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Auf der Suche nach dem Bauen und Wohnen der Zukunft

 

3. Februar 2010 - Nachhaltiges, klimaneutrales Bauen und Wohnen wird die größte Herausforderung in den kommenden Jahrzehnten nicht nur für die Bau- und Immobilienbranche sein. Mit dem Thema verknüpfen sind auch gesellschaftliche Fragestellungen von enormer Tragweite. Denn nicht der ohnehin kaum stattfindende Neubau ist das Problem in der Klimabilanz, sondern der bestehende und bewohnte Immobilienbestand von circa 39 Millionen Objekten, vielfach errichtet bevor das Wort „Energiesparen“ überhaupt bekannt war. Wie aber können die architektonischen und technischen Konzepte aussehen, die zukunftsfähiges Wohnen für eine Gesellschaft im Umbruch ermöglichen? Die Jahre der Experimentierfreudigen sind angebrochen, die Neues wagen, wie die Firma VELUX mit ihrem einmaligen und bemerkenswerten Feldversuch Model Home 2020 während der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg von 2010 bis 2013.

 

Mehr dazu bei uns unter Smart Homes.

High Tech oder Low Tech - Verantwortung und Ökonomie konkret

 

2. Februar 2010 - In unserer GreenEssay-Reihe High Tech oder Low Tech beschäftigt sich unser Autor Reinhard Münster aktuell mit der so viel gepriesenen CO²-Bilanz – Neudeutsch auch als Carbon Footprint bekannt -, die bei der momentanen Art, eine bestehende Wohnimmobilie energetisch zu optimieren, völlig aus den Fugen gerät, wie er aufzeigt. Wie kann das sein, wo doch alle Beteiligten gute Absichten haben? Gut gemeint ist auch hier das Gegenteil von gut gemacht.

 

Aber lesen Sie selbst unter GreenEssays.

BDA und STIEBEL ELTRON als Wegbereiter intelligenter Architektur

 

22. Januar 2010 - Wie wichtig erneuerbare Energien für die Entwicklung von nachhaltigen Stadt- und Architekturkonzepten sind, zeigte das Symposium klima_stadt_haus - Strategien für eine intelligente Architektur, das der BDA und STIEBEL ELTRON gemeinsam am 20. Januar 2010 in Hamburg veranstalteten. Mit Vertretern aus der Immobilienbranche und der Wissenschaft gingen die Architekten auch der Frage nach, in wie weit für die entstehenden "Bio-Immobilien" ein Zertifizierungs-TÜV notwendig ist. Und wenn ja, welche Chancen bietet sich dadurch für eine intelligente Architektur.

 

GreenImmo war bei, wie sich Branchen annähern und auf den Weg eines langen Findungsprozesses begeben. Mehr lesen Sie bei uns unter GreenEvents.

Architektur und Klimaschutz: Keine Gegensätze, sondern Bedingung!

 

15. Januar 2010 - Eine Berufsgruppe, die den Vorteil hat, anschauliche und konkret erlebbare Beispiele für einen wirksamen Klimaschutz zu bieten, sind die Architekten. 

Ihr Können läßt heute und in Zukunft anspruchsvolle Architektur entstehen, deren "intelligente" Funktionalität Energie effektiv einsetzt und dem Nutzer langlebigen Komfort bietet. Die Voraussetzung dafür ist die frühzeitige und umfassende Beratung des Bauherrn bzw. des Investors, damit die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltig funktionierende Immobilie getroffen werden können. 

 

Das Hamburger Unternehmen atmosgrad° hat sich auf eben diese Beratung für Immobilienentwickler, Bestandshalter von Gewerbeimmobilien und Investoren in technischen und ökonomischen Fragen spezialisiert. Wir haben uns mit dem Geschäftsführer, Ralf F. Bode, über Ablaufprozesse, Strategieentwickung und

Zertifizierungssysteme unterhalten.

 

Das Interview mit ihm finden Sie unter GreenArchitects. 

Vereinslogo Connected Living

CeBIT 2010: Connected Living zeigt intelligente Heimvernetzung

 

13. Januar 2010 - Das Schwerpunktthema der CeBIT 2010 Connected Worlds beschreibt die Konvergenz der Technologien und die Vernetzung weltweiter Märkte und Anwendungen. Besonders deutlich wird dies am Beispiel der intelligenten Heimvernetz-

ung in der Sonderpräsentation Connected Living im future parc in Halle 9.

 

Mehr erfahren Sie bei uns unter Smart Homes.

Beispiel für ein Smart Meter

Zukunftsmarkt des 21. Jahrhunderts: Das intelligente Stromnetz 

 

6. Januar 2010 - Bisher war das "schlaue Haus" ein vorurteil-

behaftet-unbekanntes Etwas. Nun haben Siemens, IBM, Cicso und Co. das Potenzial des "intelligenten Stromnetzes" (Smart Grid) entdeckt. Und damit wird vieles anders - auch für das "schlaue Haus".

 

Wie es dazu kommt, lesen Sie bei uns unter GreenEssays.

Qualifizierte Finanzberatung ist wie das Schneidern eines Maßanzugs

 

22. Dezember 2009 - Wer sich mit dem Gedanken trägt, im kommenden Jahr eine Immobilie zu kaufen oder sein Eigenheim zu modernisieren, der benötigt eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Finanzierung. Wer zudem auch noch eine nachhaltige Immobilie erwerben möchte oder eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme plant, die sein Haus bzw. seine Wohnung zukunftsfähig macht, der sollte von einer unabhängigen Finanzberatung Gebrauch machen. Denn anders als bei standardisierten Bankpro-

dukten, ist die individuelle Finanzberatung und Konzeption maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Stefan Wendt-Reese, Leiter der Deutschen Akademikerfinanz, ist ein solcher Berater, der uns kurz vor Jahresende von den Vorteilen einer nachhaltigen Finanzberatung erzählt hat.

 

Mehr dazu in unserer Rubrik ImmoFinance.

Foto: EXPO 2000 Hannover

Von EXPO 2000 zur EXPO 2010 - Ein nachhaltiges Jahrzehnt? 

 

17. Dezember 2009 - Erinnern Sie sich noch an die EXPO 2000 in Hannover? An das Ideenforum, das sich mit den drängenden sozialen, ökonomischen und ökologi-schen Problemen der Menschheit im 21. Jahrhundert

beschäftigte? Das Wort "Nachhaltigkeit" fand damals kurzzeitig Beachtung in der Öffentlichkeit. Dann verschwand es wieder in der Versenk-

ung. Die Bau- und Immobilienbranche hat ihm in den vergangenen Jahren zu neuer Aufmerksamkeit verfolgen. "Nachhaltiges Bauen" und "Nachhaltige Stadtentwicklung", keine Branchenveranstaltung ohne dieses erklärungsbedürftige Wort. Im kommenden Jahr findet die EXPO erneut statt, dann in Shanghai. Thema dort: Nachhaltigkeit. Geht also ein Jahrzehnt der "guten Vorsätze" zu Ende? GreenImmo fragt, was aus ihnen geworden ist.

 

Mehr dazu bei uns unter GreenEssays.

Zukunftsfähige Architektur braucht kreative Denker(innen)

 

9. Dezember 2009 - Im Jahre Null nach der Finanzkrise müssen sich zahlreiche Branchen einem radikalen Wandel stellen. Umdenken ist gefragt. Ein "Weiter-so-wie-bisher" ist ausgeschlossen. Ganze Berufsbilder, wie zum Beispiel das des Architekten, müssen neu definiert werden. Ausgelöst durch Zukunftsfragten nach dem Energieverbrauch, nach dem Leben in einer älter werdenden Gesellschaft und dem Einfluss neuer Technologien auf den Alltag, sieht sich eine Profession im Auge des Orkans, die bisher nur wenig im Fokus der Öffentlichkeit stand. Architekten sollten "schön bauen", interessierten ansonsten aber nur eine eingefleischte Schar von Architektur-Enthusiasten. Mit dem Klimawandel ist das anders geworden. Jetzt sind Architekten gefordert für energieeffiziente, zukunftsfähige Gebäude zu sorgen. Neue Chancen also, einen Berufsstand kennenzulernen.

 

Wir haben Claudia Immler, Geschäftsführerin von ci-labs, einem Kreativlabor für zukunftsweisende Architekturkonzepte, in Hamburg getroffen. Die dynamische Unternehmerin verläßt mit ihrem "Labor" die eingefahrenen Wege des klassischen Architekturbüros. Als Diplom-Ingenieurin vom Fach, weiss sie, dass es mehr denn je darauf ankommt, gemeinsam mit dem Auftraggeber ein auf seine Bedürfnisse maßgeschneidertes Konzept zu entwickeln. Durch die komplexen Anforderungen an Architektur ist dazu branchenübergreifende Teamarbeit notwendig, wie uns Claudia Immler in einem Interview erzählt hat.

 

Das Interview mit ihr lesen Sie in unserer neuen Rubrik GreenArchitects.

Foto: Metro Group AG

Grün aus der Krise: Handelsunternehmen und Immobilienwirtschaft setzen auf Nachhaltigkeit

 

Text: Dagmar Hotze

 

4. Dezember 2009 - „Auf Sicht fahren“, so hat dieser Tage ein führender Wirtschaftsvertreter die momentane Situation der deutschen Unternehmen bezeichnet. Wesentlich heller wird es auch in 2010 nicht werden, prognostizieren Realisten. Was also tun? Diese Frage treibt besonders die konsum- und finanzmarktabhängigen Branchen wie Handel und Immobilien um. Erstere ist ange-

wiesen auf stabile, hohe Warenumschlagszahlen, letztere erwartet  langfristig gesich-

erte Renditen. So unterschiedlich die beiden Wirtschaftszweige auch sind, zwei für die heutige Zeit wesentliche Fragen vereinen sie: Da ist die Frage nach der zukünftigen, bezahlbaren Versorgung mit (erneuerbarer) Energie und die nicht minder drängende Frage danach, wie sich die demografische Entwicklung Deutschlands auf alle Bereiche des Lebens - auch auf das Kaufverhalten - auswirken wird. Zwei Variablen, deren Verlauf schwer abschätzbar für eine belastbare Wirtschaftsprognose ist. 

 

Mit philosophischen Diskursen können sich Unternehmen jedoch nicht lange befassen. Sie benötigen praktikable Lösungen, die dazu führen, strategische Entscheidungen zu treffen und anzuwenden. In dem Wort Nachhaltigkeit scheinen gleich mehrere solcher Lösungen enthalten zu sein. Besonders für Unternehmen, die sowohl im Handel als auch in der Immobilienwirtschaft tätig sind, besitzt das Wort scheinbar magische Anziehungskraft. Was eigentlich verwundert, besitzt die nachhaltige Medaille doch einen gewichtigen Pferdefuss: Sie stellt den gesamten Unternehmensablauf auf den Prüfstand und betrachtet die Prozesse eines Unternehmens bzw. in einer Handels-

immobilie ganzheitlich. Dann naht die Stunde der Wahrheit. Wirtschaftet das Unter-

nehmen eigentlich nach den Kriterien der Nachhaltigkeit (Erläuterung siehe hier, Anm. d. Red.) und ist damit zukunftsfähig? Wer sich einer solchen Prozedur aussetzt? Die Metro Group AG, zu der die Supermarktketten REWE und Real gehören, sowie Saturn, Media Markt und Kaufhof Galleria, hat es getan. Ergebnis: Seit Oktober 2009 gibt es einen Nachhaltigkeitsrat, angesiedelt auf der Vorstandsebene. "Grün sein" ist damit Chefsache.

 

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