Courage statt Quote:  Die kommende Frauengeneration behauptet sich mit Zukunftsthemen       

 

18. August 2015 - Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor einem Generationswechsel:  Während sich die Babyboomer auf den Ruhestand vorbereiten, übernimmt die nachfolgende Generation sukzessive das Steuer. Mit den Jungen kommt frischer Wind in die Führungsetagen, der bereits jetzt dazu beiträgt, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsthemen stärker akzeptiert und vorangebracht werden. Ein Anachronismus der beiden Branchen ist zum Beispiel die Abwesenheit von Frauen in leitenden Funktionen, obwohl sie jeweils die Hälfte aller Beschäftigten ausmachen. Was läuft da schief? Aber vor allem: Wie ändert frau das? Mit diesem Themenkomplex werden wir uns in den kommenden Monaten beschäftigen und haben uns zunächst mit Janina Stölting in Hamburg getroffen, die Projektleiterin im Bereich Nachhaltigkeitsberatung für Immobilien ist. Das Interview mit ihr lesen Sie ab 7. September 2015 hier an dieser Stelle.

© Dagmar Hotze
© Dagmar Hotze

SMART CITY EXPO: Es geht um mehr als nachhaltige Städte! 


18. August 2015 - Vom 17. bis 19. November 2015 findet die Smart City Expo in Barcelona statt, die wahrscheinlich größte Konferenz und Messe zum Thema Stadtentwicklung und -planung. Vertreten sind 92 Länder, 440 Städte, 275 Aussteller und 385 Referenten! Wer die Gelegenheit hat dabei zu sein, hat die Chance, schlauer zu werden.

Lesetipp: VDE-Studie "Smart City"

 

16. Juli 2015 - Unser Lesetipp, mit dem wir Sie in die Sommerferien "entlassen" möchten, ist die im Frühjahr 2015 erschienene VDE-Studie "Smart City - Herausforderungen und Potenziale einer lebenswerten Stadt von morgen". Wer denkt, seine Immobilie sei bereits zukunftsfähig, wenn sie ein Gebäudezertifikat besitzt oder die Mieter einen "grünen Mietvertrag" unterschrieben hätten, für den hält das 175 Seiten starke Papier einige Überraschungen bereit. Denn auf die "Konnektivität" eines Gebäude kommt es an, sollen grüne Features voll zum Tragen kommen (Daten, Management, Optimierung). Oder anders ausgedrückt: Wer eine "XP-Immobilie" in seinem Portfolio hält und sie nicht "upgradet", der darf sich nicht wundern, wenn in der Rendite bald ein "Bug" steckt. Zuviel Tekkie-Sprache?  Die Studie erklärt leicht verständlich und ausführlich (sie ist geschrieben worden für Entscheider aus dem Management, der Verwaltung und Planung), welche technischen Standards es weltweit gibt, wie weit die Diskussion in Deutschland gediehen ist und über welche Funktionalitäten eine Immobilie verfügen sollte, damit sie an die clevere Stadt "angeschlossen" werden kann.  Sehr gut dargestellt sind außerdem die Zusammenhänge zwischen Gebäuden und anderen Infrastrukturen (Energie, Verkehr, Gesundheit, Verwaltung, etc.), die integrativen Ansätze  für deren Zusammenführung und der noch bestehende Klärungsbedarf zwischen den Beteiligten. Die Integration von Nachhaltigkeitsthemen war bzw. ist schon kompliziert? Dann ist die Digitalisierung von Immobilien die

nächste Zündstufe!   

Essen ist "Grüne Hauptstadt Europas 2017" 

 

6. Juli 2015 - Essen ist zum "European Green Capital 2017" gekürt worden. Nach Hamburg, das sich in 2011 mit dem Titel schmücken durfte, ist die Ruhrmetropole die zweite "Grüne Hauptstadt Europas" in Deutschland. 250 Seiten umfasst die Broschüre, in der die Stadt ihre Ideen und Visionen vorstellt.  "Wir haben zahlreiche Ziele formuliert, deren Erreichung noch viel Arbeit und Zeit erfordert", sagte Oberbürgermeister Reinhard Paß, "aber wenn ich mir vorstelle, dass wir beispielsweise im Jahr 2020 an der sauberen Emscher in ihrem natürlichen Flussbett entlang wandern oder radeln können, weiß ich, dass es sich gelohnt hat." Die Maßnahmen sollen an das gesamtstädtische Zukunftskonzept "Strategie 2030" anknüpfen, das unter anderem die Stärkung der Innenstadt vorsieht, den Wohnraum attraktiver machen soll und integrierte Mobilitätslösungen anbieten wird.  Eine erfolgreiche Modernisierung der Region - und gleichzeitige Versöhnung von Industrie und Natur - fand bereits mit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (1989 - 1999) statt, die zum Maßstab für nachfolgende Bauausstellungen wurde. 

Foto: Dagmar Hotze
Foto: Dagmar Hotze

Berliner Straßen vermessen: Nur 3 % für Radfahrer, 19 Mal so viel Fläche für Autofahrer

 

24. Juni 2015 - Soll das Fahrrad-Ziel des Berliner Senats erreicht werden, sind die Radverkehrsflächen um 600 % auszubauen. Das sind die Ergebnisse des kürzlich veröffentlichten "Flächen-Gerechtigkeits-Report". Bundesweit sind kaum Zahlen bekannt, wieviel Verkehrsfläche für den Fußgänger, Rad- und Autofahrer vorgesehen sind. Deshalb haben in einem Kooperationsprojekt Studierende der Berliner Best-Sabel-Hochschule fast 200 Berliner Straßen mit Zollstock, Excel und GoogleMaps vermessen. Die Ergebnisse liegen mit jetzt vor.

 

„Ungerecht ist, dass für Radfahrer nur 3 % der Straßenflächen vorgesehen sind, obwohl sie längst 15 % aller Wege zurücklegen. Für Autofahrer sind dagegen 19 mal mehr Flächen reserviert, obwohl die Bedeutung des Autos zunehmend schwindet“, so Heinrich Strößenreuther, Initiator des "Flächen-Gerechtigkeit-Reports" und Gründer der "Agentur für clevere Städte".  Fakt ist, dass in Berlin Autos nur zu 30 Minuten am Tag genutzt werden, die neue Sharing Economy den Autobesitz überflüssig macht und durch Tempo 20 der dynamische Flächenbedarf für Autos halbiert werden kann. „Die Stadt Berlin sollte eine Infrastrukturoffensive Radverkehr starten“, so Strößenreuther. „Damit kann sie auch ihre Klimaschutzzielen erreichen.“

Den "Flächen-Gerechtigkeits-Report" finden Sie hier. Wie eine Fahrradinfrastruktur aussehen kann, zeigt New York:

JLL startet digitale Corporate Real Estate Management-Plattform

 

16. Juni 2015 - Während sich viele Immobilienunternehmen in Sachen Digitalisierung hierzulande (noch immer) in der Steinzeit befinden, fliegt Jones Lang LaSalle (JLL) mit Warp-Geschwindigkeit der Zukunft entgegen: Erst im Frühjahr 2013 launchte der Global Player ein eigenes Onlinesuchportal für Gewerbeimmobilien. Nun folgt mit der webbasierten Plattform RED der Angriff auf das analoge (sic!) oder bislang wenig vernetzte Corporate Real Estate Management (CREM). Mithilfe von strukturierte Daten und vielfältigen Verknüpfungsvarianten soll der Manager in der Lage sein, in Echtzeit Auswertungen vorzunehmen, die als Entscheidungsgrundlage dienen können. Man darf gespannt sein, wie die Kunden den digitalen Service annehmen und welche Erfahrungen sie damit machen. Hier ein kurzes Video, das die Funktionsweise von RED erläutert:

Radikal Modern - Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre, Ausstellung bis 26.10.2015 


 10. Juni 2015 - Architektur und Städtebau der 60iger Jahre prägen bis heute das Berliner Stadtbild. In dieser Dekade fielen wesentliche stadtplanerische Entscheidungen, und es entstanden zahlreiche bemerkenswerte, heute gefährdete Architekturen. Beflügelt von Aufbruchsstimmung und Technikeuphorie entwarfen Städtebauer und Architekten radikal neue Lebensräume für eine moderne Gesellschaft. Oftmals zu Unrecht als inhuman und unansehnlich kritisiert, sind wichtige Zeugnisse dieser Bauepoche heute verschwunden, überformt oder vom Abriss bedroht. Die Ausstellung in der Berlinschen Galerie wirft erstmalig einen näheren Blick auf den Entstehungskontext, die formalen Aspekte und internationalen Bezüge der für Ost- und West-Berlin entwickelten Bauten und Visionen, und regt eine Neubewertung dieser bis heute umstrittenen Bauphase an. Nebenbei: Unser Tipp für die Sommerferien! Weitere Infos finden Sie hier.

Klein aber fein: Mikroapartments sind begehrte Anlageobjekte

 

23. September 2014 - Weil die Quadratmeterpreise für Wohneigentum besonders in Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, rücken bei Investoren Wohneinheiten mit kleineren Grundrissen in den Fokus. Solche so genannten Rendite- oder Mikroapartments mit Wohnflächen zwischen 20 und 40 Quadratmetern kosten in der Regel zwischen 140.000 und 320.000 Euro. „Entscheidend für viele Immobilieninteressenten ist der niedrigere Gesamtkaufpreis gegenüber herkömmlichen 2-, 3- oder 4-Zimmerwohnungen. Kleine Apartments lassen sich im aktuellen Zinstief mit Kreditraten unter 1.000 Euro finanzieren. Sie sind damit in Großstädten die Einstiegsklasse ins Immobilieneigentum“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Allerdings gibt es bei der Finanzierung einige Besonderheiten zu beachten. Weitere Infos finden Sie hier.

Der gesellschaftliche Wandel macht neue Wohntypen erforderlich | Bild: greenIMMO
Der gesellschaftliche Wandel macht neue Wohntypen erforderlich | Bild: greenIMMO

EXPO REAL-WebDoku Teil 3 "Wie sieht ein modernes Immobilienmanagement aus?


16. September 2014 - Die dreiteilige Web-Doku “Auf der Suche nach der Immobilie der Zukunft” geht der Frage nach, wodurch sich eine zukunftsorientierte Immobilie auszeichnet, wie man sie zeitgemäß bewirtschaftet und ob sich das Ganze rechnet. Dazu wurden in Hamburg Experten besucht und nach ihrer Einschätzung und Erfahrung gefragt. Im dritten und letzten Teil sind wir dem Immobilienmanagement auf der Spur. Dazu treffen wir uns mit Tim Fischer, Geschäftsführer der MOMENI Property Management GmbH, der bereits konkrete Vorstellungen darüber hat, wie die Digitalisierung das Immobilienmanagement in Zukunft unterstützen wird. Außerdem machen wir noch einen Abstecher zu Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, der uns einen kurzen Einblick in die moderne Prozessstruktur gibt, in die die Mieter aktiv eingebunden werden.

Jetzt online: Teil 2 der EXPO REAL-Web-Doku "Auf der Suche nach der Immobilie der Zukunft"


20. August 2014 - Die dreiteilige Web-Doku “Auf der Suche nach der Immobilie der Zukunft”, produziert für die EXPO REAL, geht der Frage nach, wodurch sich eine zukunftsorientierte Immobilie auszeichnet, wie man sie zeitgemäß bewirtschaftet und ob sich das Ganze rechnet. Dazu wurden in Hamburg Experten besucht und nach ihrer Einschätzung und Erfahrung gefragt. Teil 2 beschäftigt sich damit, “Welche Vorteile eine nachhaltige Immobilie bietet?”, wozu uns Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, eingeladen hat, das EMPORIO-Quartier zu erkunden. Er erzählt uns etwas über die Entstehungsgeschichte des neuen Quartiers. Anschließend schauen wir auf einen Sprung im Scandic Hamburg Emporio vorbei und treffen Tobias Albert, Director of Sales & Marketing, der erläutert, wie man Nachhaltigkeit als Gesamtkonzept kommuniziert – ohne als überschlauer Superöko zu gelten.

EXPO REAL-Blog zeigt Web-Doku "Auf der Suche nach der Immobilie der Zukunft"

 

7. August 2014 - Die für den Blog der EXPO REAL von greenIMMO produzierte dreiteilige Web-Doku “Auf der Suche nach der Immobilie der Zukunft” geht der Frage nach, wodurch sich eine zukunftsorientierte Immobilie auszeichnet, wie man sie zeitgemäß bewirtschaftet und ob sich das Ganze rechnet. Dazu wurden in Hamburg Experten besucht und nach ihrer Einschätzung und Erfahrung gefragt. Teil 1 beschäftigt sich mit der Frage “Was ist eine zukunftsorientierte Immobilie?”, wozu wir Ralf F. Bode, Geschäftsführer der atmosgrad GmbH, besucht und Dr. Roman Wagner, Inhaber von Wagner & Partner, getroffen haben.