Smart Cities

 

VDE-Studie: Intelligente Städte lassen auf sich warten

 

23. April 2014 - Wer vor kurzem die Metropolitan Solutions auf der Hannover Messe besuchte und den Diskussions- und Fragerunden beiwohnte, den wird das verhaltene Ergebnis der VDE-Studie nicht überraschen: Intelligente Städte sind so hochkomplex, dass die Wenigsten wissen, wo sie anfangen sollen bei der Transformation - allen voran die kommunal Verantwortlichen. 

 

Die Entstehung von Smart Cities - jenseits von Pilotprojekten und Demonstratoren - in einem volkswirtschaftlich bedeutenden Umfang erwarten denn auch 67 Prozent der VDE-Mitglieder bis 2030. Zwar glauben 61 Prozent der Unternehmen, dass Smart-Cities-Technologien die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken werden, aber nur 28 Prozent sind davon überzeugt, dass die deutsche Industrie zum Leitanbieter für Smart-Cities-Technologien wird. Sechs von zehn Unternehmen sind noch unentschieden in dieser Frage. Auch glauben nur 22 Prozent der Unternehmen, dass mit dem Trend zu Smart Cities mehr Arbeitsplätze entstehen werden. Dies sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, einer Umfrage unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen des VDE.

 

Die größten Aufgaben auf dem Weg zu Smart Cities liegen in den Bereichen Mobilitätskonzepte, Energie-Infrastruktur, Verkehrs-Infrastruktur und IT-Sicherheit sowie der branchen- und technologieübergreifenden Zusammenarbeit. Vor allem die Bereiche Gebäudetechnik und Elektrotechnik sowie die Energieversorger und die IKT-Branche werden nach Ansicht der Experten vom Trend zu Smart Cities profitieren. Der VDE-Trendreport 2014 kann hier bestellt werden.

Smart Cities als "Assetklasse"?

 

IVG Research LAB zum Thema "Smart Cities - nachhaltige Stadtquartiere im Fokus von Immobilieninvestoren" 

 

25. Februar 2014 - Dass Immobilieninvestoren in Zukunft nachhaltige Stadtquartiere in Gänze als Assetklasse, entdecken könnten, verwundert, angesichts verstolperter Versuche u.a. in Stuttgart, Hamburg und Berlin. Die mit Stadtentwicklung verbundene riskante  Mischung aus Bauen, Bürgern und Beteiligung in den Griff zu bekommen, scheint unter

Rentabilitätsgesichtspunkten unmöglich. Auch stellt die Komplexität der unterschiedlichen Handlungsfelder, die von der Planung bis zum späteren Betrieb beeinflusst sind, einen bis dato von Immobilieninvestoren nicht abverlangten hohen Anspruch an Steuerung, Organisation, Finanzkonstrukt und Management. Nichts desto trotz müssen sich Investoren darauf einstellen, zukünftig eine aktive Rolle beim Umbau der Städte übernehmen zu müssen - da "Immobilie" nicht mehr als Single-Use-Objekt ohne Kontextbetrachtung funktioniert. Wie aber soll das gehen? 

IBA Hamburg gilt als Vorbild für eine nachhaltige Stadtquartiersentwicklung | © greenIMMO
IBA Hamburg gilt als Vorbild für eine nachhaltige Stadtquartiersentwicklung | © greenIMMO

Der neuesten IVG Research "Smart Cities - nachhaltige Stadtquartiere im Fokus von Immobilieninvestoren" gibt Einblicke, wie und warum nachhaltige Stadtquartiere durchaus als wertschöpfende Anlageobjekte in Betracht kommen. Für Immobilienspezialisten besonders wohltuend: Die Unterlage führt die doch eher infrastrukturell-technisch geprägte Debatte oder mehr stadtplanerische Sichtweise von "Smart Cities" auf eine ökonomische, funktionale und auch prozesshafte Ebene. Denn eines ist klar: Investoren, die sich an die Finanzierung und Entwicklung einer "intelligenten Stadt" wagen, brauchen neben Kapital (auch hierauf geht das Papier ein: Basel III, Solvency II) einen immensen internen und externen Know How-Transfer. Sie übernehmen zum Teil gesellschaftspolitische Aufgaben, reparieren vielleicht öffentliche Fehlinvestitionen der vergangenen Jahrzehnte. Eine riesige Schuhgröße, selbst für äußerst umsichtige Investoren - worauf auch der Research eingeht. Wer wagt, gewinnt, lautet ein Sprichwort. In diesem Sinne darf man auf die kommenden "Smart Cities" gespannt sein.

 

Den IVG Research LAB 2/2014 können Sie hier kostenlos herunterladen.

       

Intelligente Infrastrukturen für europäische Städte mit Zukunft

 

Weltweit leben bereits jetzt mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. 2050 werden es vermutlich über 70 % sein. Bereits heute sind - auch europäische - Metropolen energiefressende Monster, die knapp 75 % der erzeugten Energie verbrauchen - Tendenz steigend. Außerdem produzieren sie einen Großteil der Treibhausgase. Machen wir unsere Städte nicht "intelligenter", droht ihnen - und uns - nicht nur der infrastrukturelle Infarkt, sondern es bleiben viele Potenziale ungenutzt. Statt weiterhin auf überalterte Technologien und überkommene Infrastrukturen setzen zu müssen, bietet gerade die hohe Dichte des Lebens in urbanen Räumen die Chance für einen effizienten Ge- und Verbrauch von Energie‐ und materiellen Ressourcen. Nur, gewußt wie? 

 

In unserer Artikelserie "Stadt der Zukunft", beschäftigen sich die Experten des TÜV SÜD eingehend mit den Herausforderungen und Chancen von "intelligenten Städten": Von der smarten Energieversorgung über einen transparenten Klimaschutz bis zur nachhaltigen Mobilität. 

 

Hier der Themenüberblick:

 

Future City Lab: Wie sieht die "Stadt der Zukunft" aus?

 

26. September 2012 - Im Zusammenhang mit der "Stadt der Zukunft" ist auch das Future City Lab interessant, ein interdisziplinär arbeitendes, internationales Netzwerk aus Architekten, Stadtplaner, Ingenieure, Mobilitätsforscher und Energieberater. Hier wird versucht, im gegenseitigen Austausch, neue Ideen für Stadträume auf der Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien zu entwickeln. Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Elektromobilität, Kommunikation und Energie - alles fließt und funktioniert zusammen. greenIMMO TV hat mit dem Architekten und Vordenker Martin Haas über das Netzwerk gesprochen.

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Smart Home-Beratung

Jeden Donnerstag von 10 bis 20 Uhr bietet QDS in Hamburg eine kostenlose Smart Home-Erstberatung für Architekten, Projektentwickler und Bauherren. Unabhängige und herstellerübergreifende Infos über Produkte, Lösungen und Kosten.

News: UK Immobilien

Banking family frontrunner to buy £700m Gherkin
A frontrunner has been chosen to buy the iconic Gherkin skyscraper in the City of London for around £700m.
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Housebuilders take £100m Reading site
A consortium of housebuilders is poised to pay around £100m for a vast 101-acre site in Reading in a sign the dysfunctional London housing market is boosting demand for schemes in the commuter belt.
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Supreme Court refuses Game appeal
The Supreme Court has rejected Game’s application to appeal the Court of Appeal’s decision in a case about whether companies entering administration should be able to continue trading while defaulting on rent payments.
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Lidl shops around in Surrey for HQ
Discount supermarket chain Lidl is in talks to buy and occupy a new 175,000 sq ft UK head office in Surrey.
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GPE secures new £450m credit facility
Great Portland Estates has secured a new £450m credit facility with a group of seven banks for “general corporate purposes”, replacing previous facilities of £500m.
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News: DE Immobilien

Verkaufsgespräche um Frankfurter Squaire
Drei Angebote sollen vorliegen.
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Kölnturm steht offenbar vor dem Verkauf
Kanadischer REIT meldet Erwerb von Anteilen an.
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Neue Eigentümerstruktur am Nürburgring
Russische Holding bezahlt Raten.
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Motel One eröffnet Mitte Dezember in Magdeburg
Hotel mit 150 Zimmern nähe Dom und Altstadt.
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Auch morgen noch kraftvoll zubeißen
Dental-Fachhändler Anton Gerl GmbH mietet in Stuttgart.
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News: Nachhaltigkeit

"Auf Dauer wird sich kein Unternehmen seiner globalen Verantwortung entziehen können" - Interview mit Staatssekretär Thomas Silberhorn
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wollte Umwelt- und Sozialstandards bei den Zulieferern der Textilindustrie durchzusetzen. Doch die Großen der Branche sind ihm nicht gefolgt. Was man daraus lernen kann erklärt Thomas Silberhorn (CSU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, im Interview.
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Save the date: Jahreskonferenz 2015 am 3. Juni in Berlin
Die 15. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung findet im kommenden Jahr am 3. Juni 2015 im Berliner Congress Center am Alexanderplatz statt. Kurz bevor sich die Staats- und Regierungschefs im bayrischen Mittenwald zum G 7-Gipfel treffen wird die Jahreskonferenz die internationale Nachhaltigkeitspolitik diskutieren.
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Kinder und Jugendliche fordern mehr Nachhaltigkeit von der Politik
Mit zwei Veranstaltungen in Berlin trägt der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zu Austausch und Information über Dimensionen der Nachhaltigkeit bei. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Aspekten der nachhaltigen Bildung und der politischen Aufgabe der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.
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Europäischer Deal für Nachhaltigkeit
EU-Kommissionpräsident Jean-Claude Juncker baut sein Kollegium nach Kritik um. Der erste Vizepräsident, Frans Timmermans, soll auch für die nachhaltige Entwicklung verantwortlich sein. Bestätigt ist das nicht. Der Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, Green 10, traut der Ankündigung noch nicht.
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Fisch mit neuem Etikett
Die gemeinnützige Organisation Marine Steward Ship Council verschärft die Standards für ihr MSC-Gütesiegel, das die nachhaltige Fischerei zertifizieren soll. Doch der Meeresbiologe Rainer Froese vom Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung urteilt: „kein Fortschritt“.
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