgültig vorbei“, sagt Hotze. Die Zukunftsfähigkeit eines Immobilienunternehmens wird auch davon abhängen, ob es versteht, seine Partner, seien es Auftraggeber, Mieter oder Dienstleister, durch transparente Kommunikation von sich zu überzeugen. „Insofern kommt die Nachhaltigkeitsdebatte wie gerufen. Denn sie stellt bisherige Prozesseabläufe auf den Prüfstand.“

  

Hier der Link zur Checkliste für Green Building-Marketing. Daneben gibt es noch eine weitere, hilfreiche Checkliste zur Integration von Social Media in die Kommunikation von Immobilienunternehmen.

Construction 21: Web 2.0 für die nachhaltige Immobilien- und Bauwirtschaft

 

20. Dezember 2012 - Europa rückt zusammen – auch in der Immobilien- und Bauwirtschaft. Für den schnellen Wissenstransfer im Bereich des nachhaltigen Bauens wurde die europäische Online-Plattform www.construction21.eu eingerichtet. Hier haben Experten die Möglichkeit, sich zu vernetzen, zu informieren und an den themenspezifischen Communities zu beteiligen.

 

Auf der Web 2.0-Plattform besteht die Möglichkeit, relevante Daten über nachhaltige Gebäude in Europa zur Verfügung zu stellen und abzurufen. Die Nutzer erhalten kostenfrei übersichtliche Informationen, beispielsweise zu Energiebilanzen, Raumluftqualitäten, Fassadenkonzepten sowie vielen weiteren Details der Gebäude.

 

Die Attraktivität des Portals wurde in den letzten Monaten weiter gesteigert: Zusätzlich zum Newsbereich werden Woche für Woche neue Informationen zu den Projekten veröffentlicht. Seit der ersten Präsentation auf der Consense 2012, Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben, sind inzwischen auf der deutschen Seite Informationen von über 80 Gebäuden abrufbar.

 

Bei Construction 21 stehen bislang sechs Länderplattformen in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung. Sämtliche Informationen werden auf einer internationalen, englischsprachigen Seite zusammen geführt. Zusammen genommen kommt Construction 21 mittlerweile auf mehr als 60.000 Zugriffe im Monat, Tendenz steigend.

 

Kooperation mit "Metropolitan Solutions" der Hannover Messe

 

Aktuell sind attraktive Aktionen geplant – darunter ein europaweiter Online-Wettbewerb in Kooperation mit der „Metropolitan Solutions“, einer internationalen Messe und Online-Plattform mit dem Schwerpunkt Urbanisierung, die parallel zur Hannover Messe stattfindet. Unter den eingereichten Wettbewerbsprojekten können die Nutzer bei Construction 21 ihre Favoriten im Bereich urbanen Bauens wählen. Dieser Wettbewerb findet sowohl auf den Länderportalen als auch auf der europäischen Plattform statt. Am Ende werden die Gebäude mit den meisten Unterstützern gekürt und erhalten die Gelegenheit, sich auf der „Metropolitan Solutions“ zu präsentieren.

 

Die nächsten öffentlichen Vorstellungen von Construction 21 finden auf der BAU 2013 von 14.-19. Januar in München und bei einem internationalen Symposium von PE INTERNATIONAL über nachhaltiges Wirtschaften am 27. und 28. Februar 2013 in Stuttgart statt.

Erfolgsmodell Kommunikation - Fluch oder Segen?

 

22. Mai 2012 - Neben den klassischen Medien etablieren sich zunehmend auch internetbasierte Kommunikationswege via Social Media und per bewegten Bildern in der Unternehmenskommunikation von Immobilienfirmen. Vieles ist im Umgang mit dem Web 2.0 work-in-progress, feste Regeln und Standards gibt es nicht. Wer ist die Zielgruppe? Welche Inhalte sind es wert, kommuniziert zu werden? Und wie bereitet man die Nachrichten auf? Wer es versteht, die klassichen Medien mit der Social-Media-Kür zu kombinieren, scheint zukünftig die Nase vorn zu haben.

 

Der 8. Immobiliennetzwerk-Dialog Hamburg widmete sich am 15. Mai 2012 ausführlich dem Thema Kommunikation und hat dazu ausgewiesene Experten eingeladen, die Sie im Video sehen können. Des weiteren berichten Sevgi Hund, Director Marketing & Communication, Savills Immobilien Beratungs-GmbH, und der Immobilienjournalist Werner Rohmert von ihren Erfahrungen mit Social Media und geben eine Einschätzung zur Entwicklung der neuen Medien in der Immobilienwirtschaft. Entstanden ist ein kurzweiliger Interview-Videoclip mit zwei Interviewpartnern und einem Mobiltelefon.

Neue Kommunikationswege eröffnen neue Chancen - auch für Nachhaltigkeit

 

12. Oktober 2011 - Kein Tag vergeht, an dem nicht etwas über den Sinn und Unsinn von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu lesen ist. Die Kommunikationsexperten großer Immobilienunternehmen sind verunsichert: So richtig wissen sie nicht, wie mit den zwitschernden Vögeln und den unbekannten Gesichtern von „Freunden“ umzugehen. Muss man mitmachen und wenn ja, wozu? Ignorieren, soviel ist sicher, können Unternehmen den Trend angesichts der Millionen von Usern – auch im B2B-Bereich - nicht. Doch soziale Netzwerke funktionieren anders als die bisher praktizierte Unternehmenskommunikation. Nicht bloßes Hinaussenden (Pushen) von Mitteilungen ist der Sinn von Twitter und Facebook, sondern ein möglichst authentisches Bild des Unternehmens und seines Handelns zu zeichnen. Offenheit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen spielen dabei eine grosse Rolle, genauso wie die Bereitschaft, mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen in den Dialog zu treten. Damit ist die klassische PR von Unternehmen am Limit.

 

Einige globale Player wie Jones Lang LaSalle (JLL), Union Investment Real Estate (UIRE) und IVG Immobilien gehen das Thema Social Media mit Twitter an. Sie setzen auf Wissensvermittlung und Information. So hat JLL Germany vor wenigen Monaten damit begonnen, alle Neuerscheinungen und Updates von Research-Publikationen über seinen Twitter-Account zu publizieren. Die Strategie von UIRE geht etwas weiter, in dem neben dem immobilienspezifischen Account (@unionrealestate) auch ein themenspezifischer (@nachhaltigeimmo) für das Nachhaltigkeitsportal (www.nachhaltige-immobilien-investments.de) geführt wird. Auch die IVG Immobilien AG setzt auf das Thema Nachhaltigkeit bei der „Bespielung“ ihres Twitter-Accounts.

Noch halten sich die Tweets und Follower bei allen Anbietern im zwei- und dreistelligen Bereich. Positiv zu bewerten ist, dass sich die Unternehmen langsam an den Einsatz von sozialen Netzwerken herantasten und ihren Stream regelmässig mit durchweg interessanten News füttern. Dialoge über Twitter öffentlich zu führen, dazu ist es scheinbar noch zu früh, wird jedoch der nächste Schritt sein.

 

Es wird spannend sein zu beobachten, welchen Stellenwert Twitter bei der Vermittlung von Zusammenhängen und beim Austausch über nachhaltige Immobilienthemen bekommen wird. Mit dem Zwitscher-Kanal gibt es jetzt die Möglichkeit, unmittelbar mit den Unternehmensverantwortlichen in Kontakt zu treten und umgekehrt, können die Unternehmen die Wünsche der Stakeholder besser erfragen. Daraus müsste sich was machen lassen. Seien wir gespannt und folgen ihnen!

greenIMMO TV

DER Web TV-Sender für Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen der Immobilienwirtschaft!

Smart Home-Beratung

Jeden Donnerstag von 10 bis 20 Uhr bietet QDS in Hamburg eine kostenlose Smart Home-Erstberatung für Architekten, Projektentwickler und Bauherren. Unabhängige und herstellerübergreifende Infos über Produkte, Lösungen und Kosten.

News: UK Immobilien

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Nachhaltigkeitsrat verabschiedet Stellungnahme zum Klimaschutz
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Deutsche Hochschulspitzen interessieren sich für Nachhaltigkeitskodex
Am 26. März haben sich 25 Präsidenten und hochrangige Vertreter deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Mitgliedern des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) über die Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für die Hochschulen ausgetauscht.
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Am 30. März hat der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung die Stärkung der kommunalen Nachhaltigkeitspraxis beschlossen. Ein neuer Interministerieller Arbeitskreis soll das Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“ verstärkt aufgreifen und nationale wie internationale Aktivitäten der Bundesressorts bündeln.
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Regierungsberater fordern Bewegung im Stall
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Gentechnisch veränderte Pflanzen: Wissenschaftler gegen Anbauverbot
Forscher halten ein pauschales Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen für Unsinn. Ihr Argument: Auf dem Acker ließen sie sich oft nicht mehr von herkömmlichen Züchtungen unterscheiden, weil die Biotechnologen ihre Methoden weiter entwickelt hätten. Nun müsse die Politik nachziehen – und die Gentechnik neu definieren.
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