Nachhaltigkeit im Bauwesen

Start einer mehrteiligen Artikelserie zum Thema "Nachhaltigkeit im Bauwesen"

 

Autorin: Diana Fischer, M. Sc.

 

27. August 2012 - Die meisten Hersteller von Bauprodukten kommen mit dem Thema Nachhaltigkeit in Verbindung, weil ein Architekt oder Bauunternehmer Informationen über die nachhaltige Qualität der hergestellten Produkte anfragt. Die Unternehmen werden gebeten, Informationen zum „CO2-Fußabdruck“, zur „ökologischen Nachhaltigkeit“ oder „Recyclingfähigkeit“ ihrer Produkte zu übermitteln. Nicht wenige Hersteller sind von dieser Anfrage zunächst irritiert, und die entsprechende E-Mail wird von Abteilung zu Abteilung weitergeleitet, bis sie jemanden erreicht, der sich zumindest ansatzweise mit dem Thema auskennt.

 

Eine Recherche im Internet, was der betreffende Kunde überhaupt meinen könnte, endet manchmal in noch größerer Verwirrung als ohnehin schon vorhanden, da in den vergangenen Jahren die Anzahl von Veröffentlichungen zum Thema Nachhaltigkeit explosionsartig angestiegen ist. Für die Hersteller von Bauprodukten wird es immer schwieriger, aus der Informationsflut jene Angaben herauszufiltern, die für ihren Arbeitsalltag wirklich von Bedeutung sind.

 

Diese Beitragsreihe richtet sich daher vor allem an die Hersteller von Bauprodukten, aber natürlich auch an andere Interessierte aus der Bau- und Immobilienwirtschaft. In den einzelnen Artikeln werden die wichtigsten Aspekte des Nachhaltigen Bauens jeweils kurz zusammengestellt. Beginnend bei den Grundlagen der Nachhaltigkeit werden im Laufe der Zeit immer weitere herstellerrelevante Informationen hinzugefügt. So erfahren Sie, was Sie als Hersteller tun können, um sich auf dem Markt des Nachhaltigen Bauens optimal zu positionieren, was eine Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration - EPD) ist und welche Schritte im Rahmen einer Nachhaltigkeitsanalyse durchgeführt werden können.

 

Wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen für weitere Themenvorschläge haben oder detailliertere Informationen benötigen, können Sie mich gern unverbindlich hier kontaktieren. Ich freue mich auf Ihr Feedback!

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Was muss die Klimadiplomatie jetzt leisten?
Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Lima sind viele Fragen offen geblieben. Soll beim Gipfel in Paris nächstes Jahr ein neues Weltklimaabkommen verabschiedet werden, dann müssen „Präsidenten und Premierminister“ das Klima in den kommenden Monaten „ganz oben“ auf ihre To-Do-Liste setzen. Das fordert Achim Steiner, der Chef des UN-Umweltprogramms UNEP.
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„Jetzt kann die Wirtschaft zeigen, ob es auch ohne Peitsche geht“ - Interview mit dem Energiewissenschaftler Eberhard Jochem
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Für Aufsehen sorgte die österreichische Filiale des Finanzkonzerns Allianz AG im Dezember 2014 mit der Ankündigung, sich allmählich „aus Kohleabbau-Investments zurückzuziehen“. Dies ist ein Schritt des sogenannten Divestments. Unter diesem Motto verlangen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, Investoren sollten ökologisch und sozial umstrittenen Firmen kein Kapital mehr zur Verfügung stellen.
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